Seminararbeit, 2012
23 Seiten, Note: 1,0
3. Einleitung
4. Einführung in das Neurolinguistische Programmieren
4.1. Begriffsdefinition
4.2. Pawlowsche Hund
4.3. Aktueller Forschungsstand
5. Anker: Ein wirkungsvolles NLP-Instrument in der Werbung
5.1. Arten der Anker
5.1.1. Visueller Anker
5.1.2. Auditiver Anker
5.1.3. Kinästhetischer, gustatorischer und olfaktorischer Anker
5.2. Wie kann die Wirkung der Anker gezielt verstärkt werden?
6. Grenzen der Wissenschaft NLP
7. Fazit
Die vorliegende Arbeit untersucht die Ankertechnik des Neurolinguistischen Programmierens (NLP) als Instrument der Markenkommunikation. Dabei wird analysiert, wie durch gezielte Reizkonditionierung positive Emotionen bei Konsumenten ausgelöst und langfristig an eine Marke gebunden werden können, um sich in einem wettbewerbsintensiven Markt zu differenzieren.
5.1.1. Visueller Anker
Der visuelle Anker ist in der Werbung ein exzessiv genutztes Instrument, das die gewünschten Reaktionen und Emotionen bei Konsumenten auslösen soll. Der Anker ist deshalb das am intensivsten genutzte Instrument der Werbung, da sich allein ein Drittel des Gehirns damit beschäftigt, die visuell aufgenommenen Informationen zu verarbeiten. Ziel ist es, das Unterbewusstsein des Rezipienten zum Produkt und zum Unternehmen ein positives Gefühl hin zu konditionieren, um das Kaufverhalten anzuregen.
Die Konditionierung durch einen visuellen Anker wird mit Hilfe von verschiedenen Gestaltungsparametern erreicht. Beispiele für diese Parameter sind: Einsatz emotionaler Bilder, die Wahl bestimmter Typo (Schriftarten), viel Weißraum (sparsam mit Bild und Schrift), Farben, Presenter (Bsp. Prominenter).
Im menschlichen Gehirn findet ein hoch komplexer Prozess bei Aufnahme von visuellen Stimuli statt. Die folgende Abbildung hilft den Weg nachzuvollziehen, den ein Reiz bis zu seiner Verankerung gehen muss.
3. Einleitung: Die Einleitung stellt die Relevanz der NLP-Ankertechnik für die Markenführung dar und leitet zur zentralen Fragestellung über, wie Kunden langfristig durch Emotionen an Marken gebunden werden können.
4. Einführung in das Neurolinguistische Programmieren: Dieses Kapitel definiert die Grundlagen des NLP, erläutert die Verbindung zum klassischen Konditionieren nach Pawlow und gibt einen Überblick über den aktuellen Forschungsstand.
5. Anker: Ein wirkungsvolles NLP-Instrument in der Werbung: Das Hauptkapitel klassifiziert verschiedene Anker-Arten und analysiert ihre psychologische Wirkung sowie Möglichkeiten zur gezielten Verstärkung der Reizkonditionierung.
6. Grenzen der Wissenschaft NLP: Hier wird das NLP kritisch beleuchtet und als oft mangelhaft definierte Pseudowissenschaft mit komplexen ethischen und methodischen Herausforderungen diskutiert.
7. Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass das NLP zwar ein mächtiges Instrument zur Markenindividualisierung bietet, jedoch eine stärkere wissenschaftliche Fundierung erfordert.
NLP, Neurolinguistisches Programmieren, Ankertechnik, Konditionierung, Markenkommunikation, Neuromarketing, Konsumentenverhalten, Reizverarbeitung, visuelle Anker, auditive Anker, limbische System, Kaufverhalten, Markenbindung, synaptische Plastizität, Werbepsychologie.
Die Arbeit beschäftigt sich mit der Anwendung der NLP-Ankertechnik im Marketing, um Marken im Unterbewusstsein von Konsumenten zu verankern.
Zentrale Themen sind die neurowissenschaftlichen Grundlagen der Reizverarbeitung, die Kategorisierung von Ankern (visuell, auditiv etc.) und die kritische wissenschaftliche Einordnung des NLP.
Das Ziel ist es zu ergründen, wie Marken durch NLP-Instrumente eine langfristige emotionale Bindung beim Konsumenten erreichen können.
Die Arbeit nutzt eine theoretische Analyse, die Erkenntnisse aus der Hirnforschung, der Verhaltenspsychologie und dem Marketing miteinander verknüpft.
Der Hauptteil widmet sich der detaillierten Beschreibung der Anker-Arten sowie der praktischen Optimierung der Ankerwirkung durch Marketing-Gestaltungsparameter.
Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Neuromarketing, Konditionierung, Reizverarbeitung und Markenpsychologie geprägt.
Sie bildet die wissenschaftliche Basis, um zu erklären, wie durch wiederholte Reizkopplung (Glocke/Futter) eine Verankerung im Gehirn entsteht, die auf die Werbung übertragen wird.
Die Arbeit weist darauf hin, dass NLP häufig als "Patchwork-Theorie" und Pseudowissenschaft angesehen wird, da es an einer einheitlichen wissenschaftlichen Definition mangelt.
Während visuelle Anker über die Optik (Farben, Bilder) im Parietallappen verarbeitet werden, zielen auditive Anker (Jingles, Musik) auf den Temporallappen ab.
Die Autorin schließt, dass NLP ein essenzielles, aber wissenschaftlich noch stark diskutiertes Instrument zur Marken-Differenzierung in gesättigten Märkten darstellt.
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