Bachelorarbeit, 2011
32 Seiten, Note: 2,0
1. Einleitung
2. Das Problem der Jugendarbeitslosigkeit und die Berufsvorbereitung als Gegenmaßnahme
2.1. Jugendarbeitslosigkeit und ihre Folgen
2.2. Berufsvorbereitung an Schulen (bundesweit und in Hamburg)
2.3. Die Berufsvorbereitung an der Otto-Hahn-Schule
3. Das Projekt: Grundsätzliche Überlegungen zum Projekt
4. Die Umsetzung am Beispiel des Ausbildungsberufes „Koch“
4.1. Die Umgebung
4.2. Der Trainingsplan
4.3. Verwaltungstechnische Überlegungen
4.4. Netzwerke und andere Kooperationen
5. Fazit
Die Arbeit untersucht, wie durch praxisorientierte Projektvorhaben innerhalb der Schulzeit die Berufschancen von Jugendlichen mit schlechten oder fehlenden Abschlüssen verbessert werden können. Dabei wird am Beispiel einer Hamburger Gesamtschule ein Modell entwickelt, das den Übergang in die Berufswelt durch den Erwerb konkreter handwerklicher Basisfertigkeiten nachhaltig unterstützen soll.
Die Umsetzung am Beispiel des Ausbildungsberufes „Koch“
Die Otto-Hahn-Schule verfügt seit 1987 über eine eigene Unterrichtsküche mit insgesamt 17 Arbeitsplätzen. Die gesamte Ausstattung bewegt sich auf Haushaltsniveau; das bedeutet, dass die Arbeitsgeräte und Werkzeuge allesamt nicht dem Standard einer professionellen Restaurant- oder Hotelküche entsprechen. Es sind sowohl Elektroherdplatten als auch Kochstellen mit Gas vorhanden, allerdings nicht an jedem Arbeitsplatz, was im Unterrichtsverlauf zwangsläufig zur Gemeinschaftsnutzung oder zu einer differenzierten Planung der Nutzung führen muss, da Gasflammen und Elektroplatten unterschiedliche Vorwärmezeiten und Hitzeintensitäten haben und somit bei einem Betrieb mit bis zu 15 Schülern nicht alle simultan das Gleiche machen können.
Es gibt neben den Herdplatten auch fünf Backöfen. Auch hier wird eine gemeinschaftliche Nutzung für die Lebensmittelzubereitung im Ofen notwendig sein. Werkzeuge wie Töpfe, Pfannen, Messer, etc. sind vorhanden, wenngleich in manchmal unzureichender Anzahl und teilweise schlechtem Zustand. Dies ist sicherlich der häufigen, jahrelangen Nutzung durch verschiedene Gruppen geschuldet. In einem kleinen Lagerraum sind beschränkte Möglichkeiten zur Lagerung von Lebensmitteln und Geräten möglich. Ein typischer Haushaltskühlschrank ist auch vorhanden, allerdings wird dieser von mehreren Gruppen benutzt und bietet daher kaum erwähnenswerte Lagermöglichkeiten. In einem wesentlich größeren Nebenraum ist eine Waschmaschine vorhanden, die für eine eventuelle Reinigung von Handtüchern, Schürzen und Kochjacken genutzt werden kann.
1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Problematik der abschlusslosen Schulabgänger und motiviert das Projekt als handlungsorientierten Ansatz, um den Übergang in die Berufswelt zu erleichtern.
2. Das Problem der Jugendarbeitslosigkeit und die Berufsvorbereitung als Gegenmaßnahme: Dieses Kapitel analysiert die gesellschaftlichen und individuellen Folgen von Arbeitslosigkeit und evaluiert den aktuellen Stand der Berufsvorbereitung an deutschen und insbesondere Hamburger Schulen.
3. Das Projekt: Grundsätzliche Überlegungen zum Projekt: Es werden didaktische und strukturelle Überlegungen angestellt, wie ein praxisnahes Berufstraining gestaltet sein muss, um leistungsschwache Schüler gezielt zu fördern.
4. Die Umsetzung am Beispiel des Ausbildungsberufes „Koch“: Der Hauptteil beschreibt die konkreten Anforderungen an die Räumlichkeiten, erstellt einen beispielhaften Trainingsplan und diskutiert administrative sowie finanzielle Aspekte der Umsetzung.
5. Fazit: Die Arbeit schließt mit einer zusammenfassenden Bewertung, in der das Potenzial praxisorientierter Werkstattarbeit trotz der Herausforderungen in der Finanzierung und Umsetzung positiv hervorgehoben wird.
Jugendarbeitslosigkeit, Berufsvorbereitung, Schule, Ausbildungsreife, Praxisbezug, Otto-Hahn-Schule, Handwerksberufe, Koch, Berufseinstieg, Bildungsplanung, Werkstattunterricht, Berufsorientierung, Arbeitsmarkt, Förderung, Qualifizierung.
Die Arbeit befasst sich mit der Problematik von Jugendlichen, die ohne Schulabschluss den Übergang in den Arbeitsmarkt nicht bewältigen, und entwirft ein Modellprojekt zur praktischen Berufsvorbereitung.
Die Schwerpunkte liegen auf der Analyse der Jugendarbeitslosigkeit, der Untersuchung bestehender schulischer Konzepte und der praktischen Erarbeitung eines Trainingsmodells in einem konkreten Berufsfeld.
Ziel ist es, ein praxisorientiertes Projekt zu etablieren, das es auch leistungsschwächeren Schülern ermöglicht, durch handwerkliche Basisfertigkeiten ihre Chancen auf eine Ausbildung zu verbessern.
Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturrecherche, der Analyse aktueller Statistiken zur Arbeitsmarktsituation sowie der methodischen Erarbeitung eines beispielhaften pädagogischen Praxismodells.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische fundierte Bedarfsanalyse, die Planung einer konkreten „Werkstatt“-Umgebung am Beispiel der Küche der Otto-Hahn-Schule und die Entwicklung eines detaillierten Trainingsplans.
Die zentralen Begriffe sind Berufsvorbereitung, Ausbildungsreife, Jugendarbeitslosigkeit, Praxisbezug und schulisches Bildungskonzept.
Der Verfasser nutzt seine eigene berufliche Expertise als Koch, um exemplarisch aufzuzeigen, wie handwerkliche Arbeitsabläufe in den Schulalltag integriert werden können.
Die Finanzierung ist eine der größten Hürden; die Arbeit diskutiert verschiedene Szenarien von Pilotprojekten über Stiftungsförderungen bis hin zu Kooperationen mit der Handwerkskammer.
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