Studienarbeit, 2012
42 Seiten, Note: 1,3
1. Einleitung
2. Beschreibung des Kaufobjektes
3. Cash-Flow-Ermittlung
3.1. Planungsprämissen
3.2. Einzahlungen
3.2.1. Einzahlungen aus Mieterträgen
3.2.2. Einzahlungen aus Finanzierung
3.3. Auszahlungen
3.3.1. einmalige Anschaffungskosten
3.3.2. einmalige Anschaffungsnebenkosten
3.3.3. laufende Kosten
3.3.4. Kosten des Leerstandes
4. Investitionsbewertung
4.1.1. Darstellung des zu verwendenden Verfahrens
4.1.2. Darstellung der Peer-Group und des Vergleichs-Index
4.1.3. Ermittlung der Beta-Faktoren
4.1.4. Adjustierung der Beta-Faktoren
4.1.5. Ermittlung des risikofreien Zinssatzes
4.1.6. Ermittlung der Marktrisikoprämie
4.1.7. Berechnung des CAPM
5. Bestimmung des Unternehmenswertes
6. Literaturverzeichnis
6.1. Internetquellen
6.2. Buch- und Zeitschriftenquellen
7. Anhang
Das primäre Ziel dieser Arbeit ist die betriebswirtschaftliche Bewertung einer Eigentumswohnung in Oranienburg unter Anwendung der Flow-to-Equity-Methode, um deren Eignung als Anlageobjekt für einen Investor zu prüfen.
3.3.3.laufende Kosten
Für die Berechnung der Grundsteuer ist nicht der Kaufpreis sondern der sogenannte Einheitswert der erworbenen Immobilie maßgeblich. Dieser liegt meist unter dem eigentlichen Kaufpreis. Für die Ermittlung des Geldabflusses wird in diesem Fall davon ausgegangen, dass der Einheitswert jedoch tatsächlich 41.000 € beträgt. Daraus ergibt sich folgendes Berechnungsschema:
Die Rate ist vierteljährlich an die Gemeinde zu entrichten, wodurch die Belastung je Quartal 132,74 € beträgt. Die Grundsteuer kann auf den Mieter umgelegt werden, wenn dies im Mietvertrag vereinbart ist. Dies ist im Rahmen dieses Projektes nicht der Fall, was bedeutet, dass die Grundsteuer ausschließlich durch den Eigentümer zu entrichten ist.
1. Einleitung: Diese Einleitung skizziert das Ziel der Arbeit, die Rentabilität einer Eigentumswohnung als Anlageobjekt mittels einer speziellen betriebswirtschaftlichen Bewertung zu untersuchen.
2. Beschreibung des Kaufobjektes: Hier wird das spezifische Anlageobjekt, eine Eigentumswohnung in Oranienburg, hinsichtlich Lage, baulichem Zustand und Ausstattung detailliert vorgestellt.
3. Cash-Flow-Ermittlung: Dieses Kapitel bildet die Grundlage für die Bewertungsrechnung, indem alle Zu- und Abflüsse, von Mieteinnahmen bis hin zu laufenden Betriebskosten und Finanzierungskosten, präzise kalkuliert werden.
4. Investitionsbewertung: In diesem Teil wird die Rentabilität durch Anwendung des CAPM bewertet, wofür Beta-Faktoren angepasst und marktübliche Eigenkapitalkosten mittels einer Peer-Group abgeleitet werden.
5. Bestimmung des Unternehmenswertes: Hier erfolgt die abschließende Zusammenführung der Daten, um den Unternehmenswert zu ermitteln und das Investitionsprojekt hinsichtlich seiner ökonomischen Attraktivität zu bewerten.
6. Literaturverzeichnis: Auflistung der verwendeten Internetquellen sowie Buch- und Zeitschriftenquellen.
7. Anhang: Enthält ergänzende Dokumente, wie die detaillierten Excel-Berechnungstabellen zur Cash-Flow-Planung, Steuern, Finanzierungskosten und Beta-Korrekturen.
Immobilienbewertung, Eigentumswohnung, Flow-to-Equity-Methode, Investitionsbewertung, Cash-Flow, CAPM, Eigenkapitalkosten, Fremdfinanzierung, Mietrendite, Marktrisikoprämie, Peer-Group, Unternehmenswert, Nebenkosten, Renditeobjekt, Anlagestrategie.
Die Arbeit analysiert die betriebswirtschaftliche Rentabilität einer vermieteten Eigentumswohnung in Oranienburg als Anlageobjekt.
Die zentralen Themen sind die Cash-Flow-Ermittlung unter Berücksichtigung verschiedener Ein- und Auszahlungspositionen sowie die anschließende Investitionsbewertung auf Basis marktüblicher Kapitalkosten.
Das Ziel ist es, durch eine detaillierte Modellierung der zukünftigen Zahlungsströme und Anwendung des CAPM-Verfahrens den Unternehmenswert der Immobilie zu bestimmen und die Investition auf ihre Wirtschaftlichkeit zu prüfen.
Die Arbeit nutzt schwerpunktmäßig die Equity-Methode („Flow-to-Equity“) in Kombination mit dem Capital Asset Pricing Model (CAPM) zur Ermittlung des Diskontzinssatzes.
Der Hauptteil gliedert sich in die detaillierte Ermittlung der Ein- und Auszahlungen (einschließlich Steuern und Leerstandskosten) sowie die systematische Investitionsbewertung mittels Peer-Group-Vergleich und Beta-Faktor-Adjustierung.
Wichtige Begriffe sind Immobilienbewertung, Flow-to-Equity, CAPM, Renditeobjekt, Cash-Flow und Investitionsanalyse.
Die Kapitalkosten werden mittels CAPM bestimmt, wobei Beta-Faktoren einer Peer-Group börsennotierter Immobilienunternehmen um die Kapitalstruktur des Investitionsprojektes adjustiert werden.
Der Autor kommt zu dem Schluss, dass das untersuchte Investitionsprojekt finanziell unlukrativ ist und unter den getroffenen Annahmen keinen Käufer finden dürfte.
Die Instandhaltungsrücklage wird als laufende monatliche Auszahlung berücksichtigt, um den langfristigen Erhalt des Gemeinschaftseigentums abzubilden und die Angemessenheit nach der Peters'schen Formel zu prüfen.
Der Leerstand mindert die Einzahlungen und wird als Opportunitätskostenfaktor mit einem Satz von 10,70 % in die Cash-Flow-Rechnung einbezogen.
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