Bachelorarbeit, 2012
62 Seiten, Note: 1,3
1. Einleitung
2. Definitorische Abgrenzung
2.1 Marketingkooperationen
2.2 Corporate Social Responsibility
2.3 Marketingkooperationen unter der Facette CSR
3. Systematisierung und Bestandsaufnahme von Marketingkooperationen unter der Facette des CSR
3.1. Systematisierungskriterien
3.2. Auswahl der Bestandsaufnahme
3.3. Systematische Bestandsaufnahme
3.4. Tabellarische Zusammenfassung
4. Analyse der Marketingkooperationen unter der Facette des CSR
4.1. Managementorientiertes Kooperationsprozessmodell
4.2 Analyse des Kooperationsmanagements
5. Fazit
Diese Bachelorarbeit untersucht die Bereiche und Ausgestaltungen gesellschaftlichen Engagements in Marketingkooperationen von Unternehmen. Das Ziel ist eine systematische Bestandsaufnahme und eine anschließende Analyse der Kooperationsmanagement-Prozesse, um ein besseres Verständnis für die Verknüpfung von Markt und Moral zu schaffen.
Strategische Positionierung
Die Strategische Positionierung wird in der Abteilung selbst durchgeführt. Gerade da sich die BASF als global agierender Chemiekonzern als Teil der Gesellschaft versteht und dabei CSR in seine Unternehmenskultur integriert, ist die Wahrnehmung gesellschaftlicher Verantwortung von besonderer Bedeutung: „Wir handeln verantwortungsvoll als verlässlicher Teil der Gesellschaft.“ – so, einer der proklamierten Werte, welcher durch gesellschaftliche Beiträge erfüllt werden will. Da die betrachtete Abteilung die internationalen Entwicklungsprojekte fokussiert, gehören nachhaltige Humanitäre Unterstützungen und Entwicklungszusammenarbeit zu den angestrebten Zielen.
Auf dieser Basis wird geprüft, welche einzelwirtschaftliche Organisationswahl für die Beiträge in der Entwicklungszusammenarbeit und der Humanitären Hilfe optimal ist. Grundsätzlich stehen hier sowohl die unternehmensinterne Durchführung von Projekten (Hierarchie) als auch Kooperationen mit externen Partnern (hybride Organisationsformen) zur Erreichung der Ziele zur Auswahl. Marktliche Lösungen im Sinne von totalen Kooperationen wie sie bei Fusionen aufkämen, werden dadurch abgelehnt, dass die Humanitären Leistungen nicht zum Kerngeschäft gewertet werden, sondern eine Ergänzung der Arbeit der BASF im Rahmen ihres Verständnisses von gesellschaftlicher Verantwortung darstellen.
1. Einleitung: Einführung in die Thematik der gesellschaftlichen Verantwortung (CSR) und Darlegung der Zielsetzung der Arbeit.
2. Definitorische Abgrenzung: Herleitung eines einheitlichen Begriffsverständnisses zu Marketingkooperationen und Corporate Social Responsibility.
3. Systematisierung und Bestandsaufnahme von Marketingkooperationen unter der Facette des CSR: Entwicklung von Kriterien zur Analyse und Einordnung von Kooperationen sowie Durchführung der Bestandsaufnahme in verschiedenen Branchen.
4. Analyse der Marketingkooperationen unter der Facette des CSR: Theoretische Einführung in ein Kooperationsprozessmodell und praktische Anwendung auf das Beispielunternehmen BASF.
5. Fazit: Zusammenfassende Betrachtung der Ergebnisse und Ausblick auf zukünftige Entwicklungen und Forschungsbedarf.
Marketingkooperationen, Corporate Social Responsibility, CSR, Cause-Related Marketing, Kooperationsmanagement, Unternehmensspenden, Sozialsponsoring, CSR-Pyramide, Strategische Positionierung, Stakeholder, Nachhaltigkeit, Nonprofit-Organisationen, BASF SE, Kooperationsprozessmodell, Gesellschaftliches Engagement
Die Arbeit befasst sich mit der systematischen Bestandsaufnahme und Analyse von Marketingkooperationen von Unternehmen unter dem Aspekt der Corporate Social Responsibility (CSR).
Die Arbeit verknüpft Marketingstrategien mit gesellschaftlichem Engagement, analysiert verschiedene Kooperationsformen und beleuchtet die organisatorische Einbettung dieser Maßnahmen in Unternehmen.
Das Ziel ist es, ein besseres Verständnis dafür zu schaffen, wie Unternehmen gesellschaftliches Engagement gezielt für Marketingziele nutzen können und wie die entsprechenden Kooperationen professionell gemanagt werden.
Die Arbeit nutzt eine systematische Bestandsaufnahme anhand entwickelter Kriterien sowie eine qualitative Analyse durch ein Experteninterview (Fallbeispiel BASF) zur Untersuchung des Kooperationsmanagements.
Der Hauptteil gliedert sich in die definitorische Abgrenzung, die Entwicklung von Systematisierungskriterien für CSR-Kooperationen und die anschließende Analyse des managementorientierten Kooperationsprozessmodells.
Die Untersuchung wird durch Begriffe wie Marketingkooperationen, CSR, Kooperationsmanagement, Cause-Related Marketing und unternehmerische Verantwortung geprägt.
Die BASF dient als exemplarisches Fallbeispiel, um zu zeigen, wie ein global agierender Konzern CSR-Kooperationen in seine Unternehmensprozesse integriert und steuert.
Sie sind häufig die bevorzugten Partner für Unternehmen, da sie über das notwendige Know-how, politische Kontakte und Glaubwürdigkeit in gemeinnützigen Bereichen verfügen.
Ja, die Arbeit thematisiert unter anderem die Bedeutung der Erfolgskontrolle, die Überwachung der Wertschöpfung und die Problematik von Vorwürfen wie Greenwashing.
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