Bachelorarbeit, 2012
77 Seiten, Note: 1,25
Einleitung
1 Personalentwicklung
1.1 Begriffsbestimmung
1.2 Gründe für die Einführung einer Personalentwicklung
1.3 Personalentwicklung als Strategieprozess
1.4 Instrumente der Personalentwicklung
1.4.1 Bildung
1.4.2 Förderung
1.4.3 Arbeitsstrukturierung
1.4.4 Übersicht Personalentwicklungsinstrumente
2 Qualitätssicherung
2.1 Begriffsbestimmungen
2.1.1 Qualität
2.1.2 Qualitätssicherung
2.2 Prozess der Qualitätssicherung
2.3 Ökonomische Aspekte der Qualitätssicherung
2.4 Interne Qualitätssicherung
2.5 Externe Qualitätssicherung
2.6 Zentrale Qualitätssicherung
2.7 Dezentrale Qualitätssicherung
3 Personalentwicklung als Instrument zur Qualitätssicherung
3.1 Personalentwicklung in der internen Qualitätssicherung
3.2 Personalentwicklung in der externen Qualitätssicherung
3.2.1 Personalentwicklung in KTQ
3.2.2 Personalentwicklung in EFQM
3.2.3 Vergleich der Einbettung der Personalentwicklung in KTQ und EFQM
Das Hauptziel dieser Bachelor-Thesis ist es, die Personalentwicklung (PE) als ein strategisches Instrument zur Qualitätssicherung (QS) im Krankenhaus zu etablieren. Die Arbeit untersucht, wie eine systematische PE genutzt werden kann, um Qualitätsstandards intern zu erhöhen und externe Zertifizierungsverfahren wie KTQ und EFQM zu unterstützen.
1.4.2 Förderung
„Förderung umfasst alle auf das individuelle berufliche Weiterkommen des Einzelnen gerichteten Maßnahmen, die bedarfsorientiert, zielgerichtet, systematisch und methodisch geplant, realisiert und evaluiert werden.“ (Becker, 2005, S.296). Im Gegensatz zur Bildung betrifft Förderung also nicht die Wissensvermittlung, sondern ist vielmehr eine Unterstützung zur Kompetenzentwicklung für den Mitarbeiter (Bröckermann und Müller-Vorbrüggen, 2010). Förderung soll den Mitarbeiter dabei unterstützen seine Qualifikation (das Wissen) richtig anzuwenden und damit umzugehen (Becker, 2005). So soll z.B. eine bereits qualifizierte Pflegedienstleitung (durch Bildung) im Krankenhaus durch ein Feedback (Förderung) unterstützt werden sich selbst zu reflektieren, um somit kompetenter handeln zu können.
Es werden einige Beispiele aus dem Bereich der Förderung erläutert, die auch besonders im Setting eines Klinikums angewandt werden können.
Bei der Einführung neuer Mitarbeiter (Training into the job) soll dem neuen Mitarbeiter der Einstieg am neuen Arbeitsplatz erleichtert werden. Dadurch kann er sich schneller eingewöhnen und die Arbeitsleistung entsprechend seiner Qualifikation schneller erbringen. Zu Beginn muss er zunächst das Haus kennen lernen, er muss sich räumlich zurechtfinden und alle wesentlichen Ansprechpartner und Prozesse kennenlernen. Dabei kann es ohne Unterstützung schnell zu einer Überforderung kommen, die den Mitarbeiter unzufrieden werden lässt und die Bindung zur Klinik negativ beeinflussen kann. Langfristig führt dies zu einer Senkung des Leistungsniveaus. Dies gilt sowohl für eine Überforderung wie aber auch für eine Unterforderung durch eine Schonstrategie von Seiten des Arbeitgebers (Übertragung leichter Aufgaben, wenig Verantwortung). Wichtig ist, dass es ein Einführungskonzept für neue Mitarbeiter gibt, in dem alle Vorgänge geregelt und erklärt werden. Zudem besteht die Möglichkeit, dass der neue Mitarbeiter für einen gewissen Zeitraum einen Ansprechpartner erhält. Ein erfahrener Mitarbeiter wird ihm zur Seite gestellt (als Mentor/Pate), der ermöglichen soll, dass sich beide in regelmäßigen Feedback-Gesprächen über die bisherige Entwicklung austauschen können (Becker, 2005).
1 Personalentwicklung: Erläutert das Konzept der Personalentwicklung, ihre Bedeutung als Strategieprozess und stellt verschiedene Instrumente der Bildung, Förderung und Arbeitsstrukturierung vor.
2 Qualitätssicherung: Definiert die Begriffe Qualität und Qualitätssicherung, beschreibt den QS-Zyklus sowie ökonomische Aspekte und unterscheidet zwischen verschiedenen internen und externen Ansätzen.
3 Personalentwicklung als Instrument zur Qualitätssicherung: Verknüpft die beiden Bereiche, analysiert die praktische Umsetzung anhand des QS-Zyklus und vergleicht die Integration von PE-Instrumenten in den Zertifizierungsmodellen KTQ und EFQM.
Personalentwicklung, Qualitätssicherung, Krankenhausmanagement, Bildung, Förderung, Arbeitsstrukturierung, KTQ, EFQM, Strategieprozess, Prozessqualität, Mitarbeiterorientierung, Qualitätssicherungszyklus, Fachkräftemangel.
Die Arbeit untersucht die Personalentwicklung als notwendiges und wirksames Instrument zur Sicherung und Verbesserung der Versorgungsqualität in Krankenhäusern.
Die zentralen Themen sind Personalentwicklung, Qualitätssicherung, strategisches Management im Gesundheitswesen sowie die Zertifizierungsverfahren KTQ und EFQM.
Das Ziel ist aufzuzeigen, wie Krankenhäuser durch eine systematische Personalentwicklung nicht nur ihre Mitarbeiter binden, sondern auch die Qualität der Patientenversorgung messbar steigern können.
Die Arbeit basiert auf einer tiefgehenden Literaturanalyse und einem vergleichenden analytischen Vorgehen, um die theoretischen Konzepte mit den Anforderungen der Praxis zu verknüpfen.
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretischen Grundlagen der PE und der QS sowie die praktische Verknüpfung dieser Stränge zu einem funktionalen Instrument zur Qualitätssicherung.
Die wichtigsten Begriffe sind Personalentwicklung, Qualitätssicherung, Krankenhaus, KTQ, EFQM, Strategieprozess und Mitarbeiterorientierung.
Während KTQ eher die praktische Durchführung und Erfüllung spezifischer PE-Maßnahmen fokussiert, betont EFQM stärker die strategische Ausrichtung, die Unternehmenskultur und die übergeordnete Führungsperspektive.
Trotz anfänglicher Investitionskosten führt eine gut umgesetzte Personalentwicklung langfristig zur Reduzierung von Fluktuation und Krankheitstagen sowie zur Steigerung der Produktivität, was sich ökonomisch positiv auswirkt.
In der gesetzlichen externen QS (AQUA-Institut) ist die PE-Konzeption bisher kaum explizit verankert; bei freiwilligen Systemen wie KTQ oder EFQM spielt sie jedoch eine zentrale Rolle als „Befähiger“ für exzellente Ergebnisse.
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