Diplomarbeit, 2012
107 Seiten, Note: 2,0
1 Der EURO Währungsraum
1.1 Definition
1.2 Konvergenzkriterien
2 Die EURO-Krise
2.1 Ursache & Wirkung
2.2 Gegenmaßnahmen der EU , EZB und des IWF
2.3 Kritik am Krisenmanagement und den Lösungen
3 Wirtschaftswachstum
3.1 Definition
3.2 Wachstumstheorien
3.2.1 Neoklassische Wachstumstheorie
3.2.2 Endogene Wachstumstheorie
3.3 Determinanten des Wirtschaftswachstums
3.3.1 Bildung
3.3.2 Technischer Fortschritt
3.3.3 Politische Rahmenbedingungen
3.3.4 Wirtschaftliche Rahmenbedingungen
3.3.5 Soziale Rahmenbedingungen
3.3.6 Infrastruktur
4 Entwicklungs- und Schwellenländer
4.1 Definition Entwicklungsländer
4.1.1 Klassifizierung der Weltbank
4.1.2 Klassifizierung der Vereinten Nationen
4.2 Definition Schwellenländer
5 Die Kandidaten
5.1 Polen - in der EU, hat jedoch den EURO nicht
5.1.1 Politische Rahmenbedingungen
5.1.2 Wirtschaftliche Rahmenbedingungen
5.1.3 Soziale Rahmenbedingungen
5.1.4 Bildung
5.1.5 Technischer Fortschritt
5.1.6 Infrastruktur
5.1.7 Zusammenfassung
5.2 Russland – Will nicht in die EU
5.2.1 Politische Rahmenbedingungen
5.2.2 Wirtschaftliche Rahmenbedingungen
5.2.3 Soziale Rahmenbedingungen
5.2.4 Bildung
5.2.5 Technischer Fortschritt
5.2.6 Infrastruktur
5.2.7 Zusammenfassung
5.3 Türkei – Will in die EU und den EURO
5.3.1 Politische Rahmenbedingungen
5.3.2 Wirtschaftliche Rahmenbedingungen
5.3.3 Soziale Rahmenbedingungen
5.3.4 Bildung
5.3.5 Technischer Fortschritt
5.3.6 Infrastruktur
5.3.7 Zusammenfassung
6 Fazit
Die vorliegende Arbeit untersucht die Wachstumsperspektiven und wirtschaftlichen Chancen ausgewählter Entwicklungs- und Schwellenländer vor dem Hintergrund der europäischen Schulden- und Staatenkrise. Ziel ist es zu analysieren, ob und warum diese Länder unterschiedlich stark von der Krise betroffen waren und welche Faktoren für ihre wirtschaftliche Entwicklung entscheidend sind.
2.1 Ursache & Wirkung
Als Ursache für die größte Bewährungsprobe der EU und ganz speziell des Euro-Währungsraums lässt sich an der Überschuldung einzelner Staaten aufgrund der Divergenz zwischen der Wachstums- und Inflationsrate der vergangenen 10 Jahre feststellen. Dieses scheint erst nicht einleuchtend, wird aber anhand von Tabellen aufgezeigt und lässt durchblicken, dass es eben nicht die alleinige Schuld der Krisenstaaten ist, sondern ein architektonisches Konstruktionsproblem der EU und der Währungsgemeinschaft.6 Es ist natürlich unbestreitbar, dass der Euro viele Vorteile mit sich gebracht hat, wie zum Beispiel mehr Wettbewerb und vereinfachte Transaktionen, jedoch ist es in Europa immer noch so, dass die nationalen Interessen vielfach im Vordergrund stehen anstatt miteinander zu agieren.7
Ebenso hatte man seinerzeit angenommen, dass eine einheitliche Währung der entscheidende Schritt zu einem einheitlichen Europa gewesen wäre. Im Nachhinein war das ein Trugschluss, denn vorab hätte es einer einheitlichen Wirtschafts- und Finanzpolitik bedurft.8
So kam es zu der Situation, dass es eine Gemeinschaftswährung gab, jedoch jedes Land seine eigene Wirtschafts- und Finanzpolitik betrieb. Unter diesem Mantel der Gemeinschaftswährung nutzten einige wenige Staaten die system- und konstruktionsbedingten Fehler des Gemeinschaftsvertrages.
Würde ein Land die Politik betreiben, die manche in den letzten Jahren betrieben haben, dabei jedoch auf eine eigene Währung zurückgreifen, so schlägt sich jede Art von Finanz- und Wirtschaftspolitik kurz- bis mittelfristig im Wechselkurs nieder. Das bedeutet, trifft ein Land schlechte oder unvorteilhafte Entscheidungen, so wird die Währung abgewertet, der Import wird teurer und der Export billiger. Die Zinsen für die Neuverschuldung werden steigen, damit Anleger ihr Risiko auch entsprechend bezahlt bekommen und der Staat seine Anleihen überhaupt platzieren kann. Somit trägt jedes Land die Verantwortung für sich selbst.9
1 Der EURO Währungsraum: Dieses Kapitel definiert den Euro-Währungsraum und erläutert die relevanten Konvergenzkriterien für eine Mitgliedschaft.
2 Die EURO-Krise: Hier werden die Ursachen, Wirkungen sowie das Krisenmanagement der europäischen Institutionen während der Schuldenkrise analysiert.
3 Wirtschaftswachstum: Dieser Abschnitt behandelt theoretische Modelle und wichtige Einflussfaktoren, die das Wachstum von Volkswirtschaften bestimmen.
4 Entwicklungs- und Schwellenländer: Das Kapitel widmet sich der Definition und Klassifizierung von Entwicklungs- sowie Schwellenländern anhand verschiedener internationaler Modelle.
5 Die Kandidaten: In diesem Hauptteil werden die Länder Polen, Russland und die Türkei anhand ihrer politischen, wirtschaftlichen und sozialen Rahmenbedingungen detailliert untersucht.
6 Fazit: Die Arbeit schließt mit einer zusammenfassenden Bewertung der Wachstumschancen der untersuchten Länder in Abhängigkeit von internen Reformen und externen Einflüssen.
Euro-Krise, Wirtschaftswachstum, Schwellenländer, Entwicklungsländer, Konvergenzkriterien, Fiskalpolitik, Humankapital, Technischer Fortschritt, Direktinvestitionen, Polen, Russland, Türkei, Inflationsrate, Staatsverschuldung, Europäische Union.
Die Arbeit analysiert die Wachstumsaussichten und Chancen ausgewählter Entwicklungs- und Schwellenländer vor dem Hintergrund der europäischen Finanzkrise.
Die zentralen Themen umfassen die Struktur des Euro-Währungsraums, Ursachen der Euro-Krise, Theorien zum Wirtschaftswachstum sowie die detaillierte länderspezifische Analyse von Polen, Russland und der Türkei.
Das Ziel ist herauszufinden, ob und warum bestimmte Länder weniger stark von der Krise geschädigt wurden und welche Faktoren ihre robuste wirtschaftliche Entwicklung begünstigen.
Es wird eine deskriptive und vergleichende Analyse auf Basis aktueller Wirtschaftsdaten, Wachstumstheorien und politischer Rahmenbedingungen der untersuchten Länder durchgeführt.
Der Hauptteil befasst sich mit der Untersuchung der drei Länder-Kandidaten, wobei insbesondere Bildungsaspekte, Infrastruktur, politische Stabilität und wirtschaftliche Rahmenbedingungen evaluiert werden.
Wichtige Begriffe sind insbesondere Euro-Krise, Humankapital, Direktinvestitionen, Fiskalpolitik und Diversifikation.
Polen konnte als einziges EU-Land das Jahr 2009 ohne Rezession überstehen und zeigt durch Reformen und die Nähe zur EU positive Tendenzen, trotz bestehender Abhängigkeiten.
Russland ist stark von Rohstoffexporten abhängig, hat jedoch durch seine Größe und Binnennachfrage ein erhebliches Potenzial, sofern es die wirtschaftliche Diversifizierung erfolgreich vorantreibt.
Der Autor stuft die Türkei als einen wirtschaftlich wackeligen Kandidaten ein, da das schnelle Wachstum oft kreditlastig finanziert ist und eine starke Abhängigkeit von ausländischen Direktinvestitionen besteht.
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