Hausarbeit, 2011
10 Seiten
1. “Sense relations” in general
2. “Sense relations: identity” in particular
2.1. “Sense relations: identity” in research literature
2.2. Types of sense relations which express identity
3. Requirements, which need to be fulfilled when speaking of “sense relations: identity”
Die vorliegende Arbeit untersucht das semantische Konzept der Identitätsbeziehungen (sense relations) zwischen lexikalischen Einheiten. Ziel ist es, verschiedene Arten von Identitätsbeziehungen innerhalb der Semantik zu systematisieren und die notwendigen Kriterien zu definieren, die erfüllt sein müssen, damit eine solche semantische Verbindung vorliegt.
2.2. Types of sense relations which express identity
The most important type of an identity-expressing sense relation is Synonymy. Synonymy is “the relation between two lexical units with a shared meaning”, (Matthews 1997:367). Thus, a synonym of a word or a reading of a word can replace it. But can a word be replaced by any of it's synonyms? The answer is no because there is a distinction between two perspectives of Synonymy. There is an Absolute synonymy in contrast to a Partial or Near synonymy. Absolute synonyms are completely identical in meaning, which means that they can be substituted for each other in both directions (Geeraerts 2010:84) Therefore, absolute synonyms have to have exactly the same meaning, e.g. jail and prison or autumn and fall. Often, words do bear the same meaning but are still used in different contexts, e.g. cab and taxi or liberty and freedom. It becomes obvious that the national background plays an important role when it comes to Synonymy, as well as the connotation of a speaker. For example, liberty today has a more idealistic trait as in Statue of Liberty, whereas freedom is most of the time associated with not being held imprisoned against your will or being able to express your opinion without being punished for it.
1. “Sense relations” in general: Dieses Kapitel liefert eine grundlegende Definition von Sinnrelationen und ordnet diese als paradigmatische Beziehungen innerhalb des semantischen Systems einer Sprache ein.
2. “Sense relations: identity” in particular: Hier werden spezifische Fachtermini für Identitätsbeziehungen beleuchtet und verschiedene Typen wie Synonymie, Hyponymie, Meronymie, Paraphrasen und Homonymie detailliert erläutert.
3. Requirements, which need to be fulfilled when speaking of “sense relations: identity”: Der Abschlussteil definiert die notwendigen Kriterien, durch die eine Verbindung als identitätsstiftende Sinnrelation identifiziert werden kann.
Semantik, Sinnrelationen, Identität, Synonymie, Hyponymie, Meronymie, Paraphrase, Homonymie, Intension, Extension, konzeptuelle Bedeutung, konnotative Bedeutung, Lexeme, Taxonomie, Bedeutungsinhalt
Die Arbeit beschäftigt sich mit der linguistischen Disziplin der Semantik, speziell mit den Beziehungen zwischen Wörtern, die eine Form von Identität, Sameness oder Ähnlichkeit ausdrücken.
Die Schwerpunkte liegen auf der Analyse von Synonymie, Hyponymie, Meronymie, Paraphrasen sowie der Unterscheidung von Bedeutungstypen wie Intension und Extension.
Das Ziel ist es, ein Verständnis für identitätsstiftende Sinnrelationen zu entwickeln und die notwendigen Kriterien aufzuzeigen, die Wörter und Ausdrücke erfüllen müssen, um als solche klassifiziert zu werden.
Der Autor nutzt eine strukturierte literaturbasierte Analyse, bei der existierende semantische Konzepte renommierter Linguisten wie Leech, Crystal und Geeraerts gegenübergestellt und an Beispielen erläutert werden.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Einordnung, eine detaillierte Differenzierung verschiedener Sinnrelationstypen und eine methodische Betrachtung von Bedeutungskonzepten.
Die Arbeit lässt sich maßgeblich durch Begriffe wie Sinnrelationen, Synonymie, Identität, Hyponymie und semantische Einheiten beschreiben.
Absolute Synonyme sind in allen Kontexten austauschbar und bedeutungsgleich, während partielle Synonyme in ihrer Bedeutung leicht variieren und in vielen Kontexten nicht wechselseitig ersetzt werden können.
Es handelt sich um eine hierarchische Struktur, in der ein Oberbegriff (Hyperonym) Unterbegriffe (Hyponyme) einschließt, die wiederum als Co-Hyponyme zueinander in Beziehung stehen.
Die soziale Bedeutung beschreibt, wie Sprache Informationen über die sozialen Umstände ihrer Verwendung vermittelt; sie verdeutlicht, warum 'echte' Synonyme aufgrund von Dialekt, Status oder Konnotation selten existieren.
Da Homonyme Wörter mit gleicher Schreibweise oder Aussprache, aber unterschiedlicher Bedeutung sind, können sie zu Missverständnissen im Kommunikationsprozess führen, was oft lexikalische Veränderungen zur Auflösung solcher Konflikte nach sich zieht.
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