Studienarbeit, 2012
83 Seiten, Note: 1,1
1. Einleitung
1.1 Problembeschreibung
1.2 Aufgabenstellung
1.3 Zielsetzung
1.4 Geplantes Vorgehen
2. Entwicklung der Bildungslandschaft in Europa
2.1 Lissabonner Konvention
2.2 Erklärung von Sorbonne
2.3 Bologna Erklärung
2.4 Kommuniqués
2.5 Kopenhagener Erklärung
2.6 Legislative Umsetzung in Deutschland
2.6.1 Hochschulrahmengesetz
2.6.2 Landeshochschulgesetze
2.6.3 Anrechnungsbeschlüsse der KMK
3. Bildung in Deutschland
3.1 Berufliche Bildung
3.1.1 berufliche Grundausbildung
3.1.2 berufliche Weiterbildung
3.2 Akademische Bildung
3.3 Durchlässigkeit zwischen beruflicher und akademischer Bildung (LLL)
4. Lifelong Learning in der Praxis
4.1 Modellprojekt „Offene Hochschule“ in Niedersachsen
4.1.1 Einleitung
4.1.2 Bachelor of Arts (B.A.) Business Administration
4.1.3 Zertifikatsstudium
4.2 Fachhochschule des Mittelstands (FHM)
4.2.1 Einleitung
4.2.2 Bachelor of Arts (B.A.) Handwerksmanagement
4.2.3 Triales Studium Handwerksmanagement
4.3 Bachelor Professional
4.4 DHBW Stuttgart Campus Horb
4.4.1 Neuerungen durch Systemakkreditierung der DHBW
4.4.2 Stand der Kooperation Mai 2012
4.5 LLL in den USA am Beispiel der UCSB
4.5.1 Introduction
4.5.2 UCSB Extension
5. Handlungsempfehlung
6. Fazit
Die Arbeit untersucht die Durchlässigkeit zwischen beruflicher und akademischer Bildung in Deutschland. Das primäre Ziel ist es, die bestehenden rechtlichen Rahmenbedingungen sowie innovative Modellprojekte zu analysieren, um Handlungsempfehlungen für die Gestaltung einer effektiveren Anrechnung von beruflichen Kompetenzen auf ein Studium abzuleiten.
4.1.2 Bachelor of Arts (B.A.) Business Administration
Der Bachelor Studiengang „Business Administration“ der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg verfolgt drei grundsätzliche Ziele. Zum einen soll die Grundlage für ein wirtschaftswissenschaftliches Gesamtverständnis durch die Vermittlung von Fachwissen erzeugt werden. Auf der Grundlage dieses Fachwissens wird der Studierende für die Übernahme zukünftiger Führungsaufgaben qualifiziert. Unternehmerisches Denken wird durch die Arbeit nach wissenschaftlich anerkannten Methoden geschult und ist auf die Lösung späterer Probleme im Arbeitsleben abgestimmt. Neben Wissen und Methoden, kommt auch der Bildung und Weiterentwicklung von Schlüsselkompetenzen eine entscheidende Rolle zu.
„Business Administration“ richtet sich insbesondere an Personen, die ihren zukünftigen Werdegang vornehmlich in klein- und mittelständischen Unternehmen sehen. In Deutschland wird somit ein breiter, potentialer Personenkreis angesprochen. Denn als Motor für die deutsche Wirtschaft machen klein- und mittelständische Unternehmen 99,7 % aller Unternehmen in Deutschland aus und stellen 70% der Arbeitsplätze. Die Tatsache, dass in 12% aller Fälle der Nachfolgeregelung, bewährte Mitarbeitern berücksichtigt werden, macht diesen Studiengang umso interessanter.
Die Zulassung für diesen Studiengang erfolgt entsprechend den in Kapitel 2.6.2 dargelegten Beschlüssen der KMK sowohl über eine durch Schulbildung erworbene Hochschulzugangsberechtigung, als auch für beruflich Qualifizierte.
1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Notwendigkeit der Durchlässigkeit im deutschen Bildungssystem vor dem Hintergrund des demografischen Wandels und des Fachkräftemangels.
2. Entwicklung der Bildungslandschaft in Europa: Dieses Kapitel zeichnet den Weg von der Lissabonner Konvention über den Bologna-Prozess bis zur legislativen Umsetzung in Deutschland nach.
3. Bildung in Deutschland: Es erfolgt eine Charakterisierung der beruflichen und akademischen Bildungswege und eine Untersuchung der Durchlässigkeit zwischen beiden Bereichen.
4. Lifelong Learning in der Praxis: Dieses Kapitel analysiert konkrete Fallbeispiele, darunter das Modellprojekt „Offene Hochschule“ in Niedersachsen, die FHM und internationale Perspektiven wie die UCSB.
5. Handlungsempfehlung: Auf Basis der Analyse werden konkrete Vorschläge für die Weiterentwicklung der Anrechnungsverfahren an der DHBW Stuttgart Campus Horb gemacht.
6. Fazit: Das Fazit fasst die Bedeutung der Durchlässigkeit für die zukünftige Bildungs- und Wirtschaftspolitik zusammen.
Durchlässigkeit, Bildung, lebenslanges Lernen, Anrechnung, Bologna-Prozess, Qualifikationsrahmen, berufliche Bildung, akademische Bildung, Modellprojekt, DHBW, Handwerksmanagement, Wissensgesellschaft, Kompetenzen, Systemakkreditierung, Business Administration.
Die Arbeit untersucht, wie Übergänge zwischen beruflicher und akademischer Bildung in Deutschland durch rechtliche Rahmenbedingungen und Praxismodelle verbessert werden können.
Die zentralen Themen sind der Bologna-Prozess, die Anrechnung beruflicher Qualifikationen auf Hochschulstudiengänge sowie die strategische Bedeutung des lebenslangen Lernens.
Das Ziel ist die Erarbeitung von Handlungsempfehlungen zur Optimierung der Durchlässigkeit zwischen beruflicher und akademischer Bildung, speziell für die DHBW Stuttgart Campus Horb.
Es handelt sich um eine qualitative Analyse existierender rechtlicher Sachlagen sowie eine Untersuchung von Best-Practice-Beispielen in der Praxis.
Der Hauptteil analysiert die europäische Bildungsentwicklung, die gesetzlichen Grundlagen in Deutschland und untersucht verschiedene Modellprojekte (z.B. Uni Oldenburg, FHM, UCSB).
Die zentralen Begriffe sind Durchlässigkeit, lebenslanges Lernen, Anrechnung, Kompetenzen und Qualifikationsrahmen.
Das Triale Studium wird als bundesweit einzigartige Lösung gelobt, da es Ausbildung, Meisterprüfung und Bachelorstudium effizient miteinander verbindet.
Sie ermöglicht der DHBW eine höhere Autonomie und reduziert den administrativen Aufwand bei der Akkreditierung neuer Studienangebote.
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