Diplomarbeit, 2001
60 Seiten, Note: gut
1. Einleitung
1.1 Begründung der Themenwahl
1.2 Eigene Umfragen zum Umgang mit Mobbing
2. Hauptteil
2.1 Phänomen Mobbing
2.1.1 Definition, beteiligte Subjekte und Erscheinungsformen
2.1.2 Mögliche Reaktionen des Betroffenen auf Mobbing
2.1.3 Mögliche Reaktionen des Unternehmens auf Mobbing
2.1.4 Der rechtliche Aspekt
2.1.5 Der ethische und moralische Aspekt
2.2 Problemanalyse und unternehmerische Lösungsalternativen
2.2.1 Ursachen für Mobbing
2.2.2 Risikofaktoren und unternehmerische Interventionsalternativen
2.2.2.1 Unternehmensbereich
2.2.2.2 Führungsinstrumente
2.2.2.2.1 Aufgabengebiet als möglicher auslösender Faktor:
2.2.2.2.2 Information als möglicher auslösender Faktor:
2.2.2.2.3 Delegieren als möglicher auslösender Faktor:
2.2.2.2.4 Kontrollieren als möglicher auslösender Faktor:
2.2.2.2.5 Zusammenarbeit als möglicher auslösender Faktor:
2.2.2.2.6 Mitarbeiter fördern und entwickeln als Risikofaktor:
2.2.2.3 Führungskompetenz
2.2.2.4 Führungsverhalten zwischen Theorie und Praxis am Beispiel der Kritik
2.2.2.5 Wege zum idealen Manager
2.3 Unternehmerische Intervention
2.3.1 Auswirkung von Mobbing und unternehmerische Gegenmaßnahmen
2.3.1.1 Folgen für Mobber und Gemobbte
2.3.1.1.1 Seelische und körperliche Auswirkung auf die Gesundheit
2.3.1.1.2 Auswirkung auf Arbeitseinsatz
2.3.1.1.3 Wirtschaftliche Folgen für das Opfer
2.3.1.2 Auswirkungen auf Dritte
2.3.1.2.1 Soziales Umfeld des Opfers
2.3.1.2.2 Die Geschäftspartner des Unternehmens
2.3.1.3 Folgen für das Unternehmen
2.3.1.3.1 Kosten
2.3.1.3.2 Betriebsklima
2.3.1.3.3 Unternehmenskultur und Image
2.4 Konzepte und Strategien zur Prävention
2.4.1 Schriftliche Anordnung über Verhaltensmaßnahmen
2.4.2 Motivation
2.4.3 Incentives
2.4.4 Betriebliches Vorschlagswesen
2.4.5 KVP (Kontinuierlicher Verbesserungsprozess)
2.4.6 Mitarbeiterbefragung
2.4.7 Mitarbeiterschulung
2.4.8 Sozialberatung
2.5 Vorschlag an Gemobbte
2.6 Sieben Grundsätze von Liebe und Fairneß
3. Schluß
Die vorliegende Arbeit untersucht das Phänomen Mobbing am Arbeitsplatz, analysiert dessen Ursachen in betrieblichen Strukturen sowie in der Führungskompetenz und leitet daraus alternative Konzepte und Strategien zur Prävention und Bewältigung ab, um eine produktivere und partnerschaftlichere Zusammenarbeit zu fördern.
1.1 Begründung der Themenwahl
Dort, wo Menschen zusammentreffen, besteht immer die Möglichkeit, daß Konflikte entstehen. Auch am Arbeitsplatz sind Auseinandersetzungen, Streitereien, Rivalität, Neid, Machtmißbrauch und Intrigen Bestandteil des Alltags. Ein neues psychosoziales Problem, als „Mobbing“ bezeichnet, gewinnt seit 1980 immer mehr Beachtung in Arbeitswelt und Öffentlichkeit. Krankenkassen, Medien und alle Wissenschaften, die als Zielgruppe ihrer Untersuchungen den berufstätigen Menschen haben, leisten Hilfe zur Problembewältigung durch Information und Aufklärung. Die destruktiven Folgen des Mobbings bringen nur Verluste für alle, die damit in Berührung kommen. Der betroffene Berufstätige leidet unter psychischen und physischen Schäden. Er kann auf die Dauer krank werden und den Arbeitsplatz verlieren. Für viele Menschen ist Arbeit Lebensinhalt. Ein Leben ohne Arbeit hat für sie keinen Sinn, gefährdet ihre Existenzgrundlage und bringt wirtschaftliche Nachteile auch für ihre Familie.
Ein schlechtes Arbeitsklima hat negative Auswirkung auf eine optimale Produktivität. Steigende Fluktuationsraten und hohe Krankheitsquoten als Resultat interner Probleme gehen auch zu Lasten des Unternehmens.
1. Einleitung: Beschreibt die Relevanz des Themas Mobbing in der modernen Arbeitswelt und die persönliche Motivation des Autors.
2. Hauptteil: Analysiert das Phänomen Mobbing, identifiziert Risikofaktoren im Unternehmensbereich sowie durch Führungsinstrumente und entwickelt Interventions- und Präventionsstrategien.
3. Schluß: Fasst zusammen, dass soziale Kompetenz und eine werteorientierte Führung essentiell sind, um Mobbing entgegenzuwirken.
Mobbing, Führungskompetenz, Arbeitsklima, Psychoterror, Prävention, Konfliktmanagement, Unternehmenskultur, Motivation, Mitarbeiterführung, Selbstmanagement, soziale Verantwortung, Intervention, Leistungssteigerung, Kommunikation
Die Arbeit befasst sich mit dem psychosozialen Problem Mobbing am Arbeitsplatz, seinen Auswirkungen auf Individuum und Unternehmen sowie mit Wegen zur konstruktiven Konfliktlösung durch moderne Führung.
Im Zentrum stehen die Definition von Mobbing, die Analyse von Führungsfehlern als Ursache, die gesundheitlichen und wirtschaftlichen Folgen sowie praktische Präventionskonzepte wie KVP oder betriebliche Sozialberatung.
Das Ziel ist es, den Lesern und insbesondere Führungskräften Strategien aufzuzeigen, wie durch eine wertschätzende Führung und bessere Kommunikation ein gesundes Arbeitsumfeld geschaffen und Mobbing effektiv verhindert werden kann.
Die Arbeit stützt sich auf eine Literaturanalyse sowie eigene Umfragen und Beobachtungen, um Zusammenhänge zwischen Führungsstil und Betriebsklima theoretisch und praktisch herzuleiten.
Der Hauptteil gliedert sich in die Definition des Phänomens, die Analyse von Risikofaktoren in der Unternehmensstruktur und bei Führungsinstrumenten sowie die Vorstellung konkreter Interventionsmöglichkeiten.
Die Arbeit lässt sich am besten mit Begriffen wie Mobbing, Führungskompetenz, Arbeitsklima, Prävention, Kommunikation und Unternehmenskultur beschreiben.
Da in einer Atmosphäre von Angst, Intrigen und Machtkämpfen keine kundenorientierte und sachliche Arbeitsweise möglich ist, leidet die Qualität der Arbeit unter dem psychischen Druck der Beteiligten.
Informelle Gruppen können, da sie sich der direkten Kontrolle der Führung entziehen, sowohl ein stabilisierendes Netzwerk sein als auch als Gefahrenquelle für Ausgrenzung und Mobbing fungieren.
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