Hausarbeit (Hauptseminar), 2012
26 Seiten
Die Arbeit untersucht den medialen Diskurs der Libyen-Intervention im Frühjahr 2011 unter einer Gender-Perspektive. Sie zielt darauf ab, die Bedeutung von Frauen und ihren Darstellungen im Kontext der Legitimation der Intervention aufzuzeigen und die Problematik der Stereotypisierung von Frauen im medialen Diskurs zu analysieren.
Die Arbeit beginnt mit einer Einführung in den Kontext der Libyen-Intervention und der Frage nach der Legitimation humanitärer Interventionen. Sie beleuchtet die Bedeutung von Frauen und ihren Darstellungen in der Debatte über Krieg und Frieden. Das zweite Kapitel beschreibt die theoretischen und methodischen Grundlagen der Arbeit, insbesondere die Anwendung des Postmodernen Feminismus auf den medialen Diskurs. Das dritte Kapitel untersucht empirisch die Darstellung von Frauen und Männern im Kontext der Libyen-Intervention, indem es auf Beispiele aus den Medien zurückgreift. Im Fokus steht dabei die Frage, ob und wie die Darstellung von Frauen zur Legitimation der Intervention beiträgt.
Die Arbeit konzentriert sich auf die Themen Gender, medialer Diskurs, Libyen-Intervention, Postmoderner Feminismus, Stereotypisierung, visuelle Abbildungen, Krieg und Frieden. Die Arbeit untersucht, wie Frauen und Männer im medialen Diskurs dargestellt werden und welche Auswirkungen diese Darstellungen auf die Legitimation politischer Entscheidungen haben.
Frauen wurden oft als schwach, passiv und schutzbedürftig dargestellt, um die Notwendigkeit einer humanitären Intervention moralisch zu rechtfertigen.
Ja, die Darstellung von Frauen als Opfer (wie im Fall von Iman al-Obeidi) wurde genutzt, um eine militärische Intervention als Rettungsaktion zu legitimieren.
Nein, die Arbeit zeigt, dass Frauen tatsächlich vielfältige und aktive Rollen im Widerstand spielten, in den Medien jedoch massiv unterrepräsentiert oder stereotypisiert wurden.
Sie tragen zur Reproduktion hierarchischer Geschlechterverhältnisse bei, indem sie Männern Stärke und Aktivität zuschreiben, während Frauen auf eine passive Opferrolle reduziert werden.
Der postmoderne Feminismus dient als analytisches Werkzeug, um die Konstruktion von Gender in Kriegsdiskursen zu dekonstruieren und die Machtverhältnisse hinter den Bildern aufzudecken.
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