Hausarbeit, 2009
37 Seiten
1. Einleitung
2. Hauptteil
2.1 Das Internet als Kinder-Medium
2.1.1 Der Stellenwert Neuer Medien in der heutigen Kindheit und Jugend
2.1.2 Grundsätzlich andere Generation von kindlichen MediennutzerInnen
2.1.3 Internetkompetenz – Medienkompetenz – Medienpädagogik
2.2 Internetausstattung der Haushalte und Internetnutzung der Kinder
2.2.1 Internetausstattung der Haushalte
2.2.2 Internetnutzung der Kinder
2.2.3 Fazit: Immer mehr Kinder haben im Haushalt Zugang zu einem Computer
2.2.4 Die symbolische Bedeutung von Computern für Kinder versus gesellschaftliche Benachteiligung
2.3 Wie Kinder von Websites erfahren
2.4 Welche Websites die Kinder bevorzugen
2.5 Was die Kinder im Internet tun
2.6 Lernaspekte der Kinder im Umgang mit dem Internet
2.6.1 Internetkompetenzen der Kinder
2.6.2 Defizite der Kinder im Internetumgang
2.7 Selektionsstrategien der Kinder mit dem inhaltlichen Schwerpunkt des Spiels
2.8 Angebote für Kinder im World Wide Web
2.8.1 Anbieter
2.8.2 Inhalte
2.8.3 Ökonomische Rahmenbedingungen im Kinderweb
2.9 Kinderschutz im Internet
2.10 Kinderwebsites – Von der Vielfalt der Angebote
2.10.1 Internetangebote für Kinder
2.10.2 Die beliebtesten Kinderwebsites
2.10.3 Anbieter im Internet für Kinder, deren Interessen und Genres (Auswahl)
2.10.4 Aus dem Spektrum der Themen und Inhalte
2.11 Vorstellung der Kinderwebsite „Die Blinde Kuh – Die Suchmaschine für Kinder“
2.11.1 Kurzbeschreibung
2.11.2 Kommentierter Inhalt
2.11.3 Layout und Kennzeichen dieser kindgerechten Kinderwebsite
2.11.4 Zielsetzung
2.12 Fazit: Kinderwebsites
3. Schlussbemerkung – Resümee
Die vorliegende Arbeit untersucht die Rolle des Internets im Alltag von Kindern und analysiert, inwieweit das Internet als kindgerechtes Medium zur Förderung von Medienkompetenz und Schlüsselqualifikationen geeignet ist, während gleichzeitig bestehende Gefahren und die Notwendigkeit pädagogischer Begleitung aufgezeigt werden.
2.8.1 Anbieter
Eine Beschäftigung mit dem bestehenden Website-Angebot für Kinder ist erforderlich, da hierdurch die Rahmenbedingungen verdeutlicht werden, unter denen diese entstehen und die einen erheblichen Einfluss auf die Inhalte haben.
Die Angebote für Kinder im World Wide Web werden, allmählich wie die Inhalte, die sich nicht speziell an Kinder richten, von profitorientierten Anbietern dominiert. Diese sind mit ihren Unternehmens- und/oder Produktmarken präsent und nutzen das Web überwiegend als Werbeplattform (zum Beispiel Ferrero Deutschland GMbH), mitunter aber, ungeachtet der noch beschränkten Geschäftsfähigkeit der jungen RezipientInnen, auch direkt für den Vertrieb ihrer Erzeugnisse (wie etwa Lego A/S). Beinahe alle bekannten Marken, die sich mit ihren Produkten an Kinder richten, sind im Internet mit eigenen Websites vertreten. Eine Kinderwebsite, die Produkt- und Firmenwerbung enthält, ist beispielsweise die Internetseite „kiddinx.de“. Aber auch Unternehmen, deren Zielgruppe eindeutig Erwachsene sind, bieten auf ihren Webpräsenzen häufig Seiten oder sogar einige Websites für Kinder an (wie etwa die Daimler Chrysler AG). Dadurch soll einerseits bereits frühzeitig eine Markenbindung aufgebaut werden, die sich in Zukunft positiv auf konkrete Kaufentscheidungen auswirken könnte. Andererseits werden aber auch Beeinflussungsmöglichkeiten von Kindern auf das Konsumverhalten ihrer Eltern gesehen, die durch entsprechende Internetangebote in eine bestimmte Richtung gelenkt werden sollen. Eine Kinderwebsite, welche der Imagepflege einer Firma dienen soll, ist daher auch die Seite „cedysworld.de“.
Zu den profitorientierten Anbietern, die Angebote für Kinder ins Netz stellen, sind auch die privatwirtschaftlichen Fernsehsender zu zählen. Dabei zielen sie meistens nicht auf die Verkaufsförderung von Produkten ab, sondern wollen hauptsächlich ihre Bekanntheit im kindlichen Zuschauersegment erhöhen und die Bindung an ihre Formate festigen. Zusätzlich sollen diese Websites mit Werbeanzeigen, kostenpflichtigen Diensten oder Online-Shops aber auch direkte Einnahmen erzielen. Als Beispiele für Kinderwebsites, die auf Profitabilität verpflichtet sind und ihr Angebot über Werbeeinnahmen finanzieren, können die Internetseiten „toggo.de“ von Super RTL oder auch der „KinderCampus“ genannt werden.
1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die zunehmende multimediale Prägung der Kindheit und formuliert die zentrale Fragestellung, ob das Internet ein geeignetes Medium für Kinder ist und welche Chancen sowie Gefahren damit verbunden sind.
2. Hauptteil: Der Hauptteil analysiert umfassend die Voraussetzungen, Nutzungsweisen und Angebote für Kinder im Internet, bewertet Internetkompetenzen sowie Defizite und untersucht die ökonomischen Rahmenbedingungen und Sicherheitsaspekte von Kinderwebsites.
3. Schlussbemerkung – Resümee: Die Schlussbetrachtung fasst die wesentlichen Probleme zusammen, wie die Sicherheit im Netz und die Qualität von Angeboten, und schlussfolgert, dass das Internet für Kinder primär ein Unterhaltungsmedium bleibt, das einer bewussten pädagogischen Begleitung bedarf.
Internet für Kinder, Kinderwebsites, Medienkompetenz, Internetkompetenz, Kinderschutz, Pädagogik, Mediennutzung, Online-Angebote, Webdesign für Kinder, Suchmaschine für Kinder, Blinde Kuh, Digitale Kompetenz, Werbemaßnahmen, Kindheit, Medienpädagogik
Die Arbeit untersucht die Internetnutzung von Kindern, die Qualität und Vielfalt von Kinderwebsites sowie die pädagogischen Möglichkeiten und Herausforderungen, die mit der digitalen Medienwelt verbunden sind.
Zu den zentralen Themen gehören die Internetausstattung in Familien, das Nutzungsverhalten von Kindern, der Einfluss kommerzieller Anbieter, Sicherheitsrisiken im Netz und die Vermittlung von Medienkompetenz.
Die zentrale Frage ist, ob das Internet als ein kindgerechtes Medium angesehen werden kann oder ob es – neben den Risiken – Chancen zum Erwerb wichtiger Schlüsselkompetenzen bietet.
Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse, der Auswertung bestehender Studien (wie KIM-Studie oder Trend Tracking Kids) sowie der Beobachtung und Beschreibung von spezifischen Kinderwebsites und Internetstrukturen.
Der Hauptteil gliedert sich in verschiedene Aspekte: das Internet als Kindermedium, die technische Ausstattung, Lernaspekte, Selektionsstrategien von Kindern, eine Typologie von Anbietern sowie eine detaillierte Vorstellung der Kindersuchmaschine "Blinde Kuh".
Kinderwebsites, Internetkompetenz, Medienpädagogik, Kinderschutz, Online-Angebote, Digitale Medien, Mediennutzungsverhalten von Kindern.
Die "Blinde Kuh" dient als exemplarisches Beispiel für eine qualitativ hochwertige, nicht-kommerzielle und kindgerechte Internetanlaufstelle, die Wissen, Spiel und Sicherheit in den Vordergrund stellt.
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