Hausarbeit, 2012
43 Seiten, Note: 1,5
1. Einleitung
1.1. Zielsetzung
1.2. Aufbau der Hausarbeit
2. Theoretische Erläuterung
2.1. Supply Chain Management
2.1.1. Definition Supply Chain Management
2.1.2. Ziele Supply Chain Management
2.2. Efficient Consumer Response
2.2.1. Definition Efficient Consumer Response
2.2.2. Ziele Efficient Consumer Response
2.3. Vendor Managed Inventory
2.3.1. Definition Vendor Managed Inventory
2.3.2. Ziele Vendor Managed Inventory
3. Projektbeschreibung
3.1. Lebensmittel
3.2. Beteiligte Unternehmen
3.2.1. Stadtmühle Schenk AG
3.2.2. Migros-Genossenschafts-Bund (MGB)
3.2.3. itelligence AG
3.3. Ablaufschema
3.3.1. Ist-Situation
3.3.2. Anstoß zur Projektinitiierung
3.3.3. Soll-Situation
3.4. Umsetzung
3.4.1. Verwendete Technologien/Begriffe
3.4.2. Realisierung
4. Überprüfung des Ergebnisses
4.1. Ergebnisse bei der Stadtmühle Schenk AG
4.2. Ergebnisse bei Migros
5. Kritik/Optimierungen/Potenziale
6. Fazit
Die Arbeit untersucht anhand eines Fallbeispiels die praktische Implementierung von Supply Chain Management, insbesondere des Vendor Managed Inventory (VMI) Konzepts, zwischen einem Lebensmittelhersteller und einer Handelskette, um Optimierungspotenziale in den Bereichen Kosten, Zeit und Qualität aufzuzeigen.
3.3.1. Ist-Situation
Vor Einführung des VMI-Konzeptes verfügte die Stadtmühle über keinerlei elektronische Medien, welche die Prozesse mit den Kunden unterstützten. Wie bereits erwähnt, wurde 1999 lediglich das elektronische Datenverarbeitungssystem (EDV-System) durch ein SAP-Softwaremodul abgelöst. Dabei wurden seitdem alle Geschäftsprozesse ohne externe Anbindung (ohne elektronische Verknüpfung mit EDV-Systemen anderer Unternehmen) abgewickelt. Die Kunden sendeten ihre Bestellungen per Fax an den Lieferanten Stadtmühle. Dort wurden diese manuell im EDV-System SAP eingegeben und die bestellten Waren, nach Durchlaufen der operativen Prozesse im Lager, ausgeliefert. Die Rechnung wurde manuell erstellt, gedruckt und per Post versandt.
Bei der Produktion lässt sich zwischen dem Standardsortiment (Verkauf ganzjährig) und dem Aktionssortiment (separate, zusätzliche Produktion im Saisongeschäft Weihnachten) unterscheiden. Jedoch werden beide Sortimente nach der gleichen Vorgehensweise vertrieben.
Im Falle eines Bestellbedarfs wurde im Einkaufsbereich der Migros die Bestellung erstellt und per Fax/Post an die Stadtmühle übermittelt.
1. Einleitung: Dieses Kapitel erläutert die Relevanz der Logistik in der Lebensmittelindustrie und führt in das Konzept des Supply Chain Management als partnerschaftliche Kooperationsform ein.
2. Theoretische Erläuterung: Hier werden die zentralen Fachbegriffe wie Supply Chain Management, Efficient Consumer Response und Vendor Managed Inventory theoretisch definiert und in ihrem Zusammenspiel eingeordnet.
3. Projektbeschreibung: Dieses Kapitel beschreibt die Rahmenbedingungen der Schweizer Lebensmittelindustrie, die beteiligten Partner sowie den Prozess der VMI-Realisierung vom Ist-Zustand zum Soll-Zustand unter Einsatz von EDI und SSCC.
4. Überprüfung des Ergebnisses: Die Resultate der Kooperation werden auf Seiten der Stadtmühle Schenk AG und der Migros analysiert, wobei besonders Kostenaspekte und Nachhaltigkeitsvorteile im Vordergrund stehen.
5. Kritik/Optimierungen/Potenziale: Der Autor hinterfragt kritisch Aspekte wie die verspätete Einführung des digitalen Datenaustauschs und die mangelnde Nutzung des SSCC-Etiketts zur Chargenrückverfolgung.
6. Fazit: Das Fazit bestätigt den Projekterfolg als eine für alle Seiten vorteilhafte Kooperation, die trotz anfänglicher Machtungleichgewichte zur Existenzsicherung beigetragen hat.
Supply Chain Management, VMI, Vendor Managed Inventory, ECR, Efficient Consumer Response, Lebensmittelindustrie, EDI, EANCOM, SSCC, NVE, Prozessoptimierung, Warennachschub, Logistik, Stadtmühle Schenk AG, Migros
Die Arbeit analysiert eine konkrete Kooperation zwischen der Stadtmühle Schenk AG und der Migros zur Optimierung der Zusammenarbeit mittels Supply Chain Management.
Die Schwerpunkte liegen auf den Konzepten SCM, ECR und VMI sowie deren technischer Umsetzung durch elektronischen Datenaustausch und moderne Warenidentifikationssysteme.
Ziel ist es, die praktische Umsetzung des VMI-Konzepts darzustellen und die daraus resultierenden Potenziale für Hersteller und Handel zu bewerten.
Es handelt sich um eine Fallstudie, die auf einer umfassenden Literaturrecherche und der Analyse von Projektdaten basiert.
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung, die detaillierte Projektbeschreibung (Ist- vs. Soll-Situation) und eine anschließende Erfolgskontrolle.
Die wichtigsten Begriffe sind Supply Chain Management, Vendor Managed Inventory (VMI), ECR, EDI, EANCOM und die SSCC-Warenkennzeichnung.
Da die Migros der wichtigste Hauptabnehmer ist, hätte eine Verweigerung der Kooperation zu einem massiven Umsatzverlust von 95 Prozent führen können.
Es ermöglicht eine automatisierte Identifikation und Steuerung des Warenflusses, was die Fehlerquote bei der Kommissionierung reduziert und die Effizienz am Wareneingang steigert.
Der Autor bemängelt, dass auf dem SSCC-Etikett Informationen zur Produktionszeit oder Charge fehlen, was Warenrückrufaktionen bei Qualitätsfehlern unnötig erschwert.
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