Bachelorarbeit, 2012
71 Seiten, Note: 1,0
1 Einleitung
1.1 Zielsetzung und Aufbau der Arbeit
2 Grundlagen der Nachhaltigkeitsdebatte
2.1 Der Nachhaltigkeitsbegriff
2.2 Die Nachhaltigkeitsdiskussion im Wandel der Zeit
2.3 Die drei Dimensionen der Nachhaltigkeit
2.3.1 Ökologische Dimension
2.3.2 Soziale Dimension
2.3.3 Ökonomische Dimension
2.4 Zentrale Aspekte des Nachhaltigkeitskonzepts
3 Unternehmen und Nachhaltigkeit
3.1 Das Unternehmen im Kontext der Zeit
3.2 Gründe für unternehmerische Nachhaltigkeit
3.2.1 Ansprüche durch Stakeholder
3.2.2 Das Nachhaltigkeitskonzept als Determinante langfristig erfolgreichen Wirtschaftens
3.3 Herausforderungen unternehmerischer Nachhaltigkeit
4 Erneuerbare Energien
4.1 Energetische Grundlagen
4.2 Zur Notwendigkeit der Nutzung von erneuerbaren Energien
4.3 Nutzungsarten der erneuerbaren Energien
4.3.1 Biomasse
4.3.2 Wasserkraft
4.3.3 Windkraft
4.3.4 Solarenergie
4.3.5 Geothermie
5 Die Rolle der Unternehmen im aktuellen Energiediskurs
5.1 Erneuerbare Energien als Element der betrieblichen Nachhaltigkeitsstrategie
5.2 Anforderungen der betrieblichen Energieversorgung
5.3 Integration erneuerbarer Energien in Unternehmen
5.3.1 Energetische Zielprofile
5.3.2 Indirekte Integration über Stromanbieter
5.3.3 Direkte Integration
5.3.4 Contracting
6 Fallstudie – Empirische Untersuchung zum Stellenwert erneuerbarer Energien innerhalb der betrieblichen Nachhaltigkeitsstrategie
6.1 Methodik
6.1.1 Datenquellen
6.1.2 Deskriptive Datenauswertung
6.2 Darstellung der Ergebnisse
6.3 Diskussion der Ergebnisse
7 Schlussbetrachtung
7.1 Weitere Forschung
Die vorliegende Arbeit untersucht die Rolle und Bedeutung von erneuerbaren Energien innerhalb einer nachhaltigen Unternehmensausrichtung. Das primäre Ziel ist es, zu analysieren, wie Unternehmen den Einsatz regenerativer Energien gestalten und in ihre betrieblichen Prozesse integrieren, wobei der Fokus auf einer empirischen Betrachtung der 30 im DAX gelisteten Konzerne liegt.
3.2.1 Ansprüche durch Stakeholder
Mit den erweiterten ökologischen, ökonomischen und sozialen Handlungspotentialen von Unternehmen, vergrößert sich gleichermaßen auch der Kreis an Personen und Organisationen die Ansprüche an Unternehmen herantragen. Man spricht hier allgemein von Anspruchsgruppen oder in der Betriebswirtschaftslehre von „Stakeholdern“ (vgl. Wentges 2002, S. 91). Stakeholder können als Transformationsmechanismus zur Übertragung gesellschaftlicher Forderungen verstanden werden (vgl. Kapstein/Tulder 2003, S. 293). Die Gesellschaft selber setzt sich aus verschiedenen Akteuren bzw. Subsystemen zusammen (siehe Abb. 3.1). Einzelne Subsysteme sind z.B. Staat, Wirtschaft, Wissenschaft oder die Zivilgesellschaft (vgl. Bauer 2011, S. 88). Es muss aber konstatiert werden, dass der Begriff Zivilgesellschaft in der Literatur nicht klar abgegrenzt ist und je nach gesellschaftsspezifischem Kontext unterschiedliche Akteure umfasst (vgl. Schade 2002, S. 18 & Gosewinkel 2003, S. 7). Klar ist, dass diese Akteure in vielfältiger Weise Ansprüche gegenüber Unternehmen erheben (vgl. Figge/Schaltegger 1999, S. 5 ff. & Ulrich 1998, S. 2 ff.). Nachhaltigkeit wird von vielen Seiten deshalb als Reaktion der Unternehmen auf gesellschaftliche Ansprüche gedeutet (vgl. Langer 2011, S. 21 & Fiedler 2007, S. 40).
1 Einleitung: Die Einleitung führt in die Thematik der Nachhaltigkeit sowie die wachsende Bedeutung erneuerbarer Energien ein und definiert die Forschungsfrage sowie den Aufbau der Arbeit.
2 Grundlagen der Nachhaltigkeitsdebatte: Dieses Kapitel erläutert den Begriff der Nachhaltigkeit, dessen historische Entwicklung und die drei zentralen Dimensionen (ökologisch, sozial, ökonomisch).
3 Unternehmen und Nachhaltigkeit: Hier wird die Rolle von Unternehmen in der Nachhaltigkeitsdebatte analysiert, insbesondere unter Berücksichtigung von Stakeholder-Ansprüchen und betrieblichen Herausforderungen.
4 Erneuerbare Energien: Dieses Kapitel bietet eine Übersicht über energetische Grundlagen, die Notwendigkeit einer Energiewende sowie die verschiedenen Nutzungsarten regenerativer Energiequellen.
5 Die Rolle der Unternehmen im aktuellen Energiediskurs: Hier werden Strategien zur Integration erneuerbarer Energien in betriebliche Prozesse untersucht, einschließlich verschiedener Energetischer Zielprofile und Instrumente wie Contracting.
6 Fallstudie – Empirische Untersuchung zum Stellenwert erneuerbarer Energien innerhalb der betrieblichen Nachhaltigkeitsstrategie: In diesem Kapitel wird der Stellenwert regenerativer Energien bei 30 DAX-Unternehmen empirisch analysiert und nach verschiedenen Relevanzstufen bewertet.
7 Schlussbetrachtung: Die Arbeit schließt mit einer Zusammenfassung der Ergebnisse, einer kritischen Würdigung und gibt einen Ausblick auf möglichen weiteren Forschungsbedarf.
Nachhaltigkeit, Erneuerbare Energien, Betriebliche Nachhaltigkeitsstrategie, Stakeholder, Energiewende, Nachhaltigkeitsmanagement, Effizienz, Suffizienz, Konsistenz, Contracting, DAX, Unternehmenserfolg, Klimaschutz, Betriebliche Energieversorgung, Transformation.
Die Arbeit befasst sich mit der Rolle und Relevanz erneuerbarer Energien im Kontext einer nachhaltigen Unternehmensführung.
Die Schwerpunkte liegen auf der theoretischen Fundierung von Nachhaltigkeit, der technischen Bedeutung erneuerbarer Energien und der praktischen Implementierung in betrieblichen Strukturen.
Die zentrale Frage lautet: Welche Rolle spielen erneuerbare Energien im Zusammenhang mit unternehmerischer Nachhaltigkeit?
Die Arbeit kombiniert eine Literaturanalyse der theoretischen Grundlagen mit einer empirischen Fallstudie, in der die Nachhaltigkeitsberichte von 30 DAX-Konzernen analysiert werden.
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen zu Nachhaltigkeit und Energie, eine detaillierte Analyse der Unternehmensrolle und eine empirische Fallstudie zu DAX-Unternehmen.
Wichtige Begriffe sind unter anderem Nachhaltigkeitsstrategie, erneuerbare Energien, Stakeholder-Ansatz, betriebliches Energiemanagement und ökonomische Effizienz.
Die Untersuchung bewertet den Stellenwert erneuerbarer Energien in den Unternehmen auf einer Skala von "sehr niedrig" bis "sehr hoch" basierend auf definierten Prüfkriterien.
Contracting wird als Finanzierungs- und Implementierungsinstrument vorgestellt, das es Unternehmen ermöglicht, Energiesparmaßnahmen und den Umstieg auf erneuerbare Energien ohne eigene hohe Kapitalbindung zu realisieren.
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