Masterarbeit, 2012
98 Seiten
1 Einleitung
1.1 Hintergrund und Motivation des Outsourcings von Logistik-Dienstleistungen
1.2 Problemstellung und Zielsetzung der Arbeit
1.3 Aufbau der Arbeit
Teil I: Theoretische Auseinandersetzung mit dem Begriff, der Konzeption und dem Management von Service-Level-Agreements in der Logistik-Branche
2. Grundlagen von Service-Level-Agreements
2.1 Begriffsbestimmung und charakteristische Merkmale von Service-Level-Agreements
2.2 Grundsätze für die Gestaltung von Logistikverträgen
2.3 Inhalte und Aufbau von Service-Level-Agreements
2.4 Die Performanz-Messung des Logistik-Dienstleisters
2.4.1 Die Anforderungen an die Key-Performance-Indicators
2.5 Ziele und Erwartungshaltung an den Einsatz von Service-Level-Agreements
Teil II: Empirische Untersuchung zum Einsatz von Service-Level Agreements zwischen Verladern und Logistik-Dienstleistern im Tagesablauf
3. Vorgehensweise und Methodik zur Umfrage zum Einsatz von Service-Level-Agreements
3.1 Ziele, Forschungsdesign und Thesen der Studie
3.2 Vorgehensweise
3.2.1 Entwicklung und Gestaltung des Fragebogens
3.2.2 Durchführung der Befragung
3.3 Strukturmerkmale der Stichprobe
3.4 Auswertung der Studie
3.4.1 Einsatz von Service-Level-Agreements
3.4.2 Gründe für den Nichteinsatz von Service-Level-Agreements
3.4.3 Vertragsgestaltung zwischen Verlader und Logistik-Dienstleister
3.4.4 Methoden und Instrumente zur Steuerung des Tagesablaufs
3.4.5 Service-Level-Berichte
3.4.6 Abhalten von Meetings auf operativer und Management-Ebene
3.4.7 Selbsteinschätzung der befragten Teilnehmer bezüglich des Aufwandes in der Erstellung und Steuerung der Partnerschaft im Tagesablauf
3.4.8 Vergleich der Erwartungshaltungen vor Vertragsabschluss mit dem Erfüllungsgrad der Service-Level-Agreements im Tagesablauf
4. Zusammenfassung der Ergebnisse
4.1 Verbesserungsvorschläge und Handlungsempfehlungen beim Einsatz von Service-Level-Agreements für die Vereinbarungsphase und den Tagesablauf
Diese Masterarbeit untersucht den praktischen Einsatz von Service-Level-Agreements (SLAs) in der Logistikbranche zwischen verladenden Unternehmen und Logistik-Dienstleistern, mit dem Ziel aufzudecken, warum viele Unternehmen ihr Potenzial bei der Steuerung der Partnerschaft nicht ausschöpfen und wie SLAs als effektives Instrument im Tagesgeschäft genutzt werden können.
2.1 Begriffsbestimmung und charakteristische Merkmale von Service-Level-Agreements
An dieser Stelle soll darauf hingewiesen werden, dass sich die folgenden Begriffsbestimmungen des Service-Level-Agreements, sowie die Einbettung dieser in die vorliegende Arbeit, ausschließlich auf den Bereich der Logistik beziehen. Die bereits angesprochenen Parallelen, sowie der Bezug der SLAs zur IT Branche soll hierbei völlig außen vor gelassen werden, da er einerseits den Fokus auf das Wesentliche trüben würde und er weiterhin für die vorliegende Arbeit keinerlei Relevanz hat. Weiterhin soll festgehalten werden, dass sich der Fokus der Arbeit ausschließlich auf die Betrachtung rechtlich und wirtschaftlich unabhängiger Unternehmen, die externe SLAs nutzen, legt, da sich der empirische Teil der Arbeit ausschließlich auf das Tagesgeschäft von Auftraggebern mit ihren externen Logistik-Dienstleistern bezieht (siehe Abbildung 5).
Nach der Übernahme der SLAs in die Logistik in den 90er Jahren wurde versucht, verschiedene Ansatzpunkte zur Beschreibung des Kontextes zu finden.
Betrachtet man die Bezeichnung einzeln, geben Sie bereits einen Hinweis auf die eigentliche Bedeutung.
Das Wort „Service“ (engl. Dienst, Dienstleistung) bedeutet inhaltlich Objektbereich der Dienstleistung.
Das Wort „Level“ kann in dem Zusammenhang mit „Niveau“ übersetzt werden. In Kombination mit dem ersten Wort wird das sogenannte „Service-Level“ als Dienstleistungsstandard oder Dienstleistungsniveau bezeichnet.
Das Wort „Agreement“ bezeichnet eine Vereinbarung.
1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die steigenden Anforderungen in der Logistikbranche und die Notwendigkeit von Service-Level-Agreements zur effizienten Steuerung der Zusammenarbeit zwischen Verlader und Logistik-Dienstleister.
2. Grundlagen von Service-Level-Agreements: Dieses Kapitel definiert Service-Level-Agreements in der Logistik und erörtert deren Rolle im Rahmen von Dienst- und Werkverträgen sowie die Bedeutung von Kennzahlen (KPIs) für die Performanz-Messung.
3. Vorgehensweise und Methodik zur Umfrage zum Einsatz von Service-Level-Agreements: Hier werden das Forschungsdesign, die Struktur der Stichprobe und die detaillierten Ergebnisse der Expertenbefragung zur praktischen Anwendung von SLAs vorgestellt.
4. Zusammenfassung der Ergebnisse: Das Fazit fasst die Erkenntnisse der Studie zusammen, bewertet die aufgestellten Thesen und gibt praxisorientierte Handlungsempfehlungen für die Gestaltung von Logistikverträgen.
Service-Level-Agreements, SLAs, Logistik-Dienstleister, Verlader, Kontraktlogistik, Outsourcing, Key-Performance-Indicators, KPI, Tagesablauf, Prozesssteuerung, Kennzahlen, Dienstleistungsvertrag, Rahmenvertrag, Qualitätsmanagement, Unternehmenssteuerung
Die Arbeit analysiert, in welcher Form Verlader und Logistik-Dienstleister Service-Level-Agreements im Tagesgeschäft einsetzen und wie zufriedenstellend dieser Umgang bewertet wird.
Die Schwerpunkte liegen auf Outsourcing, Kontraktlogistik, der Vereinbarung und Messung von Service-Levels sowie der methodischen Steuerung der Geschäftsbeziehung durch Kennzahlen.
Die Arbeit geht der Frage nach, warum trotz des Einsatzes von Logistik-Dienstleistern eine hohe Unzufriedenheit herrscht und ob Service-Level-Agreements als Instrument zur Prozessoptimierung ihr Potenzial voll ausschöpfen.
Es wurde eine empirische Expertenbefragung (schriftliche Befragung standardisierter Fragebögen) unter 43 verladenden Unternehmen im deutschsprachigen Raum durchgeführt.
Der Hauptteil befasst sich mit den theoretischen Grundlagen von SLAs, der juristischen Einordnung in Logistikverträge sowie der detaillierten statistischen Auswertung der Umfrageergebnisse zur praktischen Anwendung im Tagesgeschäft.
Die zentralen Begriffe sind Service-Level-Agreements (SLAs), Kennzahlen (KPIs), Kontraktlogistik, Outsourcing-Management und Prozesssteuerung.
Die Studie zeigt auf, dass es oft an präzisen Definitionen von Kennzahlen, fehlendem Know-how auf Managementebene und mangelnder Transparenz im Tagesgeschäft mangelt, was die Zielerreichung erschwert.
Regelmäßige Review-Meetings sind entscheidend für die Steuerung, werden jedoch in der Praxis oft zu unregelmäßig durchgeführt, was die Optimierungspotenziale der Partnerschaft einschränkt.
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