Bachelorarbeit, 2011
56 Seiten, Note: 2,3
Führung und Personal - Mitarbeitermotivation, Mitarbeiterzufriedenheit
1. Einleitung
1.1 Ausgangslage und Problemstellung
1.2 Zentrale Fragen und Teilfragen
1.3 Zielgruppen
1.4 Zielsetzung
1.5 Kurzgliederung
2.0 Ausgangssituation
2.1 Bezug auf aktuelle Entwicklungen am Arbeitsmarkt
2.2 Veränderungen am Arbeitsmarkt – Der demografische Wandel
2.3 Die betriebliche Veränderung aufgrund von Fachkräftemangel
2.4 Neue Arbeitsorganisationen zur Motivationsförderung
3.0 Hauptteil
3.1 Motive von Mitarbeitern
3.1.1 Physische, psychische und soziale Motivatoren
3.1.2 Primäre und sekundäre Motive
3.1.3 Extrinsische und Intrinsische Motivatoren
3.1.4 Was Mitarbeiter motiviert
3.1.5 Motivationstheorie nach Maslow
3.1.6 Zwei-Faktoren Theorie von Fredrick W. Herzberg
3.2 Motivierung durch Einführung von Incentives
3.2.1 Arten und Kosten der Bonussysteme
3.2.2 Grundmodelle zum Übergang zum Leistungslohn
3.2.3 Entlohnungsmodell nach Frederick W. Taylor
3.3 Einführung von Incentives
3.3.1 Arten von Incentives
3.3.2 Geld- und Sachprämien
3.3.3 Incentive Reise
3.3.4 Incentive Events
3.3.5 Möglichkeiten und Grenzen von Incentives
3.4 Problematik eines leistungsgerechten Entlohnungssystems
3.4.1 Voraussetzungen zur Leistungsabhängigen Bezahlung
3.4.2 Prämienlohn
3.4.3 Chancen und Risiken für den Arbeitnehmer
3.4.4 Chancen und Risiken für Arbeitgeber
3.4.5 Problem der Messbarkeit und Bewertung von Leistung
3.5 Zusammenhang von Vergütung und Motivation
3.6 Wirkung durch Motivationsmittel
4.0 Auswertungen
4.1 kurzfristige Auswirkungen durch die Einführung von Bonussystemen
4.2 mittelfristige Auswirkungen durch die Einführung von Bonussystemen
4.3 Handlungsempfehlung
4.4 Fazit
Die vorliegende Bachelor Thesis untersucht, wie sich die Einführung von Bonussystemen kurz- und mittelfristig auf die Leistung des Personals auswirkt, um daraus Handlungsempfehlungen für Führungskräfte abzuleiten.
3.1.6 Zwei-Faktoren Theorie von Fredrick W. Herzberg
„Der höchste Lohn für unsere Bemühungen ist nicht das, was wir dafür bekommen, sondern das, was wir dadurch werden“
Dieses Zitat wird auch durch die Motivationstheorie nach Herzberg bestätigt, bei der Frederick W. Herzberg zusammen mit seinen Kollegen Petersen, Mausner und Capwell entsprechende Untersuchungen unter dem Namen „Pittsburgh Study“ bereits Anfang der 50er Jahre durchgeführt hat. Ziel der Untersuchung war es, herauszufinden welche Arbeitssituationen als Positiv und welche als Negativ empfunden wurden. Im Jahr 1959 wurde die Studie mit dem Ergebnis einer Befragung von ca. 200 Ingenieuren und Büroangestellten vorgelegt. Bei der Herzberg Theorie, die auch zwei Faktoren Theorie bezeichnet wird, wird die Traditionelle Zufriedenheitstheorie (Theorie der eindimensionalen Zufriedenheit) durch die Aufteilung der Faktoren in Hygiene- und Zufriedenheitsfaktoren erreicht.
Festgestellt wurde im Rahmen dieser Untersuchung, dass bei höher ausgebildeten Mitarbeitern wie Ingenieuren und Kaufleuten sich die Ergebnisse in zwei Kategorien einteilen ließen: Zufriedenheit schaffende Faktoren und Unzufriedenheit schaffende Faktoren. Diese wurden als Motivations- und Hygienefaktoren bezeichnet. Zu den Hygienefaktoren konnte beispielsweise die Bezahlung, geregelte und Angemessene Arbeits-, Pausen-, und Urlaubszeiten, der Umgang im betrieblichen Ablauf miteinander, die Arbeitsplatzgestaltung- und Ausstattung, Firmenpolitik- und Organisation gezählt werden. Bei den Motivationsschaffenden Faktoren, welche maßgeblich für die Zufriedenheit der Mitarbeiter sorgten besonders Faktoren wie Erfolg, Wertschätzung, Herausforderung, Entwicklungsmöglichkeiten, Eigenverantwortung genannt. Das Ergebnis der Untersuchung war, Herzberg erkannte dass das Fehlen von Motivationsfaktoren nicht durch Hygienefaktoren ersetzt werden konnte. Auch heute findet Herzbergs Modell immer noch in der Personalwirtschaft Anwendung. Da das Modell jedoch aus den 50er Jahren stammte musste im Laufe der Zeit darauf eingegangen werden das nicht nur der Vorgesetzte zur Motivation des Mitarbeiter beiträgt, sondern auch der Mitarbeiter seinen maßgeblichen Teil durch Selbstmotivation beiträgt.
1. Einleitung: Einführung in die Problematik der Leistungssteigerung durch Anreizsysteme und Definition der Forschungsfragen.
2.0 Ausgangssituation: Analyse des Arbeitsmarktes, des demografischen Wandels und des Fachkräftemangels als Treiber für neue Motivationsansätze.
3.0 Hauptteil: Detaillierte Betrachtung von Motiven, Motivationstheorien sowie verschiedenen Incentive-Arten und deren Problematiken.
4.0 Auswertungen: Analyse der kurz- und mittelfristigen Wirkungen von Bonussystemen sowie Ableitung einer abschließenden Handlungsempfehlung.
Bonussysteme, Mitarbeitermotivation, Leistungslohn, Anreizsysteme, Incentives, Fachkräftemangel, Personalwirtschaft, Arbeitsleistung, Leistungsbeurteilung, Motivationsfaktoren, Hygienefaktoren, Entlohnung, Vergütung, Mitarbeiterführung, Personalentwicklung
Die Arbeit beschäftigt sich mit der betriebswirtschaftlichen Wirksamkeit von Bonussystemen und deren Einfluss auf die Leistungsbereitschaft und Motivation von Personal.
Die zentralen Themen sind Motivationstheorien, die Gestaltung und Auswahl von Anreizsystemen (Incentives), die Problematik der leistungsgerechten Entlohnung sowie die Messbarkeit von Arbeitsleistung.
Das Ziel ist es, zu analysieren, wie Bonussysteme kurz- und mittelfristig wirken, und Personalentscheidern eine fundierte Handlungsempfehlung an die Hand zu geben.
Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse und der Auswertung bestehender wirtschaftswissenschaftlicher Studien und Theorien zum menschlichen Arbeitsverhalten.
Im Hauptteil werden sowohl theoretische Grundlagen (z.B. Maslow, Herzberg) als auch praktische Aspekte von Incentives (Geldprämien, Reisen, Events) und die Herausforderungen bei der Leistungsbewertung diskutiert.
Zu den wichtigsten Begriffen gehören Bonussysteme, Motivation, Anreizsysteme, Leistungslohn und Personalmanagement.
Der demografische Wandel verschärft den Fachkräftemangel, was Unternehmen dazu zwingt, durch attraktive Anreizsysteme sowohl neue Fachkräfte zu gewinnen als auch bestehende Mitarbeiter zu binden.
Monetäre Anreize können zu Gewöhnungseffekten führen und bei falscher Anwendung Frustration auslösen, anstatt die langfristige intrinsische Motivation zu fördern.
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