Bachelorarbeit, 2011
38 Seiten, Note: 1,0
Diese Arbeit analysiert die narrative Strategie des unzuverlässigen Erzählens in David Finchers Film "Fight Club" (1999) und erforscht, wie diese Strategie den Film prägt und welche Lesarten sich daraus ergeben. Die Analyse stützt sich auf erzähltheoretische Konzepte und untersucht die Funktionen des unzuverlässigen Erzählens im Film. Die Arbeit berücksichtigt die Interpretationsmöglichkeiten, die durch die narrative Unzuverlässigkeit geschaffen werden, und beleuchtet verschiedene Lesarten des Films.
Die Einleitung führt in das Thema "Unzuverlässiges Erzählen in David Finchers Film 'Fight Club'" ein und beleuchtet die Relevanz des Films in der literaturwissenschaftlichen Forschung. Kapitel 2 befasst sich mit dem erzähltheoretischen Hintergrund und stellt verschiedene Ansätze zur Unzuverlässigkeit im Film vor, insbesondere die Theorien von Genette, Booth und Nünning. Kapitel 3 analysiert ausgewählte Sequenzen aus "Fight Club" und interpretiert diese im Hinblick auf unzuverlässiges Erzählen. Es werden unterschiedliche Lesarten des Films betrachtet, darunter die psychologisierte, gesellschaftskritische, medienspezifische und geschlechterspezifische Lesart. Das Fazit fasst die wichtigsten Erkenntnisse der Analyse zusammen und diskutiert die Relevanz des unzuverlässigen Erzählens in "Fight Club" im Kontext der filmischen Erzählkunst.
Unzuverlässiges Erzählen, David Fincher, Fight Club, Film, Erzähltheorie, Genette, Booth, Nünning, Lesarten, Psychologisierte Lesart, Gesellschaftskritische Lesart, Medienspezifische Lesart, Geschlechterspezifische Lesart, Narrative Strategien, Filmische Gestaltung.
Es ist eine Erzählstrategie, bei der die Glaubwürdigkeit des Erzählers in Frage gestellt wird. Der Zuschauer oder Leser erfährt erst später, dass die gezeigten oder erzählten Ereignisse nicht der Realität der fiktiven Welt entsprechen.
Die Arbeit stützt sich primär auf die Erzähltheorie von Gérard Genette, insbesondere auf die Unterscheidung zwischen Narration (wer spricht?) und Fokalisation (wer sieht?).
Durch visuelle und auditive Techniken, die die subjektive Wahrnehmung des Protagonisten widerspiegeln, sowie durch subtile Hinweise (Flashes), die erst bei wiederholtem Sehen verständlich werden.
Die Arbeit diskutiert eine psychologisierte Lesart (Schizophrenie), eine gesellschaftskritische (Konsumkritik), eine medienspezifische und eine geschlechterspezifische Lesart.
Sie markiert den Moment der endgültigen Auflösung der unzuverlässigen Erzählstruktur und symbolisiert den Zusammenbruch der bisherigen Identitätskonstruktion des Protagonisten.
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