Diplomarbeit, 1997
68 Seiten, Note: 1,3
Diese Diplomarbeit beschäftigt sich mit der Problematik der strategischen Handelspolitik am Beispiel des Gefangenendilemmas. Ziel ist es, die Funktionsweise strategischer Handelspolitik zu analysieren und ihre Auswirkungen auf die internationale Handelspolitik zu untersuchen. Hierbei wird insbesondere auf die Rolle des Gefangenendilemmas bei der Erklärung von protektionistischen Maßnahmen eingegangen.
Die Einleitung bietet eine Einführung in das Thema und skizziert die Problemstellung der strategischen Handelspolitik. Anschließend wird in Kapitel 2 die strategische Handelspolitik definiert und verschiedene Modelle der New International Economics vorgestellt. Kapitel 3 untersucht die Anwendung des Gefangenendilemmas auf handelspolitische Entscheidungen. Hierbei wird sowohl das internationale als auch das intranationale Gefangenendilemma analysiert. Kapitel 4 widmet sich der Suche nach Lösungen für das Gefangenendilemma in der Handelspolitik. Abschließend werden in den Schlussbemerkungen die wichtigsten Erkenntnisse der Arbeit zusammengefasst und Ausblicke auf zukünftige Forschungsfelder gegeben.
Strategische Handelspolitik, Gefangenendilemma, Protektionismus, Freihandel, Internationale Handelspolitik, Oligopolistischer Wettbewerb, Optimalzölle, Retorsionszölle, Internationale Institutionen, GATT, WTO.
Es handelt sich um handelspolitische Eingriffe des Staates (z.B. Subventionen oder Zölle), die darauf abzielen, die nationale Wohlfahrt in Märkten mit unvollkommenem Wettbewerb zu erhöhen.
Obwohl Freihandel für alle optimal wäre, haben einzelne Staaten einen Anreiz für Protektionismus. Wenn alle so handeln, verschlechtert sich die Situation für jeden – analog zum Gefangenendilemma.
Durch staatliche Subventionen können heimische Firmen Marktanteile von ausländischen Konkurrenten gewinnen, wodurch Gewinne (Renten) ins Inland umgeleitet werden.
Internationale Institutionen schaffen Regeln und Überwachungsmechanismen, die Kooperation fördern und ein Abweichen in protektionistische Maßnahmen bestrafen.
Das internationale Dilemma betrifft Staaten untereinander, während das intranationale Dilemma Interessengruppen innerhalb eines Staates und deren Druck auf die Regierung beschreibt.
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