Studienarbeit, 2011
51 Seiten, Note: 2,2
1. Einleitung
2. Koordination des Vertriebs
2.1 Führungsverhalten als Einflussfaktor auf Aufgabenteilung und Zielsetzungen
2.2. Systeme
2.2.1 Zielbildungsprozess
2.2.2 Vertriebsmanagement
2.2.3 Kundenbeziehungsmanagement
3. Kompetenz im Vertrieb
3.1. Führungsverhalten als Einflussfaktor auf Informationsversorgung und Kompetenzen
3.2 Systeme
3.2.1 Entwicklung der Fachkompetenz von Vertriebsmitarbeitern
3.2.2 Entwicklung der Sozialkompetenz von Vertriebsmitarbeitern
3.2.3 Entwicklung von Kompetenzen von Führungskräften im Vertrieb
4. Motivation der Vertriebsmitarbeiter
4.1. Führungsverhalten als Einflussfaktor auf die Motivation der Mitarbeiter
4.2 Systeme
4.2.1 Personalentwicklungssysteme
4.2.2 Finanzielle Anreizsysteme
4.2.3 Beurteilungssysteme
5. Schlussbetrachtung
Die Arbeit analysiert, wie die Vertriebsleistung von Mitarbeitern in Banken durch spezifisches Führungsverhalten und unterstützende Führungssysteme gesteigert werden kann, wobei die 0815-Bank als Fallbeispiel dient.
2.2.1 Zielbildungsprozess
„Ein Ziel ist ein erstrebenswerter Zustand, der in der Zukunft liegt und dessen Eintritt nicht automatisch erfolgt, sondern von Handlungen oder Unterlassungen abhängig ist. Mittels Personalführung ist man bemüht, Zielkonflikte zu begrenzen oder gar nicht erst aufkommen zu lassen“.15 Ziele können zusammenfassend in die folgenden Zielarten unterteilt werden:
Der Bereich der Haupt- und Oberziele kann auch als Vision des Unternehmens definiert werden. Hiermit soll in erster Linie die Zielrichtung des Unternehmens ausgedrückt werden, um sämtlichen Interessengruppen ein Bild über die Zukunft des Unternehmens zu verschaffen.17
In der unteren Zielebene werden führungsspezifische Handlungen notwendig, da es in diesem Bereich zu Zielkonflikten zwischen Mitarbeitern und der Führungskraft und wiederum zwischen der Führungskraft und dessen Vorgesetzten kommen kann. In dieser Situation tritt die Führungskraft als Vermittler zwischen oberer und unterer Ebene auf.
1. Einleitung: Die Arbeit beleuchtet die aktuelle Wettbewerbs- und Vertrauenskrise im Bankvertrieb und leitet daraus die Forschungsfrage zur Steigerung der Vertriebsleistung ab.
2. Koordination des Vertriebs: Dieses Kapitel behandelt das Führungsverhalten als Faktor für Zielsetzungen sowie Systeme wie den Zielbildungsprozess und das Vertriebsmanagement.
3. Kompetenz im Vertrieb: Es wird untersucht, wie Führung die Informationsversorgung beeinflusst und welche Systeme zur Entwicklung von Fach- und Sozialkompetenzen existieren.
4. Motivation der Vertriebsmitarbeiter: Fokus auf transformationale Führung sowie Personalentwicklungs-, Anreiz- und Beurteilungssysteme als Treiber für Mitarbeitermotivation.
5. Schlussbetrachtung: Zusammenfassung der Erkenntnisse, dass eine vorbildhafte Führung und eine positive Vertrauenskultur essenziell für den Erfolg im Bankvertrieb sind.
Führungsverhalten, Führungssysteme, Bankvertrieb, Vertriebsleistung, Zielbildung, Kundenbeziehungsmanagement, Kompetenzentwicklung, Personalführung, Motivation, Anreizsysteme, Leistungsbeurteilung, transformationale Führung, Finanzdienstleistungen, Mitarbeiterführung, 0815-Bank.
Die Arbeit untersucht das Zusammenspiel von Führungsverhalten und Führungssystemen in Vertriebseinheiten von Banken, um Wege zur Steigerung der Vertriebsleistung aufzuzeigen.
Die zentralen Themen sind die Koordination des Vertriebs, die Entwicklung von Kompetenzen bei Mitarbeitern sowie die Motivation von Vertriebsmitarbeitern.
Die Arbeit klärt, welche Elemente des Führungsverhaltens und welche Systeme in Banken eingesetzt werden und wie diese in der 0815-Bank zur Leistungssteigerung beitragen können.
Es handelt sich um eine systematische Literaturanalyse, die mit Beobachtungen und praktischen Erfahrungen des Autors in verschiedenen Vertriebseinheiten verknüpft wird.
Der Hauptteil analysiert drei Säulen: Koordination, Kompetenz und Motivation, wobei jeweils das Führungsverhalten und die zugehörigen Systeme (z.B. Zielbildung, CRM, Personalentwicklung) beleuchtet werden.
Wichtige Begriffe sind insbesondere Führungsverhalten, Vertriebssteuerung, transformationale Führung und diverse Personal- und Beurteilungssysteme im Bankkontext.
Der Autor stellt fest, dass die Führung durch die Zentrale stark aufgabenorientiert und transaktional geprägt ist, was bei den Mitarbeitern teilweise als demotivierend wahrgenommen wird.
Ein wesentlicher Kritikpunkt ist die Schwächenorientierung; zudem wird bemängelt, dass individuelle Erfolge durch das System der Konzernzuschläge in der Vergütung nicht ausreichend gewürdigt werden.
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