Masterarbeit, 2012
98 Seiten, Note: 1,3
1 EINLEITUNG
1.1 Ausgangssituation
1.2 Fragestellung und Ziel der Arbeit
1.3 Methodisches Vorgehen und Aufbau der Arbeit
2 STRATEGISCHE STEUERUNG
2.1 Die strategische Planung
2.2 Die Strategieimplementierung
2.3 Die Strategiekontrolle
2.4 Strategie und Erfolgsmessung: Traditionelle Kennzahlen des Rechnungswesens vs. ganzheitliches Performance Measurement?
3 DAS KONZEPT DER BALANCED SCORECARD
3.1 Die Balanced Scorecard als modernes Performance-Measurement-Instrument
3.1.1 Die Finanzperspektive
3.1.2 Die Kundenperspektive
3.1.3 Die Prozessperspektive
3.1.4 Die Lern- oder Entwicklungsperspektive
3.1.5 Die Kausalbeziehung zwischen Strategie und Kennzahlen
3.2 Die Balanced Scorecard als strategisches Managementsystem
3.2.1 Vision, Mission und Strategie im Konzept der Balanced Scorecard
3.2.2 Kommunikation und Einbindung in Veränderungsprozesse
3.2.3 Planungs- und Zielsetzungsprozess
3.2.4 Strategisches Feedback und Lernen
3.3 Erfolgreiche Implementierung einer Balanced Scorecard
4 MODIFIKATION DER BALANCED SCORECARD FÜR DAS ALTENZENTRUM
4.1 Vorstellung der Einrichtung
4.2 Analyseergebnisse
4.2.1 Der aktuelle Stand der Finanzperspektive
4.2.2 Der aktuelle Stand der Kundenperspektive
4.2.3 Der aktuelle Stand der Prozessperspektive
4.2.4 Der aktuelle Stand der Lern- und Entwicklungsperspektive
4.3 Erarbeitung einer globalen Vision und Mission für die Einrichtung
4.4 Identifizierung und Wahl der Strategieziele
4.4.1 Wahl der strategischen Ziele für die Finanzperspektive
4.4.2 Wahl der strategischen Ziele für die Kundenperspektive
4.4.3 Wahl der strategischen Ziele für die Prozessperspektive
4.4.4 Wahl der strategischen Ziele für die Lern- und Entwicklungsperspektive
4.4.5 Das Ursache-Wirkungs-Diagramm und der „Strategiekompass“ der Einrichtung
4.5 Auswahl der Kennzahlen und Zielwerte
4.5.1 Auswahl der Kennzahlen und Zielwerte für die Finanzperspektive
4.5.2 Auswahl der Kennzahlen und Zielwerte für die Kundenperspektive
4.5.3 Auswahl der Kennzahlen und Zielwerte für die Prozessperspektive
4.5.4 Auswahl der Kennzahlen und Zielwerte für die Lern- und Entwicklungsperspektive
4.6 Festlegung strategiefördernder Maßnahmen und Aktionen
5 RESÜMEE UND KRITISCHE REFLEXION DER ARBEIT
Die Arbeit untersucht, wie das Konzept der Balanced Scorecard für eine Einrichtung der stationären Altenpflege modifiziert und erfolgreich implementiert werden kann, um eine zielgerichtete strategische Steuerung unter Berücksichtigung der komplexen internen und externen Rahmenbedingungen zu ermöglichen.
1.1 AUSGANGSSITUATION
Die vielseitigen Anforderungen im Gesundheitswesen stellen Manager und Verantwortliche heutzutage vor komplexe Herausforderungen. Der Pflegemarkt wird von Gesetzgeber und Kostenträgern streng reguliert. Die einerseits durch regionale Überkapazitäten bedingte schwankende Auslastung vielerorts und die festgeschriebenen pauschalierten Vergütungsätze andererseits stellen soziale Einrichtungen vor einen immensen Kostendruck. Viele Organisationen sehen sich lediglich in der Lage, auf diese Trends mit einem unpräzise definierten Sparkurs zu reagieren, der nicht selten auf Kosten der Dienstleistungsqualität und damit der Marktfähigkeit1 ausgetragen wird. Im eng geschnürten „Kostenkorsett“ bleiben zukunftsorientierte Investitionen und innovative Projekte oftmals auf der Strecke und erlauben Organisationen nicht, sich qualitätsmäßig weiter zu entwickeln und ihre Marktposition zu stärken oder zu verbessern.
Die Bemühungen des Gesetzgebers um flächendeckende Transparenz für die Verbraucher gehen mit einem zunehmenden Wettbewerb zwischen den Leistungserbringern im Gesundheitswesen einher, in dem Qualität zu einer entscheidenden Variablen wird. Kunden werden immer mündiger und betrachten Dienstleistungsangebote differenzierter und kritischer. Parallel dazu steigen die Marketingbemühungen der Einrichtungen und damit der Wettbewerb um eine bessere Position auf dem Markt.
1 EINLEITUNG: Einführung in die aktuelle Problematik im Pflegemarkt und die Zielsetzung der Arbeit unter Verwendung der Balanced Scorecard.
2 STRATEGISCHE STEUERUNG: Darstellung der Grundlagen strategischen Handelns und der Abgrenzung zwischen strategischem Management und Controlling.
3 DAS KONZEPT DER BALANCED SCORECARD: Erläuterung der theoretischen Grundlagen und der vier Perspektiven des Balanced Scorecard-Ansatzes nach Kaplan und Norton.
4 MODIFIKATION DER BALANCED SCORECARD FÜR DAS ALTENZENTRUM: Praktische Anwendung und Anpassung des Konzepts auf eine konkrete stationäre Pflegeeinrichtung inklusive Ziel- und Kennzahlenentwicklung.
5 RESÜMEE UND KRITISCHE REFLEXION DER ARBEIT: Zusammenfassende Bewertung der Anwendbarkeit des Modells und kritische Reflexion des Entwicklungsprozesses.
Balanced Scorecard, strategische Steuerung, Altenpflege, Pflegemanagement, Performance Measurement, Prozessqualität, Unternehmensstrategie, Demenzpflege, Qualitätsmanagement, Kennzahlen, Controlling, Zielvereinbarung, Wissensmanagement, Pflegemarkt, Wettbewerbsfähigkeit
Das Ziel ist die Modifikation des universellen Balanced-Scorecard-Konzepts für eine spezifische Einrichtung der stationären Altenpflege, um eine mehrdimensionale strategische Steuerung zu ermöglichen.
Die Arbeit adressiert den hohen Kostendruck durch den Gesetzgeber, regionale Überkapazitäten, den Fachkräftemangel sowie den steigenden Wettbewerb bei gleichzeitig wachsenden Qualitätsanforderungen durch Kunden.
Die Ziele werden unter Berücksichtigung der Vision und Mission der Einrichtung aus einer internen und externen Analyse abgeleitet und mittels einer Strategiematrix priorisiert.
Es wird das Konzept der Balanced Scorecard verwendet, ergänzt um die spezifischen Anforderungen der Altenpflege, um finanzielle Kennzahlen mit nicht-monetären Faktoren (wie Kundenzufriedenheit oder Prozessqualität) zu verknüpfen.
Das Modell umfasst die Finanzperspektive, die Kundenperspektive, die Prozessperspektive sowie die Lern- und Entwicklungsperspektive.
Es dient dazu, die komplexen Korrelationen zwischen den strategischen Zielen innerhalb der vier Perspektiven transparent darzustellen und für alle Mitarbeiter verständlich zu machen.
Da in der Pflege Expertenwissen (z.B. für Demenzbetreuung) ein entscheidender Wettbewerbsvorteil ist, wird das Wissensmanagement als ein zentraler Hebel für die Qualitätssicherung und Wettbewerbsfähigkeit definiert.
Durch das Instrument der Zielvereinbarungen, eine verbesserte interne Kommunikation und die Einbindung der Mitarbeiter in Projektgruppen soll ein "Führen durch Kommunikation" etabliert werden.
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