Bachelorarbeit, 2011
51 Seiten, Note: 2,0
1. Einleitung
2. Hintergrund
2.1 Allium sativum und seine angenommenen Wirkmechanismen
2.2 Definition der arteriellen Hypertonie
2.3 Häufigkeitsverteilung der arteriellen Hypertonie
2.4 Therapieformen der arteriellen Hypertonie
2.5 Wirkungsweise der chemischen Antihypertensiva
2.6 Zielsetzung der Arbeit
3. Methodik
3.1 Literaturrecherche
3.1.1 Kataloge
3.1.2 Bibliografische Datenbanken
3.2 Kriterien der Datenerhebung zur Auswahl geeigneter Studien
4. Ergebnisse
4.1 Wirkung des roh konsumierten Knoblauchs
4.2 Wirkung von Knoblauchöl
4.3 Wirkung von Knoblauchpulver
5. Diskussion
5.1 Vergleich der Ergebnisse der ausgewählten Studien
5.1.1 Studien über roh konsumierten Knoblauch
5.1.2 Studien über Knoblauchöl
5.1.3 Studien über Knoblauchpulver
5.2 Resümee
Die vorliegende Arbeit untersucht das therapeutische Potenzial von Allium sativum (Knoblauch) bei der Behandlung der primären arteriellen Hypertonie. Ziel ist es, durch die Analyse klinischer Studien zu klären, ob Knoblauch oder seine Inhaltsstoffe eine statistisch signifikante blutdrucksenkende Wirkung aufweisen und somit als komplementärmedizinische Behandlungsoption in Betracht kommen.
1. Einleitung
Knoblauch (lat. Allium sativum) beherrscht schon lange Zeit den Markt der Arzneimittelpflanzen. Bereits in der Antike wurde die Pflanze aufgrund ihres breiten Wirkspektrums als geschätztes Arzneimittel verwendet (vgl. Braun, 1987, S. 11). Knoblauch wird auch heute noch zweithäufigstes Präparat in der Komplementärmedizin von Patienten mit erhöhtem kardiovaskulären Risiko zu dessen Senkung gebraucht (vgl. Yeh et al., 2006, S. 673).
Die arterielle Hypertonie ist in Deutschland weit verbreitet. Dies bestätigen auch die Daten des Bundes-Gesundheitssurveys 1998 (BGS98). Das Krankheitsbild tritt demnach bei jedem zweiten im Erwachsenenalter auf. Etwa 44 % aller Frauen und 51 % der Männer zeigen im Alter von 18 bis 79 Jahren einen erhöhten Blutdruck (Janhsen et al., 2008, S. 7).
Die mit 90 % am häufigsten auftretende Form der Hypertonie ist die primäre, bei der das Krankheitsbild ätiologisch bis heute nicht vollständig geklärt werden konnte. Unter den multifaktoriellen Einflüssen, unter denen auch die Vererbung mit 60 % aller Fälle eine große Rolle spielt, sind Risikofaktoren wie Tabak- und Alkoholkonsum, Stress, Übergewicht und körperliche Minderaktivität für die Prävalenz entscheidend (vgl. Andreae, 2008, S. 462).
1. Einleitung: Dieses Kapitel führt in die historische Verwendung von Knoblauch ein und erläutert die epidemiologische Relevanz sowie die ätiologischen Faktoren der arteriellen Hypertonie.
2. Hintergrund: Es werden die biologischen Wirkmechanismen von Allium sativum, die medizinische Definition der Hypertonie sowie gängige therapeutische Ansätze und deren Wirkungsweise beschrieben.
3. Methodik: Dieses Kapitel beschreibt die systematische Vorgehensweise bei der Literaturrecherche und die Kriterien, die zur Selektion der für die Arbeit relevanten Studien herangezogen wurden.
4. Ergebnisse: Hier erfolgt eine detaillierte Zusammenstellung und Darstellung der Daten aus 18 ausgewählten Studien, unterteilt nach den Applikationsformen Rohkonsum, Knoblauchöl und Knoblauchpulver.
5. Diskussion: Das Kapitel bietet eine kritische Analyse und Synthese der Ergebnisse unter Berücksichtigung von Störvariablen und methodischen Limitationen sowie ein abschließendes Resümee zum therapeutischen Stellenwert von Knoblauch.
Allium sativum, Knoblauch, arterielle Hypertonie, Blutdrucksenkung, Phytotherapie, kardiovaskuläres Risiko, Alliin, Allicin, klinische Studien, Komplementärmedizin, Antihypertensiva, Vasodilatation, Blutdruckmessung, Meta-Betrachtung, therapeutischer Effekt.
Die Arbeit untersucht die Wirksamkeit von Knoblauch (Allium sativum) als pflanzliches Mittel zur Behandlung der primären arteriellen Hypertonie.
Die Schwerpunkte liegen auf den physiologischen Wirkmechanismen von Knoblauch, der Einordnung der Hypertonie als Krankheitsbild und der kritischen Auswertung klinischer Studien zu verschiedenen Knoblauchpräparaten.
Das Ziel ist es, basierend auf einer literaturgestützten Analyse zu beurteilen, ob der Konsum von Knoblauch eine medizinisch relevante und statistisch nachweisbare Senkung des Blutdrucks bewirkt.
Es handelt sich um eine Literaturstudie (Review), bei der Datenbanken und Fachkataloge systematisch nach relevanten klinischen Studien durchsucht und anschließend inhaltlich ausgewertet wurden.
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretischen Grundlagen zur Hypertonie und Knoblauchwirkung, die methodische Vorgehensweise bei der Literaturrecherche sowie die detaillierte Darstellung und Diskussion der Studienergebnisse.
Wichtige Begriffe sind Allium sativum, arterielle Hypertonie, klinische Evidenz, Phytotherapie und kardiovaskuläre Prävention.
Die Arbeit differenziert zwischen roh konsumiertem Knoblauch, Knoblauchöl und Knoblauchpulver, wobei die Studienlage zu den verschiedenen Formen jeweils separat analysiert und bewertet wird.
Der Autor kommt zu dem Ergebnis, dass Knoblauch eine empfehlenswerte, nebenwirkungsarme Ergänzung bei der Behandlung von Bluthochdruck darstellen kann, jedoch als alleinige Therapie der primären Hypertonie nicht abschließend beurteilt werden kann.
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