Fachbuch, 2012
305 Seiten
Einleitung
Die Chronik zur Schiller-Schädel-Forschung
Die Forschungen zum Friedrich-Schiller-Code
Der Schiller-Schädel – eine Reliquie?
Übersicht zur den Untersuchungen und Analysen
1) Genealogische und historische Untersuchungen
2) Anthropologische Untersuchungen
3) Anthropologische Untersuchungen, Gesichtsweichteilrekonstruktionen, Vergleiche mit Totenmasken und Porträts
4) DNA-Analysen
5) Chemische Analysen
Die Präsentation der Ergebnisse
Literatur
Diese Arbeit dokumentiert das interdisziplinäre Wissenschaftsprojekt "Friedrich-Schiller-Code", das zum Ziel hatte, die Identität der in der Weimarer Fürstengruft beigesetzten Gebeine zweifelsfrei zu klären, nachdem wissenschaftliche Analysen ihre Zuordnung zu Friedrich von Schiller in Frage gestellt hatten.
Einleitung
Seit Mai 2008 ist bekannt, daß die Friedrich v. Schiller zugeschriebenen Gebeine in der Wei marer Fürstengruft nicht dem Dichter gehörten. "Der Friedrich-Schiller-Code", das interdis ziplinäre Wissenschaftsprojekt des Mitteldeutschen Rundfunks (MDR) in Zusammenarbeit mit der Klassik Stiftung Weimar, hatte dies zweifelsfrei bewiesen. 150 Jahre lang galt Schil lers Schädel als echt, auch wenn sich der Wissenschaftlerstreit darüber immer wieder entzün dete. Das hat Fragen aufgeworfen, die zuvor niemand stellte. Wieso könnte der Fürstengruft Schädel ein Zwilling Schillers sein, wenn doch anthropologisch Doppelgänger extrem selten sind? Was geschah mit Schillers Schädel? Wo blieb Schillers Skelett? Läßt sich ein Schädel raub beweisen? Wie groß ist der Kreis der Verdächtigen, die zu einer solchen Tat die Kennt nisse und Möglichkeiten gehabt hätten? Wohin führen die Spuren? Was sagen die Quellen, und wo weisen sie eventuell Leerstellen auf?
Dr. Ralf G. Jahn, Historischer Fachberater des MDR und der Klassik Stiftung Weimar bei den Fernsehdokumentationen „Der Friedrich-Schiller-Code“ und „Schillers Schädel-Schicksal“, außerdem Co-Moderator beim „Goethezeitportal“, beantwortet diese Fragen und andere.
Die wichtigste Literatur, die bislang zu diesem Themenkomplex erschienen ist, stellen zwei fellos die verdienstvollen Werke des Anthropologen Dr. Herbert Ullrich dar, die hier ausgie big zitiert werden. Er hat sich über 50 Jahre intensiv mit der ganzen Materie auseinanderge setzt. Dennoch ist mein zentrales Forschungsergebnis ein ganz anderes. Es geht hier um un terschiedliche Methodik bei diesem interdisziplinären Thema.
Einleitung: Dieses Kapitel erläutert die Ausgangslage des Projekts "Friedrich-Schiller-Code" und die daraus resultierende Notwendigkeit einer interdisziplinären Untersuchung der Schiller-Gebeine.
Die Chronik zur Schiller-Schädel-Forschung: Das Kapitel bietet eine detaillierte chronologische Aufarbeitung der Forschungsgeschichte sowie der Exhumierungen und Grabstätten im Kontext der Schiller-Schädel-Problematik.
Die Forschungen zum Friedrich-Schiller-Code: Hier werden der Projektverlauf und die wissenschaftliche Herangehensweise des interdisziplinären Teams beschrieben.
Der Schiller-Schädel – eine Reliquie?: Dieses Kapitel analysiert die kulturhistorische Bedeutung des Schädels als Reliquie und dessen Rolle im Totenkult des 19. Jahrhunderts.
Übersicht zur den Untersuchungen und Analysen: Dieser Abschnitt fasst die methodischen Ansätze und Ergebnisse der beteiligten Fachdisziplinen zusammen.
Die Präsentation der Ergebnisse: Hier werden die abschließenden wissenschaftlichen Erkenntnisse des Projekts sowie die Genese des Wissens darüber zusammengefasst.
Friedrich von Schiller, Schillerschädel, Weimarer Fürstengruft, Friedrich-Schiller-Code, Anthropologie, DNA-Analyse, Isotopenanalyse, Forschungsgeschichte, Reliquienkult, Franz Joseph Gall, Schädellehre, Identitätsprüfung, Obduktion, Medizingeschichte
Die Arbeit untersucht die Authentizität der Friedrich von Schiller zugeschriebenen Schädel und Skelettreste in der Weimarer Fürstengruft.
Die Schwerpunkte liegen auf der historischen Aufarbeitung, anthropologischen sowie genetischen Analysen und der medizinhistorischen Einordnung der Schiller-Gebeine.
Das Projekt "Friedrich-Schiller-Code" verfolgte das Ziel, durch moderne wissenschaftliche Methoden endgültig zu klären, ob die in Weimar als Schiller-Gebeine verehrten Überreste tatsächlich dem Dichter gehören.
Es wird ein interdisziplinärer Ansatz verwendet, der historische Quellenforschung, DNA-Vergleiche, Isotopenanalysen der Zähne und Knochen sowie morphologische Gesichtsweichteilrekonstruktionen umfasst.
Der Hauptteil widmet sich einer umfassenden Chronik der Schiller-Schädel-Forschung, beginnend bei der ersten Identifizierung bis hin zu modernen forensischen Erkenntnissen.
Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Schillerschädel, DNA-Analyse, Anthropologie, Weimarer Fürstengruft und interdisziplinäre Forschung kennzeichnen.
Er wurde über Jahrzehnte als echt angesehen, erwies sich jedoch bei der modernen DNS-Analyse als nicht zu Schillers Verwandten gehörig.
Analysen der Tapeten aus Schillers Wohnraum wiesen eine hohe Belastung mit Arsen und Blei nach, was für eine chronische Vergiftung spricht, die zu Schillers frühem Tod beigetragen haben könnte.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

