Diplomarbeit, 2011
144 Seiten, Note: "Mit Auszeichnung"
1 GESCHICHTE, ENTWICKLUNG UND GEGENWART DER IKT
1.1 Begriffsdefinitionen
1.2 Chronologie der IKT-Entwicklung
2 DIE GRUNDLAGEN DER PFLEGEINFORMATIK
2.1 Die Implementierung der Informatik in der Pflege
2.2 Der Patient im Zentrum unserer IT-Systeme
2.3 Betriebssysteme
2.4 Computernetzwerke
2.5 Computernetzwerke in Krankenhäusern
2.6 PACS-System (Picture Archiving and Communication System)
2.7 Elektronische Pflegedokumentation
3 INFORMATIONS- UND KOMMUNIKATIONSSYSTEME IM ORTHOPÄDISCHEN SPITAL SPEISING
3.1 Die Anfänge der IT im Orthopädischen Spital Speising
3.2 Gegenwart der IKT im Orthopädischen Spital Speising
3.3 Zusammenschluss der Informations- und Kommunikationstechnologien
3.4 Computerkenntnisse
4 DIE IKT - NUTZUNG IM ORTHOPÄDISCHEN SPITAL SPEISING
4.1 Die Aufnahme und Entlassung
4.2 Die Präambulanz
4.3 Die Tagesklinik
4.4 Das Labor
4.5 Das Röntgen
4.6 Die Magnetresonanz
4.7 Das Labor für Gang- und Bewegungsanalyse
4.8 Public Relation
4.9 „Patientenbegleitdienst“
5 DER PFLEGEPROZESS UND DIE ELEKTRONISCHE DOKUMENTATION
5.1 Pflegedatenbank
5.2 Stationsübersicht
5.3 Pflegeanamnese
5.4 Pflegdiagnostik
5.5 Pflegeplanung
5.6 Durchführung
5.7 Evaluation
5.8 Pflegebericht
5.9 Wundmanagement
5.10 Sturzrisikoprotokoll
5.11 Entlassungsbericht
6 NEUE TRENDS IN DER IKT FÜR DIE PATIENTEN
6.1 Patienten-Infoterminals (Flachbildschirme)
6.2 Terminvereinbarung per Internet
6.3 Infostunde ,,Hüftprothese“
6.4 Genesungswünsche für Patienten (Online-Formular)
6.5 Gesundheitstipps
7 EMPIRISCHE UNTERSUCHUNG
7.1 Ausgangslage und Problemstellung
7.2 Zielsetzung
7.3 Forschungsleitende Fragen
7.4 Forschungsorganisation
7.5 Forschungsmethodik
7.6 Literaturrecherche
7.7 Fragebogenmethode
7.8 Pilotprojekt
7.9 Forschung
7.10 Befragten
7.11 Datenverarbeitung
7.12 Ergebnisanalyse
7.13 Diskussion
7.14 Forschungsabschluss und Empfehlungen
Die Diplomarbeit untersucht die Bedeutung und Implementierung von Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) im Pflegeprozess, insbesondere am Beispiel des Orthopädischen Spitals Speising in Wien, mit dem Ziel, die Effektivität der Versorgung zu steigern und eine computergestützte Zusammenführung medizinischer und pflegerischer Anamnesedaten zu evaluieren.
5.9 Wundmanagement
Die Pflegedokumentation verfügt über eine integrierte elektronische Dokumentation von Wunden. Das Dokumentationssystem besteht aus einer grafischen Markierung des menschlichen Körpers, die dann auch schriftlich festgehalten werden. Ein Frage-Antwort Katalog hilft bei der detaillierten Beschreibung der Wunden. Der Verband und Verbandwechsel werden mit Uhrzeit und elektronischen Signatur im Pflegebericht in Form eines Textes dokumentiert (Schär, Laux, 2003).
Zur Dokumentation gehört auch die Projektdokumentation der Wunden. Das Foto ist mit einem Linear neben der Wunde angeführt und wird ins Wundmanagementsystem integriert. Der visuelle Vergleich des letzten Wundstatus informiert somit über die erfolgreichen therapeutischen Verfahren (Schär, Laux, 2003).
1 GESCHICHTE, ENTWICKLUNG UND GEGENWART DER IKT: Dieses Kapitel definiert grundlegende Begriffe der Pflegeinformatik und beleuchtet die historische Entwicklung der IKT sowie der Dokumentation.
2 DIE GRUNDLAGEN DER PFLEGEINFORMATIK: Hier werden die theoretischen Grundlagen der Pflegeinformatik beschrieben, inklusive der Bedeutung von Computernetzwerken und elektronischer Dokumentation im klinischen Alltag.
3 INFORMATIONS- UND KOMMUNIKATIONSSYSTEME IM ORTHOPÄDISCHEN SPITAL SPEISING: Das Kapitel erläutert die IT-Struktur und die historische Entwicklung des Spitals sowie die notwendigen Computerkenntnisse des Personals.
4 DIE IKT - NUTZUNG IM ORTHOPÄDISCHEN SPITAL SPEISING: Dieser Teil beschreibt die konkrete Anwendung der IKT in verschiedenen Abteilungen, wie dem Labor, dem Röntgen oder bei Patientenbegleitdiensten.
5 DER PFLEGEPROZESS UND DIE ELEKTRONISCHE DOKUMENTATION: Fokus auf die Digitalisierung des gesamten Pflegeprozesses, von der Anamnese bis zur Evaluation, unter Verwendung spezifischer Software-Systeme.
6 NEUE TRENDS IN DER IKT FÜR DIE PATIENTEN: Präsentation aktueller Entwicklungen zur Verbesserung des Patientenkomforts, wie etwa Infoterminals oder Online-Dienste.
7 EMPIRISCHE UNTERSUCHUNG: Der empirische Hauptteil analysiert mittels Fragebögen die Einstellung des Personals zur computergestützten Zusammenführung von medizinischer und pflegerischer Anamnese.
Pflegeinformatik, IKT, Gesundheits- und Krankenpflege, Orthopädisches Spital Speising, Pflegeprozess, elektronische Pflegedokumentation, Anamnese, SAP-Programm, Patienten-Infoterminal, Pflegediagnostik, Wundmanagement, Sturzrisikoprotokoll, Digitalisierung, Krankenhausinformationssystem.
Die Diplomarbeit untersucht die Anwendung und Integration von Informations- und Kommunikationstechnologien im pflegerischen Alltag und deren Einfluss auf die Effizienz und Qualität der Patientenversorgung.
Die Schwerpunkte liegen auf der elektronischen Pflegedokumentation, der Digitalisierung medizinischer und pflegerischer Anamnesedaten sowie modernen IKT-Trends für Patienten.
Das Hauptziel ist die Vorstellung der IKT-Nutzung am Orthopädischen Spital Speising und die Evaluierung der Möglichkeiten einer computergestützten Zusammenführung medizinischer und pflegerischer Anamnesedaten.
Die Arbeit nutzt eine deskriptive Untersuchungsmethode mittels Fragebögen, um die Meinungen und Einstellungen des medizinischen und pflegerischen Personals zu erfassen.
Der Hauptteil behandelt die theoretischen Grundlagen der Pflegeinformatik, die IT-Struktur im Spital, die konkrete IKT-Nutzung in verschiedenen Abteilungen, den Pflegeprozess sowie die empirische Forschung.
Zu den wichtigsten Begriffen gehören Pflegeinformatik, IKT, Pflegedokumentation, Anamnese, SAP-Programm und digitale Patientenversorgung.
Eine Zusammenführung soll die bei Patienten und Personal unbeliebte und ineffiziente Doppelbefragung durch Ärzte und Pflegepersonal vermeiden und die Qualität der Dokumentation steigern.
Die Forschung zeigt, dass eine computergestützte Zusammenführung der Anamnese in enger Zusammenarbeit zwischen Ärzten und Pflegepersonal von der Mehrheit der Befragten positiv bewertet wird.
Produkte wie Patienten-Infoterminals werden positiv aufgenommen, da sie den Aufenthalt angenehmer gestalten und einen besseren Kontakt zur Außenwelt ermöglichen.
Durch die elektronische Vernetzung können Untersuchungen direkt bestellt und Befunde unmittelbar elektronisch übermittelt werden, wodurch papierbasierte Begleitscheine entfallen.
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