Hausarbeit, 2011
17 Seiten, Note: 1,3
1 Einleitung
2 Theoretische Grundlagen
2.1 Begriffserklärung
2.2 Extrinsische, intrinsische Motivation
3 Das qualitative Interview
4 Motivation im Fallbeispiel
4.1 Beschreibung des Projekts
4.2 Motivation im Beispielprojekt
4.3 Handlungsmöglichkeiten in zukünftigen Projekten
5 Fazit
Die vorliegende Hausarbeit untersucht die Herausforderungen und Potenziale extrinsischer sowie intrinsischer Motivation innerhalb von unternehmensübergreifenden Projekten, wobei insbesondere die Rolle des "Flow-Erlebens" und des Teamzusammenhalts beleuchtet wird.
2.2 Intrinsische und extrinsische Motivation
Motivation kann in intrinsische oder extrinsische Motivation unterschieden werden. Aus der Attributionstheorie, einem psychologischen Konzept, lässt sich ableiten, dass Personen intrinsisch motiviert anzusehen sind, wenn sich ihr Verhalten auf innere Ursachen zurückführen lässt. Welche Motivationsform, ob extrinsisch oder intrinsisch, den Vorzug in der Managementlehre erhält ist unterschiedlich und ein schlechter oder besser ist nicht festzustellen. In der neueren Zeit wird der extrinsischen Motivation mit externen Anreizen wieder der Vorrang gegeben.
Die Begriffsbestimmung Intrinsisch sowie Extrinsisch gestaltet sich sehr schwierig, da die Begriffe in unterschiedlichen Zusammenhängen genutzt werden. Man kann unter intrinsischer Motivation, wie in der unteren Abbildung zu sehen Neugier, Anreiz und Erfolgserwartung zusammenfassen. Unter extrinsischer Motivation ist Belohnung oder Zwang zu verstehen.
In der Wissenschaft gehen sogar die Ansichten über die Definition von intrinsischer Motivation auseinander. Viele Autoren wie Bühler (1922), Groos (1899), Woodworth (1918), Harlow (1950), Hunt (1965), McReynolds (1971), Pekrun (1993), Schiefele und Köller (2001) verstehen intrinsische Motivation als Anreiz in der Tätigkeit selbst. Das wird auch von anderen Autoren so gesehen, diese verwenden aber andere Begrifflichkeiten dafür. Rheinberg (1989, 1993) bezeichnet dies zum Beispiel als tätigkeitszentrierte Motivation.
1 Einleitung: Die Einleitung führt in die zunehmende Bedeutung von Projektstrukturen ein und erläutert die Problematik der Mitarbeitermotivation in unternehmensübergreifenden Kooperationen am Beispiel der Bosch GmbH und XY GmbH.
2 Theoretische Grundlagen: Dieses Kapitel definiert die Begriffe Motivation und Projekt und differenziert zwischen intrinsischen (aus der Tätigkeit selbst) und extrinsischen (externe Anreize) Motivationsformen.
3 Das qualitative Interview: Die Autorin begründet die Wahl des qualitativen Einzelinterviews als geeignete Methode, um subjektive Sichtweisen und Hintergründe der Projektmitarbeiter detailliert zu erfassen.
4 Motivation im Fallbeispiel: Der Hauptteil analysiert die Motivationslage im konkreten Projekt, identifiziert Defizite in der Teamkultur und leitet Handlungsempfehlungen für die zukünftige Gestaltung ab.
5 Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass ein ausgewogenes Verhältnis von extrinsischen Impulsen und der Förderung intrinsischer Motivation essenziell für den Projekterfolg ist.
Motivation, Intrinsische Motivation, Extrinsische Motivation, Projektmanagement, Unternehmenskultur, Qualitatives Interview, Flow-Erlebnis, Teamzusammenhalt, Anreizsysteme, Projektarbeit, Mittelstandsmanagement, Personalmanagement, Unternehmensübergreifende Projekte, Arbeitszufriedenheit, Leistungsbereitschaft.
Die Arbeit untersucht, wie Mitarbeiter in unternehmensübergreifenden Projekten effektiv motiviert werden können und welche Rolle dabei intrinsische versus extrinsische Faktoren spielen.
Die Schwerpunkte liegen auf der psychologischen Einordnung von Motivation, den strukturellen Bedingungen von Projekten und der Anwendung von qualitativen Interviews zur Analyse von Mitarbeiterempfindungen.
Ziel ist es, die Motivationsdefizite in einer spezifischen Kooperation zwischen der Bosch GmbH und der XY GmbH zu identifizieren und Handlungsempfehlungen zur Steigerung der intrinsischen Motivation abzuleiten.
Es wird eine qualitative Forschungsmethode in Form von Einzelinterviews mit Projektverantwortlichen angewandt.
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung, die Erläuterung der Interviewmethode sowie die Fallstudie inklusive der Diskussion von Handlungsmöglichkeiten.
Die Arbeit fokussiert auf Begriffe wie intrinsische Motivation, Projektarbeit, Flow-Erlebnis, Teamzusammenhalt und Anreizsysteme.
Die Mitarbeiter nahmen die extrinsischen Anreize nicht wahr und empfanden die Projektarbeit nicht als "gemeinsame Herausforderung", was eine Identifikation mit der Aufgabe erschwerte.
Durch die Entwicklung eines gemeinsamen Verständnisses für die Aufgabe und gezielte Teambuilding-Maßnahmen, die den Zusammenhalt über Unternehmensgrenzen hinweg stärken.
Sie wird als praktisches Instrument für Projektleiter vorgeschlagen, um regelmäßig den Grad der intrinsischen Motivation und das Potenzial für ein Flow-Erleben bei den Mitarbeitern zu überprüfen.
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