Bachelorarbeit, 2007
62 Seiten, Note: 1.3
Vorwort
Kurzfassung
1 Einleitung
Einführung in die Thematik
2 Ausgangslage und Entwicklung der Fragestellung
2.1 Einflussfaktoren der präklinischen Notfallversorgung die das Patientenoutcome beeinflussen
2.1.1 Einflussfaktor Zeit
2.1.2 Einflussfaktor Rettungsmittel
3 Theoretischer Rahmen
3.1 Definition des akuten Koronarsyndroms
3.2 Beschreibung des Rettungswesens in Deutschland allgemein und im Bezug auf ACS
3.3 Telemedizin
3.3.1 Historische Entwicklung der Telemedizin
3.3.2 Definition der Telematik und der Telemedizin
3.3.3 Telemedizin in der präklinischen Notfallversorgung
4 Ziele der Studie
5 Methodik der Studie
5.1 Datenquellen und Recherchen
5.2 Konzept und Definition von Evidenz
5.3 Ein- und Ausschlusskriterien
6 Ergebnisse
6.1 Evidenzgrade der Studien und Bewertung
6.1.1 Bewertung hinsichtlich der Verkürzung des therapiefreien Intervalls
6.1.2 Klinische Auswirkungen
7 Diskussion und Schlussfolgerung
Die Arbeit untersucht, ob und wie der Einsatz von Telemedizin im deutschen Rettungsdienst die präklinische Notfallversorgung von Patienten mit einem akuten Koronarsyndrom (ACS) optimieren kann, um die Zeit bis zur lebensrettenden Behandlung zu verkürzen und das Patientenoutcome zu verbessern.
2.1 Einflussfaktoren der präklinischen Notfallversorgung, die das Patientenoutcome beeinflussen
Das Outcome von Notfallpatienten hängt einerseits von Faktoren ab, die nicht primär durch die medizinische Versorgung nach einem Notfall beeinflusst werden können (z.B. Art der Erkrankung, Schweregrad, körperliche Verfassung des Patienten).
Andererseits ist das Patientenoutcome von Faktoren abhängig, die direkt im Einflussbereich der am Notfallort anwesenden Personen, des Rettungsdienstes und der sich anschließenden klinischen Versorgung liegen. Zu diesen Einflussfaktoren gehören unter anderem die Zeitspanne (Einflussfaktor Zeit) zwischen dem Eintritt eines Notfalls und dem Beginn von suffizienten Hilfeleistungen, und die Qualität der präklinischen Versorgung des Notfallpatienten durch den Rettungsdienst (Einflussfaktor Rettungsmittel) (Issing, 2006).
Im Folgenden werden die oben angeführten Einflussfaktoren, speziell auf das akute Koronarsyndrom bezogen, näher betrachtet.
1 Einleitung: Diese Einführung erläutert die hohe gesundheitspolitische Relevanz von Herz-Kreislauf-Erkrankungen und die Notwendigkeit einer optimierten Versorgung bei akutem Koronarsyndrom.
2 Ausgangslage und Entwicklung der Fragestellung: In diesem Kapitel werden telemedizinische Systeme vorgestellt und ihr Potenzial zur Verbesserung der präklinischen Versorgung diskutiert.
3 Theoretischer Rahmen: Es erfolgt eine wissenschaftliche Definition des akuten Koronarsyndroms, eine Beschreibung der deutschen Rettungsdienststrukturen sowie eine historische und fachliche Einordnung der Telemedizin.
4 Ziele der Studie: Die Zielsetzung der Arbeit konzentriert sich auf den Nachweis, wie Telemedizin das therapiefreie Intervall bei ACS-Patienten verkürzen und die Zusammenarbeit zwischen Rettungsdienst und Zielklinik verbessern kann.
5 Methodik der Studie: Dieser Abschnitt beschreibt das systematische Vorgehen bei der Literaturrecherche, die Kriterien für evidenzbasierte Bewertung sowie die gewählten Ein- und Ausschlusskriterien für die Studienauswahl.
6 Ergebnisse: Die Ergebnisse aus der Literaturrecherche und der evidenzbasierten Bewertung der ausgewählten Studien zur Wirksamkeit von Telemetriesystemen werden präsentiert.
7 Diskussion und Schlussfolgerung: Die Arbeit schließt mit einer zusammenfassenden Diskussion der Ergebnisse und einer Einschätzung zur Zukunft der Telemedizin im deutschen Notfallrettungswesen.
Telemedizin, Akutes Koronarsyndrom, Präklinische Notfallversorgung, Therapiefreies Intervall, Mortalität, Patientenoutcome, EKG, Door-to-Needle, Door-to-Ballon, Rettungsdienst, Evidenzbasierte Medizin, Reperfusionstherapie, Telemonitoring.
Die Bachelor-Arbeit untersucht den potenziellen Nutzen telemedizinischer Anwendungen zur Verbesserung der Notfallversorgung bei Patienten mit akutem Koronarsyndrom im deutschen Rettungswesen.
Die Arbeit beleuchtet das Rettungswesen in Deutschland, die medizinische Definition des ACS, die technische Entwicklung der Telemedizin und deren praktische Anwendung zur Effizienzsteigerung in der Notfallmedizin.
Ziel ist der Nachweis, inwieweit telemedizinische Systeme die präklinische Versorgung beschleunigen, die interdisziplinäre Zusammenarbeit optimieren und dadurch die Überlebenschancen von Patienten erhöhen können.
Es wird eine systematische Literaturübersicht erstellt, in der relevante Studien anhand von Evidenzgraden bewertet und nach spezifischen Ein- und Ausschlusskriterien selektiert werden.
Der Hauptteil widmet sich der theoretischen Einbettung des Themas, der methodischen Vorgehensweise bei der Literatursuche sowie der detaillierten Analyse und Diskussion ausgewählter Studien.
Die zentralen Schlagworte umfassen Telemedizin, akutes Koronarsyndrom, präklinische Notfallversorgung, Patientenoutcome sowie diverse Zeitparameter wie Door-to-Needle und Door-to-Ballon.
Diese Zeitspanne zwischen Ankunft in der Klinik und der Durchführung einer Ballon-Dilatation ist ein entscheidender Faktor für die Senkung der Mortalität bei Myokardinfarkt-Patienten.
In den USA basieren Rettungsdienste oft auf der Arbeit von Paramedics ohne Notarzt vor Ort, während in Deutschland die präklinische Versorgung durch Notärzte und Rettungsassistenten geprägt ist.
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