Bachelorarbeit, 2009
47 Seiten, Note: 1,0
1 EINLEITUNG
2 ANSÄTZE UND BEFUNDE DER SPONSORING-WIRKUNGSFORSCHUNG
2.1 Sponsoring-Outcomes
2.1.1 Bekanntheit
2.1.2 Einstellung und Image
2.1.3 Kaufabsicht
2.2 Intervenierende Variablen
2.2.1 Fan-Involvement
2.2.2 Fit
2.3 Zwischenfazit
2.4 Hypothesen
3 METHODIK
3.1 Fragebogenkonstruktion
3.2 Stichprobenerhebung
4 ERGEBNISSE UND DISKUSSION
4.1 Stichprobenbeschreibung
4.1.1 Gesamtstichprobe
4.1.2 Stichprobe „Stadion“
4.1.3 Stichprobe „Bochum“
4.1.4 Stichprobenvergleich
4.2 Prüfung der Hypothesen
4.2.1 Wirkungen auf die Einstellung
4.2.2 Wirkungen auf die Kaufabsicht
4.2.3 Wirkungen auf die Erinnerung
4.3 Diskussion
5 SCHLUSSBETRACHTUNG
Die Arbeit untersucht die Wirkungsweisen von Sportsponsoring am Beispiel der Partnerschaft zwischen dem VfL Bochum und dem Textildiscounter KiK. Ziel ist es, den Einfluss intervenierender Variablen wie „Fan-Involvement“ und „Fit“ auf Sponsoring-Outcomes wie Einstellung und Kaufabsicht empirisch zu analysieren, um ein tieferes Verständnis der kognitiven Verarbeitung von Sponsoring-Reizen zu gewinnen.
2.2.2 Fit
Ein weiterer Faktor für Verarbeitung von Sponsoring-Reizen ist der vom Rezipienten empfundene Fit zwischen Sponsor und Sponsoring-Objekt. In der Literatur lassen sich auch hier unterschiedliche Begriffserklärungen und Operationalisierungen identifizieren. McDonald (1991) beschreibt Fit als den Grad direkter oder indirekter Relevanz zwischen Sponsor und Sportevent (nach Lee & Cho, 2009, S. 46; Rifon et al., 2004, S. 30). In diesem Ansatz wird bereits eine Unterscheidung deutlich, die durch Gwinner (1997) weiterführend als funktionelle Ähnlichkeit („functional based similarity“) und als imagebezogene Ähnlichkeit („image based similarity“) beschrieben wurde (Gwinner & Eaton, 1999, S. 50). Becker-Olsen und Simmons (2002, S. 287) unterscheiden zusätzlich zwischen einem authentischen („native“) Fit und einem künstlich erzeugten (“created“) Fit. Tab. 2 gibt einen Überblick ausgewählter Forschungsergebnisse über die Wirkungen des empfunden Fit.
1 EINLEITUNG: Einführung in die wachsende Bedeutung des Sportsponsoring und Darstellung der Forschungsdefizite hinsichtlich der theoretischen Fundierung von Wirkungsanalysen.
2 ANSÄTZE UND BEFUNDE DER SPONSORING-WIRKUNGSFORSCHUNG: Theoretische Auseinandersetzung mit Sponsoring-Outcomes, intervenierenden Variablen und der Herleitung der Hypothesen auf Basis von Konsistenztheorien.
3 METHODIK: Erläuterung des gewählten Studiendesigns der quantitativen Feldbefragung sowie der Operationalisierung der Konstrukte und der Stichprobenerhebung.
4 ERGEBNISSE UND DISKUSSION: Statistische Auswertung der Daten mittels Regressionsanalysen zur Prüfung der aufgestellten Hypothesen sowie Diskussion der Ergebnisse im Kontext bestehender Literatur.
5 SCHLUSSBETRACHTUNG: Fazit der empirischen Ergebnisse mit praktischen Implikationen für Sponsoring-Unternehmen zur Optimierung von Sponsoring-Partnerschaften.
Sportsponsoring, Sponsoring-Wirkungsforschung, VfL Bochum, KiK, Fan-Involvement, Fit, Imagetransfer, Einstellung, Kaufabsicht, Erinnerung, Sponsoring-Outcomes, Feldbefragung, Regressionsanalyse, Konsistenztheorie, Soziale Identifikation.
Die Arbeit untersucht die Effekte von Sportsponsoring auf die Konsumentenwahrnehmung und analysiert dabei spezifisch, wie das Fan-Involvement und die empfundene Passung (Fit) zwischen Sponsor und Verein die Wirkung beeinflussen.
Die zentralen Themen umfassen die Sponsoring-Wirkungsforschung, die theoretische Fundierung von Imagetransfer-Prozessen sowie die empirische Überprüfung von Einstellungs- und Kaufabsichtseffekten.
Die Forschungsfrage konzentriert sich darauf, wie intervenierende Variablen wie das Fan-Involvement und der wahrgenommene Fit zwischen Sponsor und gesponsertem Verein die Wirkung von Sponsoring-Reizen auf die Einstellung und Kaufabsicht von Konsumenten moderieren.
Es wurde eine quantitative Querschnittsuntersuchung in Form einer Feldbefragung durchgeführt, wobei Daten an zwei verschiedenen Orten (Stadion und Umfeld) erhoben und mittels Regressionsanalysen ausgewertet wurden.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Herleitung der Sponsoring-Outcomes und intervenierenden Variablen sowie eine empirische Analyse einer konkreten Sponsoring-Beziehung (VfL Bochum und KiK).
Die wichtigsten Schlagworte sind Sportsponsoring, Fan-Involvement, Fit, Imagetransfer, Einstellungsänderung und Kaufabsicht.
Die Partnerschaft dient als praxisnahes Beispiel für eine Sponsoring-Beziehung in der Fußball-Bundesliga, bei der die Diskrepanz zwischen Markenimage und Sportobjekt eine interessante Grundlage zur Analyse des „Fit“-Konzepts bietet.
Die Ergebnisse zeigen, dass ein als schwach empfundener Fit zwischen dem Sponsor und dem Verein sich insbesondere bei hoch involvierten Fans negativ auf die Einstellung gegenüber dem Sponsor auswirkt.
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