Bachelorarbeit, 2012
36 Seiten, Note: 1,7
1 Einleitung: Design als Gradmesser des Produktpotenzials
2 Der Einfluss des Designs als Teil der Produktinnovation
2.1 Definitionsauslegungen des Designbegriffs
2.1.1 Definition nach Luchs und Swan
2.1.2 Definition nach Bloch
2.2 Theoretische Einordnung des Produktdesigns
2.2.1 Design als Ergebnis
2.2.2 Design als Prozess
2.3 Wandel des Designs zum entscheidenden Strategiefaktor
3 Methoden der Designmessung und Designpotenzialmessung
3.1 Objektive Maße der Designmessung
3.1.1 Ähnlichkeitsmessung und Modularität
3.1.2 Prototypikalität und Komplexität
3.1.3 Grad der Designneuheit oder Designaktualität
3.2 Subjektive Maße der Designmessung
3.2.1 Rationaler, emotionaler und moralischer Wert in der Designwahrnehmung
3.2.2 Konsens in der Designwahrnehmung durch Design begleitende Faktoren
3.2.3 Wiedererkennungswert und kognitive, emotionale Wirkung
4 Relevante Erkenntnisse der Designmessung
4.1 Einfluss eines marktdominierenden Designs auf die Produkt- und Markenwahrnehmung
4.2 Performanceeinflüsse durch die strategische Nutzung der Produktgestaltung
5 Schlussbetrachtung
Die Arbeit untersucht die zentrale Rolle von Design als Einflussfaktor für den Absatz von Produkten und beleuchtet aktuelle Methoden zur Messung von Designdimensionen. Dabei steht die Forschungsfrage im Mittelpunkt, wie objektive und subjektive Maße zur Designbewertung identifiziert und in den betrieblichen Innovationsprozess integriert werden können, um den Unternehmenserfolg nachhaltig zu steigern.
2.1.1 Definition nach Luchs und Swan
Luchs und Swan gehen in ihrem Artikel aus dem Jahr 2011 schon einen Schritt weiter und definieren nicht nur den Begriff Produktdesign, sondern auch in Anlehnung an die strategische Verwendung des Begriffs, den Produktdesignprozess (vgl. Luchs, Swan, 2011, S. 338). In ihrer Definition zum Begriff Produktdesign heißt es:
Def. 2: „Product design: the set of properties of an artifact, consisting of the discrete properties of the form (i.e., the aesthetics of the tangible good and/or service)and the function (i.e., its capabilities) together with the holistic properties of the integrated form and function.”
Auch in dieser Definition verbirgt sich keine Interaktion zwischen dem Produktanbieter und dem Käufer, jedoch schlagen Luchs und Swan durch die Definition des Produktdesigns als Prozess eine Brücke zwischen rein gestalterischen Entwicklungsaspekten und Maßnahmen, die eine erfolgreiche Vermarktung der Ware möglich machen sollen. Hier heißt es:
Def. 3: “Product design process: the set of strategic and tactical activities, from idea generation to commercialization, used to create a product design.”
1 Einleitung: Design als Gradmesser des Produktpotenzials: Das Kapitel führt in die Bedeutung von Design als entscheidenden Treiber für Kaufentscheidungen ein und umreißt die Notwendigkeit, Designaspekte messbar zu machen.
2 Der Einfluss des Designs als Teil der Produktinnovation: Hier werden unterschiedliche theoretische Definitionen von Design zusammengeführt und in den Kontext der Produktinnovation sowie betriebsinterner Prozesse gesetzt.
3 Methoden der Designmessung und Designpotenzialmessung: Dieses Kapitel systematisiert verschiedene objektive und subjektive Messansätze und beleuchtet deren Relevanz für die Designforschung.
4 Relevante Erkenntnisse der Designmessung: Es wird analysiert, wie ein dominierendes Design die Wahrnehmung von Produkten beeinflusst und welche Auswirkungen eine strategische Designnutzung auf die Unternehmensleistung hat.
5 Schlussbetrachtung: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und betont die Notwendigkeit, objektive und subjektive Maße in einem designorientierten Management zu vereinen.
Produktdesign, Designmessung, Produktinnovation, Markenwahrnehmung, Kundennutzen, Modularität, Prototypikalität, Unternehmensperformance, Designprozess, Konsumentenwahrnehmung, Ästhetik, Funktionalität, Designstrategie, Kaufentscheidung, Designneuheit
Die Arbeit beschäftigt sich mit der wissenschaftlichen Analyse und Messung von Designdimensionen und deren Einfluss auf den Markterfolg von Produkten.
Die Themenfelder umfassen die Definition des Designbegriffs, Methoden der objektiven und subjektiven Designmessung sowie die strategische Integration von Design in den Produktentwicklungsprozess.
Ziel ist es, Methoden zur Messung von Design zu identifizieren und zu bewerten, um den Einfluss des Designs auf die Kundenwahrnehmung und den Unternehmenserfolg nachvollziehbar zu machen.
Die Arbeit nutzt eine umfassende Literaturanalyse und wertet verschiedene empirische Studien aus, um den aktuellen Forschungsstand zur Designmessung systematisch darzustellen.
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Einordnung von Design, die Vorstellung verschiedener Messmethoden (objektiv vs. subjektiv) und die kritische Diskussion der Auswirkungen von Design auf die Performance.
Wichtige Begriffe sind unter anderem Produktdesign, Markenwahrnehmung, Innovationsgrad, Kundennutzen und die strategische Produktgestaltung.
Die Unterscheidung ist notwendig, um sowohl technische/formale Aspekte (objektiv) als auch die individuelle, emotionale Wahrnehmung des Kunden (subjektiv) getrennt betrachten und bewerten zu können.
Ein dominantes Design fungiert als Standard, der die Markenwahrnehmung maßgeblich prägt und dem Unternehmen Wettbewerbsvorteile durch hohe Marktakzeptanz sichern kann.
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