Masterarbeit, 2012
109 Seiten, Note: 1,0
KAPITEL 1 EINLEITUNG
1.1 Problemstellung
1.2 Zielsetzung
1.3 Aufbau
KAPITEL 2 DER ANBIETER
2.1 Card Casinos
2.1.1 Anbieter in Österreich
2.1.2 Kasinoumsatz
2.1.3 Konzession
2.1.4 Steuern
2.2 Onlinekasinos
2.2.1 Österreichische Anbieter
2.2.2 Internationale Anbieter
2.2.3 Umsatz
2.2.4 Lizenz
2.2.5 Steuern
KAPITEL 3 DER STAAT
3.1 Österreichs Glücksspielmonopol
3.1.1 Spielsuchtprävention
3.1.2 Vermeidung von Kriminalität
3.1.3 Steueraufkommen
3.2 Poker zwischen Glück und Geschick
3.2.1 Warum Poker ein Glücksspiel sein muss
3.2.2 Warum Poker kein Glücksspiel sein kann
3.3 Professionelles Spielen
3.3.1 Möglichkeit
3.3.2 Strafbarkeit
KAPITEL 4 DER SPIELER
4.1 Einnahmen
4.1.1 Arten von Einnahmen
4.1.2 Höhe der Einnahmen
4.1.3 Profieinnahmen
4.2 Ausgaben
4.2.1 Betriebsausgaben
4.2.2 Einkommenssteuern und Sozialversicherung
KAPITEL 5 POKER GLOBAL
5.1 Historische Entwicklung
5.1.1 Der Ursprung
5.1.2 Die Globalisierung
5.2 Entwicklung in der EU
5.2.1 Die Europäische Union
5.2.2 Die Mitgliedsstaaten
KAPITEL 6 FAZIT
6.1 Der Beruf
6.2 Ausblick
Diese Arbeit untersucht, ob und unter welchen Bedingungen die Ausübung des Berufs des Pokerprofis in Österreich möglich ist, unter Berücksichtigung der rechtlichen Rahmenbedingungen, der steuerlichen Situation sowie der sozialen Absicherung.
2.1 Card Casinos
Kartenkasinos stellen eine Untergruppe herkömmlicher Kasinos dar und bieten weder Roulette noch Automatenspiele an, sondern Kartenspiele wie Poker oder ähnlich Black Jack. Bereits hier tritt ein wichtiger Punkt in Erscheinung. Bei Black Jack und allen anderen Kasinospielen tritt man unter anderem, meist ausschließlich, gegen die Bank an. Es wird gegen die Wahrscheinlichkeit gespielt und auch wenn es in jedem Genre Personen gibt, die es verneinen, so ist es doch immer zur Gänze ein Glücksspiel. Gott würfelt nicht und nicht alle Kartenspielvarianten unterscheiden sich in diesem Bezug.
Bei Black Jack erhält man durch eine einfache Kartenzählvariante einen geringen Vorteil von einem Prozent zu eigenen Gunsten. Dieser minimale Vorteil gegenüber der Bank reicht aus, um aus einem mathematisch wahrscheinlich konstanten Verlust einen Gewinn zu machen. Es gibt bei Wahrscheinlichkeiten keine Garantien und sobald Mathematik ins Spiel kommt, entwickelt sich zur Logik der Aberglaube als Gegenpol. Immerhin gibt es selbst beim Roulette Kesselgucker, die durch den Wurf der Kugel die Zahl vorherzusagen versuchen. Womöglich würde sich auch dieses Thema als Arbeit anbieten, wohl aber nur für eine kurze.
Poker geht in der Komplexität und der entsprechenden Berechnung der Varianten wesentlich weiter. Die Berechnung einer einzigen Karte aus einem Kartendeck ist einfach mit 1:51 durchzuführen. Für ein Flush helfen aber bereits neun Karten und das ab dem Flop beim Turn oder River. Es werden nicht nur mehr Verhältnisse berechnet, sondern auch deren Kombination. Selbst eigene Spielzüge bzw. die Wahrscheinlichkeit eines bestimmten Verhaltens des Gegners kann mit Wahrscheinlichkeiten berechnet oder geschätzt werden. Ob Poker tatsächlich ein reines Glücksspiel darstellt, ist von rechtlicher Seite in Österreich wichtig. Finanziell gilt es zu klären, ob ein geregeltes Einkommen möglich ist, was selbst bei einem reinen Glücksspiel rein mathematisch aufgrund der Normalverteilung möglich ist.
KAPITEL 1 EINLEITUNG: Definiert die Problemstellung, Zielsetzung und den Aufbau der Arbeit, wobei der Fokus auf dem Beruf des Pokerprofis unter österreichischen Bedingungen liegt.
KAPITEL 2 DER ANBIETER: Analysiert die Struktur der Kartenkasinos und Online-Anbieter, einschließlich ihrer Konzessionen, Steuersituation und operativen Geschäftsprozesse.
KAPITEL 3 DER STAAT: Beleuchtet das österreichische Glücksspielmonopol, staatliche Interessen an der Regulierung, Spielsuchtprävention und die steuerliche Relevanz.
KAPITEL 4 DER SPIELER: Beschreibt Einnahmequellen, Ausgaben, steuerliche Aspekte sowie die Möglichkeiten zur sozialen Absicherung für professionelle Pokerspieler.
KAPITEL 5 POKER GLOBAL: Gibt einen Überblick über die historische Entwicklung, die Globalisierung und die rechtliche Situation innerhalb der EU und anderer Staaten.
KAPITEL 6 FAZIT: Zusammenfassende Bewertung der Möglichkeiten für Pokerprofis in Österreich und ein Ausblick auf die zukünftige Marktentwicklung.
Poker, Pokerprofi, Österreich, Glücksspielgesetz, GSpG, Onlinepoker, Kartenkasino, Steuern, Sozialversicherung, Regulierung, Konzession, Glücksspielmonopol, Rake, Black Friday, Spielsuchtprävention.
Die Arbeit analysiert die Möglichkeiten der Ausübung des Berufs des Pokerprofis in Österreich unter Berücksichtigung von Gesetzgebung, Steuern und sozialer Sicherheit.
Die zentralen Themen sind die rechtliche Situation des Glücksspiels, die Besteuerung von Poker, die regulatorische Rolle des Staates und die wirtschaftliche Realität des professionellen Spielens.
Das Ziel ist es zu evaluieren, ob und wie man in Österreich den Beruf des Pokerprofis rechtlich und wirtschaftlich ausüben kann.
Es handelt sich um eine fachliche Analyse auf Basis von Gesetzestexten, wissenschaftlicher Literatur, Branchenberichten und Datenanalysen zur Spielwahrscheinlichkeit.
Der Hauptteil gliedert sich in die Sicht des Anbieters, des Staates sowie des Spielers und beleuchtet zudem die globale historische Entwicklung des Pokerspiels.
Zu den Kernbegriffen zählen Pokerprofi, GSpG, Glücksspielmonopol, Onlinepoker, Rake und soziale Absicherung.
Da Poker nach österreichischem Recht nicht als gewerbliche Tätigkeit eingestuft wird und als Glücksspiel gilt, fallen keine Einkommenssteuern auf Spielgewinne an, da diese bereits durch den Anbieter endbesteuert sind.
Sie verschärft die Bedingungen für Pokersalons durch die Einführung spezifischer Konzessionen, was den bisherigen Wildwuchs an Standorten einschränkt.
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