Bachelorarbeit, 2012
45 Seiten, Note: 2,3
Die vorliegende Arbeit befasst sich mit der Analyse und Würdigung der makroprudenziellen Regulierungsinnovationen nach Basel III. Sie untersucht die Herausforderungen, die aus der Finanzkrise resultierten, und wie die neuen Regulierungsmaßnahmen diese adressieren sollen.
Die Arbeit gliedert sich in vier Hauptkapitel. Das erste Kapitel führt in die Thematik der Finanzkrisendeterminierten makroprudenziellen Regulierungsinnovationen nach Basel III ein und beleuchtet die Bedeutung der Arbeit. Im zweiten Kapitel werden die systemdestabilisierenden Problemkomplexe der Finanzkrise detailliert analysiert. Es werden dabei die mangelnden Berücksichtigung von Systemrisiken in der Aufsichtsstruktur und die unzureichende Berücksichtigung makroprudenzieller Aspekte im Regulierungsrahmen nach Basel II beleuchtet.
Im dritten Kapitel werden die makroprudenziellen Regulierungsinnovationen nach Basel III zu den Problemkomplexen vorgestellt und näher betrachtet. Hierbei wird die Erweiterung der Aufsichtsstruktur auf Makroebene durch den ESRB sowie die Konkretisierung makroprudenzieller Regulierungsinnovationen nach Basel III, beispielsweise die Stärkung der Eigenkapitalbasis, die Einführung eines globalen Liquiditätsstandards und die Stärkung von Aufsicht und Marktdisziplin durch erweiterte Offenlegungspflichten, im Detail analysiert.
Das vierte Kapitel widmet sich der Würdigung der makroprudenziellen Regulierungsinnovationen nach Basel III zu den Problemkomplexen. Die Arbeit untersucht die Auswirkungen der neuen Regulierungen auf den ESRB, die Eigenkapitalbasis von Banken und die Einführung eines globalen Liquiditätsstandards. Darüber hinaus beleuchtet sie die verstärkte Offenlegungspflicht und die Maßnahmen für (G)SIFIS und Schattenbanken.
Finanzkrise, Makroprudenzielle Regulierung, Basel III, Systemrisiken, ESRB, Eigenkapitalbasis, Liquiditätsstandards, Offenlegungspflichten, (G)SIFIS, Schattenbanken.
Basel III führt makroprudenzielle Innovationen ein, wie die Stärkung der Eigenkapitalbasis, die Einführung zyklischer Kapitalpuffer und globale Liquiditätsstandards.
Der European Systemic Risk Board (ESRB) dient als Aufsichtsbehörde auf Makroebene, um systemische Risiken im Finanzsystem frühzeitig zu erkennen und zu adressieren.
Das Leverage Ratio ist eine verschuldungsunabhängige Höchstgrenze, die eingeführt wurde, um die übermäßige Verschuldung von Banken zu begrenzen.
Für global systemrelevante Finanzinstitute (G-SIFIs) gelten zusätzliche Anforderungen an die Verlusttragfähigkeit, um das Problem des "Moral Hazard" zu verringern.
Erweiterte Offenlegungspflichten sollen die Marktdisziplin stärken und die Transparenz über die Risikolage der Banken für Investoren erhöhen.
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