Bachelorarbeit, 2012
81 Seiten
1 Einleitung
1.1 Der Markt im Wandel
1.2 Heranführung an die Thematik und Ziele der Arbeit
1.3 Vorgehensweise und Eingrenzung des Themengebietes
1.4 Aufbau der Arbeit
2 Erläuterung und Begriffsabgrenzung von Groupware
2.1 Definition und geschichtliche Entwicklung
2.2 Einschränkung der Eigenschaften
2.3 Beschreibung der Eigenschaften
3 Umfrage zur Bestimmung des Kundenbedarfs
3.1 Ziel der Umfrage und Auswahl der Befrager-Gruppe
3.2 Aufbau und statistische Grundlagen
3.3 Online-Umfrage-Software LimeSurvey
3.4 Grundlagen des Fragenkatalogs
3.5 Der Fragebogen
3.6 Darstellung der Ergebnisse
4 Angebots- und Kundenbedarfsanalyse
4.1 Auswahl der Anbieter
4.2 Erstellung und Anwendung des Punktsystems
4.3 Ermittlung des Deckungsgrades
4.4 Auswertung der Ergebnisse
5 Branchenstrukturanalyse nach Porter
5.1.1 Grundlagen und Aufbau
5.1.2 Eintritts- und Austrittsbarrieren
5.1.3 Substitutionsprodukte, Verhandlungsstärke von Abnehmer und Zulieferer
5.1.4 Darstellung der Ergebnisse
6 Zusammenfassung
6.1 Zusammenführung der Ergebnisse aus Kundenbedarf und Marktangebot
6.2 Handlungsempfehlungen anhand der Branchenstrukturanalyse
6.2.1 Bestehende Unternehmen
6.2.2 Impulse für Gründungen
6.3 Kritische Würdigung der Ergebnisse
6.4 Darstellung des G-Modells und Forschungsanregung für die Zukunft
7 Anhang
Anhang A: eMail-Anschreiben Umfrage und Fragebogen Startseite
Anhang B: Ergebnisse Fragebogen
Diese Bachelor-Thesis zielt darauf ab, die Marktsituation für Groupware-Lösungen zu analysieren, indem die spezifischen Bedürfnisse der Endkunden mit dem aktuell verfügbaren Marktangebot abgeglichen werden. Die zentrale Forschungsfrage untersucht, inwieweit das bestehende Angebot den tatsächlichen Anforderungen der Nutzer entspricht und welche strategischen Handlungsempfehlungen sich daraus ableiten lassen.
1.1 Der Markt im Wandel
Die Herausforderung in dieser sich schnell entwickelnden Welt ist es umgehend und präzise auf die Bedürfnisse der Marktteilnehmer zu reagieren. Gerade in den letzten zwanzig Jahren zeigt sich ein deutlicher Trend. Immer mehr Start-UPs bedienen sich der schnellen Kommunikationswege des Internets, um sich einen Vorteil gegenüber den bestehenden, oft mit vielen Ressourcen ausgestatteten Firmen heraus zu arbeiten. Es genügt als Anbieter und Marktteilnehmer nicht mehr an alte und verkrustete Denkweisen festzuhalten. Die bereits übersättigten Märkte führten dazu, dass sich die Situation für die Marktteilnehmer wandelte. Durch die voranschreitende Individualisierung der Gesellschaft wurde der Anbieter-markt zu einem Nachfragemarkt. Demnach besteht ein Überangebot an Produkten und Dienstleistungen. Die Kunden entscheiden, was sie wann, wie und wo kaufen. Die Wechselbereitschaft ist hoch und vor allem bei Substitutionsgütern maßgeblich.
Ein weiteres Problem beschreibt Porter mit seiner Aussage „Stuck in the middle“. Einerseits versuchen Anbieter, wie z.B. Discounter, durch hohe Mengen und einfache Distribution eine klare Position als Preisführer zu halten, andererseits spezialisieren sich einige Firmen auf Nischenmärkte mit hohen Erträgen. Wer dazwischen liegt, wird mittelfristig seine Position am Markt verlieren und seinen Marktanteil abtreten müssen. In Folge der vorherrschenden Marktsituation ist es demnach entscheidend ein hohes Maß an Übereinstimmung von Marktangebot und Kundenbedarf sicherzustellen. Der Kunde muss das Gefühl haben, bei seinem Kauf, eine gute Entscheidung getroffen zu haben. Einerseits begründet durch objektive Kriterien, wie z.B. Preis, Qualität und Nutzen, andererseits spielt das subjektive Wohlbefinden nach Kauf eine große Rolle. Daher gilt es die kognitive Dissonanz beim Kunden zu vermeiden. Das heißt der Kunde darf keinerlei Zweifel hegen, die bestmöglichste Entscheidung getroffen zu haben. Diese Beschreibung trifft insbesondere auf die hier behandelten Dienstleistungen zu. Der IT-Markt mit seinen vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten und immer engeren Verzahnung mit dem Medium Internet schafft eine Fülle von Produkten und Dienstleistungen, welche es gilt genauer zu beleuchten.
1 Einleitung: Dieses Kapitel motiviert die Untersuchung, legt die Forschungsziele fest und beschreibt den Aufbau sowie die methodische Vorgehensweise der Arbeit.
2 Erläuterung und Begriffsabgrenzung von Groupware: Hier wird der Begriff Groupware definiert, historisch eingeordnet und durch die Eingrenzung wesentlicher Eigenschaften präzisiert.
3 Umfrage zur Bestimmung des Kundenbedarfs: Dieses Kapitel erläutert die Konzeption, Durchführung und statistische Auswertung der Online-Umfrage zur Ermittlung konkreter Kundenanforderungen.
4 Angebots- und Kundenbedarfsanalyse: Hier werden ausgewählte Marktanbieter anhand eines Punktesystems evaluiert, um den Deckungsgrad zwischen Kundenbedarf und Angebot zu bestimmen.
5 Branchenstrukturanalyse nach Porter: Dieses Kapitel analysiert das Wettbewerbsumfeld der Groupware-Anbieter unter Anwendung der fünf Kräfte von Porter.
6 Zusammenfassung: Das letzte Kapitel führt die Ergebnisse zusammen, gibt Handlungsempfehlungen für Unternehmen und Gründungsinteressierte und diskutiert das G-Modell kritisch.
Groupware, Kundenbedarf, Marktangebot, Online-Umfrage, Branchenstrukturanalyse, Porter, IT-Dienstleistungen, Software-Analyse, Deckungsgrad, eMail-Anbieter, Nutzerpräferenzen, Wettbewerbsstrategie, Digitalisierung, Datenschutz, Cloud-Computing
Die Arbeit befasst sich mit der Analyse der aktuellen Marktsituation für Groupware-Lösungen unter Berücksichtigung von sowohl kundenorientierten Anforderungen als auch marktwirtschaftlichen Wettbewerbsfaktoren.
Die zentralen Felder umfassen die Definition von Groupware, die empirische Erfassung von Kundenbedürfnissen mittels Umfragen sowie die qualitative und quantitative Bewertung von Anbietern und der allgemeinen Branchenstruktur.
Das Ziel ist es, herauszufinden, inwieweit das aktuelle Marktangebot die tatsächlichen Anforderungen der Nutzer abdeckt, und auf Basis dieser Erkenntnisse Handlungsempfehlungen für Marktteilnehmer zu formulieren.
Es wird eine Kombination aus einer deduktiven, quantitativen Umfrage zur Bedarfsanalyse und einer systematischen Branchenstrukturanalyse nach Porter zur Bewertung des Wettbewerbsumfelds genutzt.
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Abgrenzung von Groupware, die methodische Erhebung von Nutzerdaten sowie die praktische Analyse und Bewertung verschiedener Anbieter-Lösungen anhand eines mathematischen Punktesystems.
Die Arbeit wird durch Begriffe wie Groupware, Kundenbedarf, Marktangebot, Branchenstrukturanalyse, Online-Umfrage und Wettbewerbsstrategie charakterisiert.
Die Umfrage liefert die empirische Basis, um die Prioritäten der Anwender hinsichtlich verschiedener Groupware-Funktionen und Qualitätskriterien wie Datenschutz zu gewichten.
Das G-Modell dient als systematisches Analysewerkzeug, um die Schnittmenge zwischen Kundenbedarf und Marktangebot visuell und mathematisch darzustellen und daraus konkrete Defizite oder Potenziale abzuleiten.
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