Examensarbeit, 2012
70 Seiten, Note: 2,67
1. Einleitung
2. Gattungsfrage
3. Die Entdeckung der Currywurst
3.1 Inhalt
3.2 Aufbau und narratologische Analyse
3.2.1 Rahmen- und Binnenerzählung
3.2.2 Narrativik
3.2.3 Höhepunkt, Peripetie und Anagnorisis
3.3 novellistische Merkmale
3.3.1 Dingsymbol
3.3.2 Unerhörte Begebenheit
3.3.3 „Die Entdeckung der Currywurst“ als Novelle?
3.4 Interpretationsansätze
4. Didaktische Analyse
4.1 Verortung der Novelle im Hessischen Lehrplan
4.2 Didaktisch-methodischer Einsatz im Hinblick auf Kompetenzen und Lernziele
4.3 Mögliche Schwierigkeiten für Schülerinnen und Schüler
4.4 Fächerübergreifender Unterricht
5. Resümee
Diese wissenschaftliche Hausarbeit verfolgt das Ziel, Uwe Timms Werk „Die Entdeckung der Currywurst“ sowohl narratologisch als auch didaktisch zu untersuchen. Dabei wird der Frage nachgegangen, ob das Werk die gattungsspezifischen Kriterien einer Novelle erfüllt und wie es gewinnbringend im Deutschunterricht der Sekundarstufe I eingesetzt werden kann.
3.2.1 Rahmen- und Binnenerzählung
Die Handlung ist in eine Rahmen- und eine Binnenerzählung unterteilt. Die Binnenerzählung wird häufig durch, teils kurze, teils längere Einschübe des Rahmenerzählers unterbrochen.
In der Rahmenerzählung geht es um die Besuche des Erzählers bei der alten Dame, die in Harburg im Altersheim lebt.
In der Binnenerzählung erfährt der Leser von der Entdeckung der Currywurst und auch von der Liebesgeschichte zwischen Lena Brücker und Hermann Bremer.
Die erzählte Zeit der Binnenerzählung beginnt am 29. April 1945 und streckt sich über die ersten Jahre nach dem Ende des zweiten Weltkrieges. Der Erzähler der Rahmenerzählung erfährt von Lena Brücker an sieben Nachmittagen, verteilt auf einen Zeitraum von etwa zwei Wochen, nicht nur, wie sie die Currywurst entdeckt hat, sondern auch die Liebesgeschichte zwischen ihr und dem Bootsmann Bremer.
1. Einleitung: Darstellung der Motivation für die Themenwahl und Erläuterung des methodischen Vorgehens bei der Analyse der Novelle.
2. Gattungsfrage: Definition der Novelle als Gattung unter Einbezug literaturwissenschaftlicher Kriterien wie der „unerhörten Begebenheit“ und dem „Falken“.
3. Die Entdeckung der Currywurst: Detaillierte narratologische Analyse des Werks, Prüfung auf Novellenmerkmale und Diskussion verschiedener Interpretationsansätze.
4. Didaktische Analyse: Untersuchung der Eignung des Werks für den Unterricht, Erarbeitung von Lernzielen, methodischen Hinweisen und fächerübergreifenden Anknüpfungspunkten.
5. Resümee: Zusammenfassung der Analyseergebnisse und Fazit zur didaktischen Nutzbarkeit des Werks im Deutschunterricht.
Uwe Timm, Die Entdeckung der Currywurst, Novelle, Narratologie, Didaktik, Dingsymbol, unerhörte Begebenheit, Deutschunterricht, Literaturdidaktik, Rahmenhandlung, Binnenerzählung, Kalypso, Kirke, Intertextualität, Nationalsozialismus
Die Arbeit analysiert Uwe Timms Erzählung „Die Entdeckung der Currywurst“ auf ihre Gattungsmerkmale hin und bewertet deren Tauglichkeit für den Deutschunterricht.
Zu den Schwerpunkten gehören die narrative Struktur, die Verwendung von Dingsymbolen, die historische Einbettung in die Nachkriegszeit sowie didaktische Konzepte zur Unterrichtsgestaltung.
Das Ziel ist die narratologische Legitimation des Werks als Novelle sowie die didaktische Begründung für den Einsatz im Unterricht der Sekundarstufe I.
Die Analyse stützt sich auf eine narratologische Untersuchung der Textstruktur, den Vergleich mit Gattungsdefinitionen und eine fachdidaktische Reflexion auf Basis von Lehrplänen.
Der Hauptteil gliedert sich in eine narratologische Untersuchung des Aufbaus, die Analyse novellistischer Merkmale und Interpretationsansätze sowie eine didaktische Planung des Unterrichts.
Die Arbeit fokussiert auf Begriffe wie Novelle, Narratologie, Didaktik, Dingsymbolik, Intertextualität und den historischen Kontext des Nationalsozialismus.
Dingsymbole wie die Currywurst, das Reiterabzeichen oder der gestrickte Pullover dienen als leitmotivische Elemente, die den Erzählvorgang strukturieren und tiefere Bedeutungsebenen eröffnen.
Die Lehrkraft fungiert als Planerin, die durch gezielte Gruppenarbeit und methodische Variation die Kompetenzentwicklung fördert und den Lernenden einen Zugang zur Literatur ermöglicht.
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