Seminararbeit, 2010
33 Seiten, Note: 12
Jura - Rechtsphilosophie, Rechtssoziologie, Rechtsgeschichte
I. Einleitung
II. Der Rechtsbegriff der Menschenwürde
1. Kulturgeschichte der Würde
a) Antike Philosophie
b) Christliche Anthropologie
c) Zeit der Aufklärung
2. Rechtsgeschichte der Menschenwürde in der Bundesrepublik Deutschland
a) Paulskirchenverfassung von 1849
b) Weimarer Verfassung von 1919
c) Zeit des Nationalsozialismus
III. Missbrauch der Würde des Menschen in der NS-Zeit
1. Rechtsanwendung als Gesetzgebungsersatz
a) Instrumentarien zur ideologischen Umwertung der Rechtsordnung
b) Die Möglichkeit zur Verletzung der Menschenwürde
aa) Unbestimmter Rechtsbegriff und Richterrecht
(a) Der unbestimmte Rechtsbegriff
(b) Unbestimmter Rechtsbegriff in Verbindung mit dem Richterrecht
bb) Missachtung der Verfassungsgrundsätze
cc) Ideologie als Inhalt des Rechts
2. Lehren aus der Rechtsperversion im Nationalsozialismus
3. Umsetzung der gewonnen Lehren
a) Überblick über die Entstehungsgeschichte des Grundgesetzes im Parlamentarischen Rat
b) Die bedeutendsten Unterschiede zwischen Weimarer Verfassung und Bonner Grundgesetz
c) Reaktionen auf die NS-Diktatur
d) Ergebnis: Aufnahme der Menschenwürde in die Bundesgrundrechte
IV. Menschenwürde als oberstes deutsches Verfassungsprinzip
1. Schutzgehalt der Menschenwürde
2. Systematische Stellung und dogmatische Funktion der Würde des Menschen...
a) Systematische Stellung
aa) Sonderstellung des Art. 1 GG
bb) Art. 1 GG als Grundnorm
cc) Verstärkte Geltungskraft der Grundrechte
d) Dogmatische Funktion
aa) Menschenwürde als Prinzip zur Grundrechtsinterpretation
bb) Menschenwürde als Wurzel von Rechtsprinzipien
e) Juristische Bewertung
V. Die Menschenwürde im europäischen Kontext
1. Menschenwürde als Grundwert
2. Menschenwürde als Grundrecht
VI. Resümee
Ja, Artikel 1 des Grundgesetzes legt fest, dass die Würde des Menschen unantastbar ist und sie zu achten und zu schützen Verpflichtung aller staatlichen Gewalt ist.
Dies war eine direkte Reaktion auf die massiven Verbrechen und die systematische Missachtung der Würde während der Zeit des Nationalsozialismus.
In der Bioethik wird heftig über die Würde von Embryonen und die Grenzen der Stammzellenforschung diskutiert, wobei Forschungsfreiheit gegen Würdegarantie abgewogen wird.
Debatten um Sozialhilfesätze berühren oft die Frage, welches Existenzminimum notwendig ist, um ein Leben in Würde zu ermöglichen, ohne sie rein materiell zu definieren.
Die Wurzeln liegen in der antiken Philosophie, der christlichen Anthropologie und der Aufklärung, wobei sich der Fokus von einem Standesprivileg zum universellen Recht wandelte.
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