Hausarbeit, 2011
19 Seiten, Note: 1,5
Philosophie - Praktische (Ethik, Ästhetik, Kultur, Natur, Recht, ...)
1 Vorwort
2 Immanuel Kant: Der kategorische Imperativ
2.1 Maßstäbe für moralisches Handeln: Der gute Wille und der Begriff der Pflicht
2.2 Moralische Urteile sind Urteile a priori
2.3 Moralisches Handeln ist Handeln nach dem kategorischen Imperativ
2.4 Gründe für das Streben nach moralischem Handeln
2.5 Erkennen moralischen Handelns im Alltag
3 Adam Smith: Der unparteiische Beobachter
3.1 Die Gesinnung als Grundlage von Lob und Tadel
3.2 Bewertung einer Handlung nach ihrer Sittlichkeit durch den unabhängigen Beobachter
3.3 Voraussetzung und Gegenstände moralischer Urteile
3.4 Gründe für das Streben nach moralischem Handeln
3.5 Der unparteiische Beobachter im Alltag
4 Der kategorische Imperativ und der unparteiische Beobachter im Vergleich
5 Zusammenfassung und Schlussfolgerung
6 Bibliografie
6.1 Primärliteratur
6.2 Sekundärliteratur
Die vorliegende Arbeit vergleicht die moralphilosophischen Ansätze von Immanuel Kant und Adam Smith, um zu untersuchen, welche Kriterien und Voraussetzungen für moralisches Handeln erforderlich sind, warum Menschen nach moralischem Handeln streben und wie moralische Handlungen erkannt und bewertet werden können.
Die Gesinnung als Grundlage von Lob und Tadel
Smith fasst zunächst zusammen, wonach sich Lob oder Tadel einer Handlung richten können. Er unterscheidet dabei zwischen der „Absicht oder Neigung des Herzens“; der „äußerlichen Handlung oder Bewegung des Körpers“ und den „Folgen“ der Handlung. Schließlich kommt er zu dem Schluss, dass nur ersteres „die Grundlage irgendeines Lobes oder Tadels“ sein kann:
Alles Lob oder aller Tadel, alle Billigung oder alle Missbilligung jeglicher Art, die einer Handlung gerechterweise zukommen können, müssen sich letztlich also auf die Absicht oder Neigung des Herzens, die Schicklichkeit oder Unschicklichkeit, die Wohltätigkeit oder Schädlichkeit des Vorhabens richten.
1 Vorwort: Einführung in die Thematik der moralischen Bewertung von Handlungen und Vorstellung der beiden zentralen Konzepte von Kant und Smith.
2 Immanuel Kant: Der kategorische Imperativ: Darstellung von Kants Ethik, die den guten Willen als Voraussetzung moralischen Handelns und den kategorischen Imperativ als allgemeines Gesetz des Wollens definiert.
3 Adam Smith: Der unparteiische Beobachter: Erläuterung von Smiths Konzept, bei dem Handlungen durch Sympathie und die Perspektive eines unparteiischen Beobachters auf ihre Sittlichkeit geprüft werden.
4 Der kategorische Imperativ und der unparteiische Beobachter im Vergleich: Synthese der Ergebnisse durch Gegenüberstellung der beiden Theorien hinsichtlich ihrer Gemeinsamkeiten und fundamentalen Unterschiede.
5 Zusammenfassung und Schlussfolgerung: Abschlussbetrachtung der Untersuchungsergebnisse und Ausblick auf die Relevanz der historischen und gesellschaftlichen Kontexte für moralische Vorstellungen.
6 Bibliografie: Auflistung der verwendeten Primär- und Sekundärliteratur zur Untermauerung der theoretischen Analysen.
Moral, Immanuel Kant, Adam Smith, kategorischer Imperativ, unparteiischer Beobachter, Sittlichkeit, Pflicht, guter Wille, Sympathie, praktische Vernunft, Ethik, Handlungsbewertung, moralisches Handeln, Gesinnung, Lob und Tadel.
Die Arbeit beschäftigt sich mit den moralphilosophischen Konzepten von Immanuel Kant und Adam Smith und vergleicht diese kritisch miteinander.
Die Arbeit behandelt die Grundlagen moralischen Handelns, die Rolle der Vernunft und des Empfindens bei der ethischen Urteilsbildung sowie die Frage, wie moralisches Handeln motiviert und erkannt wird.
Das Ziel ist ein systematischer Vergleich zwischen Kants kategorischem Imperativ und Smiths unparteiischem Beobachter, um Gemeinsamkeiten und Unterschiede in der moralischen Beurteilung von Handlungen herauszuarbeiten.
Es handelt sich um eine vergleichende Literaturanalyse der primärphilosophischen Werke von Kant und Smith sowie ergänzender Sekundärliteratur.
Der Hauptteil gliedert sich in die detaillierte Vorstellung der Einzelkonzepte, gefolgt von einem direkten Vergleich, in dem Fragen zur Motivation, zur Erkennbarkeit moralischen Handelns und zur Rolle von Situationen und Gefühlen erörtert werden.
Zentrale Begriffe sind Moral, kategorischer Imperativ, unparteiischer Beobachter, Sittlichkeit, Pflicht, Sympathie und praktische Vernunft.
Für Kant ist die Fähigkeit moralisch zu handeln durch die angeborene Vernunft begründet, während Smith davon ausgeht, dass der Mensch moralisches Verhalten erst im Laufe seines Lebens durch Erfahrung und Beobachtung erlernt.
Beide Philosophen stimmen darin überein, dass die Folgen einer Handlung nicht das primäre moralische Beurteilungskriterium darstellen, auch wenn sie im Alltag oft eine Rolle bei der Bewertung spielen.
Die Sympathie dient als Grundlage, um die Gefühle und Motive anderer Menschen zu teilen und somit die Angemessenheit einer Handlung aus der Sicht eines unparteiischen Beobachters zu bewerten.
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