Bachelorarbeit, 2011
68 Seiten, Note: 1,3
1. EINLEITUNG
2. GRUNDLAGEN
2.1. TERMINOLOGISCHE GRUNDLEGUNG
2.2. DER MARKT FÜR BUYOUTS UND DIE FOLGEN DER SUBPRIME-KRISE
2.3. MOTIVE DER AN EINEM LBO BETEILIGTEN INTERESSENGRUPPEN
2.3.1. Entscheidungsfeld der Alt-Eigentümer
2.3.1.1. Verkauf selbständiger Unternehmungen
2.3.1.2. Verkauf unselbständiger Unternehmungen und Unternehmungsteilen
2.3.2. Entscheidungsfeld der Käufer
3. FINANZWIRTSCHAFTLICHE ZIELE UND ERFOLGSFAKTOREN EINES LBO
3.1. ERFOLGSFAKTOREN EINER LBO-FINANZIERUNG
3.1.1. Exogene Ebene
3.1.2. Endogene Ebene
3.2. FINANZWIRTSCHAFTLICHE ZIELE
3.2.1. Shareholder-Value Ansatz
3.2.2. Rentabilität
3.2.3. Wahl des optimalen Verschuldungsgrades
3.2.4. Liquidität
4. DER LEVERAGED BUYOUT AUS PROZESSPERSPEKTIVE
4.1. VORVERTRAGLICHE VERHANDLUNGSPHASE
4.1.1. Projektakquise und Kontaktaufnahme: Deal Flow
4.1.2. Grobanalyse: Screening
4.1.3. Detailanalyse: Due Diligence
4.1.4. Unternehmensbewertung
4.2. BETEILIGUNGSVERHANDLUNG
4.2.1. Finanzielle Strukturierung
4.2.1.1. Eigen- und Innenfinanzierung
4.2.1.2. Fremdfinanzierung
4.2.1.3. Mezzanine - Kapital
4.2.1.4. Second lien
4.2.2. Vertragsgestaltung: Signing & Closing
4.3. BETEILIGUNGSBETREUUNG
4.4. BETEILIGUNGSVERÄUSSERUNG
4.5. ERFOLGSKONTROLLE
5. BRENNTAG AG - EIN PARADEBEISPIEL EINES ERFOLGREICHEN LBO?
5.1. VERLAUF DER TRANSAKTION
5.1.1. Ausgangssituation
5.1.2. Primary Buyout durch Bain Capital 2004
5.1.3. Secondary Buyout durch BC Partners 2006
5.1.4. IPO im Jahr 2010
5.2. RENTABILITÄTS- UND LIQUIDITÄTSANALYSE
6. ZUSAMMENFASSUNG UND FAZIT
Die Arbeit analysiert die Auswirkungen der Subprime-Krise auf das Geschäftsmodell des Leveraged Buyout (LBO) und untersucht, welche Konsequenzen sich hieraus für das Beteiligungsmanagement von Private-Equity-Gesellschaften ergeben haben. Ziel ist es, die theoretischen Anforderungen an Stabilität und Rentabilität mit der praktischen Umsetzung anhand einer Fallstudie zu verknüpfen.
4.1.3. Detailanalyse: Due Diligence
Diese Phase gilt als der zentrale Prozess einer jeden M&A-Transaktion. Ziel dieser Phase ist es, eine umfassende Vorstellung der Unternehmensprozesse, -situation und -risiken zu erhalten und zu dokumentieren. Dabei ist die Bedeutung der "systematische(n) und detaillierte(n) Erhebung, Prüfung und Analyse von Daten" eines Zielunternehmens nicht zu vernachlässigen, um die Gestaltbarkeit der in Kapitel 3 aufgezeigten wertbestimmenden Faktoren abschätzen zu können. Zwar wird erst später in der Unternehmensbewertung der eigentliche Kaufpreis bestimmt. Dieser lässt sich aber auf die zur Verfügung gestellte Datenbasis als Resultat einer Due Diligence unmittelbar zurückführen. Daher kann der Prozess der Bewertung als ein Instrument zur Abbildung der Ergebnisse der Due Diligence in Form eines Wertes für das PU in spe angesehen werden. Ferner unterscheidet sich die Due Diligence eines PE-Fonds von der eines strategischen Investors, durch den terminierten Zeithorizont der Beteiligung. Dabei konzentrieren sich die KBG vermehrt auf unterbewertete Börsenwerte in Verbindung mit Wertsteigerungsprogrammen und EBIT bzw. EBITDA als Multiple für die Unternehmensbewertung. Das Ergebnis einer Due Diligence zeigt sich in einer Unternehmensplanung, bestehend aus einer GuV, Bilanz, Liquiditäts- und Cash Flow-Planung, über einen Zeithorizont von drei bis fünf Jahren. Die Überlegungen basieren dabei auf umfassenden Fragekomplexen, die beispielhaft folgende Form annehmen können:
1. EINLEITUNG: Einführung in die Thematik der Private-Equity-Finanzierung, die Problematik der Subprime-Krise für LBO-Modelle und Definition der Forschungsziele.
2. GRUNDLAGEN: Terminologische Abgrenzung der Begriffe Private Equity, Venture Capital und Buyout sowie ein Überblick über die historische Marktentwicklung.
3. FINANZWIRTSCHAFTLICHE ZIELE UND ERFOLGSFAKTOREN EINES LBO: Analyse der exogenen und endogenen Faktoren, die den Erfolg eines Leveraged Buyout maßgeblich beeinflussen und Vorstellung relevanter Rentabilitäts- und Liquiditätskennzahlen.
4. DER LEVERAGED BUYOUT AUS PROZESSPERSPEKTIVE: Detaillierte Darstellung des Transaktionsablaufs, von der Projektakquise und Due Diligence über die finanzielle Strukturierung bis hin zur Beteiligungsbetreuung und dem Exit.
5. BRENNTAG AG - EIN PARADEBEISPIEL EINES ERFOLGREICHEN LBO?: Fallstudie über den LBO der Brenntag AG, unter besonderer Berücksichtigung der Refinanzierung unter den Bedingungen der Subprime-Krise.
6. ZUSAMMENFASSUNG UND FAZIT: Zusammenfassende Betrachtung der Ergebnisse hinsichtlich der Erfolgsaussichten und Stabilität von LBO-Transaktionen bei volatilen Marktbedingungen.
Leveraged Buyout, LBO, Private Equity, Finanzierung, Due Diligence, Unternehmensbewertung, Liquidität, Rentabilität, Subprime-Krise, Brenntag AG, Shareholder Value, Kapitalstruktur, Mezzanine, Secondary Buyout, Cash Flow.
Die Arbeit untersucht die Struktur und Stabilität von Leveraged-Buyout-Transaktionen, insbesondere wie diese durch das schwierige Marktumfeld der Subprime-Krise beeinflusst wurden.
Die Schwerpunkte liegen auf der Finanzierung und Steuerung von Portfoliounternehmen durch Private-Equity-Gesellschaften sowie auf der detaillierten Prozessanalyse von Übernahmen.
Das Ziel ist die Analyse der Konsequenzen der Subprime-Krise für die Durchführung und das Beteiligungsmanagement bei fremdfinanzierten Unternehmensübernahmen.
Die Autorin nutzt eine theoretische Literaturanalyse kombiniert mit einer praktischen Fallstudie am Beispiel der Brenntag AG, um die Erkenntnisse zu belegen.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Betrachtung der Finanzwirtschaft und Erfolgsfaktoren eines LBO sowie eine prozessorientierte Darstellung der einzelnen Phasen einer Transaktion.
Neben dem zentralen Begriff des Leveraged Buyout sind Begriffe wie Finanzierung, Due Diligence, Liquidität, Rentabilität und Shareholder Value für die Analyse wesentlich.
Der Erfolg wurde anhand der realisierten internen Verzinsung (IRR) sowie durch die Analyse der Liquiditätskennzahlen und der Verschuldungsstruktur im Vergleich zu den Markterwartungen bewertet.
Brenntag dient als Paradebeispiel, da das Unternehmen sowohl einen Primary Buyout durch Bain Capital als auch einen Secondary Buyout durch BC Partners während und nach der Subprime-Krise durchlief und erfolgreich an die Börse geführt wurde.
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