Seminararbeit, 2012
25 Seiten
Diese Seminararbeit analysiert George A. Romeros Film Night of the Living Dead (1968) im Kontext der US-amerikanischen Gesellschaft der 1960er-Jahre. Ziel ist es, Romeros Intentionen und die Kritik an der Gesellschaft, die er durch die Darstellung der Zombies und die Filmhandlung transportiert, zu entschlüsseln.
Die Arbeit beginnt mit einer Einführung in die Thematik und stellt den Film Night of the Living Dead und den Regisseur George A. Romero im Kontext der modernen Horrorfilmkultur vor. Anschliessend wird Romeros Biografie und Filmographie beleuchtet. Im dritten Kapitel wird die Handlung von Night of the Living Dead zusammengefasst und die Darstellung der Zombies analysiert.
Kapitel 4 widmet sich einer detaillierten Analyse des Films. Dabei werden die sozialen und politischen Verhältnisse der 1960er-Jahre in den USA beleuchtet und das durch Night of the Living Dead (re-)präsentierte Gesellschaftsbild untersucht. Die Analyse fokussiert auf die Themen der Banalität des Schreckens, der «silent majority» und des American Dream sowie auf die Aus- und Tabu-Brüche der «68er-Jahre».
George A. Romero, Night of the Living Dead, Horrorfilm, Zombies, Gesellschaftskritik, 1960er-Jahre, USA, «68er-Jahre», American Dream, «silent majority», Rassismus, Konsumgesellschaft, Politik.
Romero nutzte den Film als Allegorie auf den Rassismus, die Konsumgesellschaft und die politische Instabilität der USA in den späten 1960er Jahren.
Er brach mit Genre-Tabus, zeigte eine neue Art von bedrohlichen Monstern (Zombies) und verzichtete auf ein klassisches Happy End.
Der Film zeigt das Scheitern des American Dream, indem er die bürgerliche Sicherheit und den sozialen Zusammenhalt angesichts einer Krise kollabieren lässt.
Die Zombies werden oft als die "stumme Mehrheit" (silent majority) oder als Spiegelbild der entfremdeten modernen Gesellschaft interpretiert.
Der Film löste aufgrund seiner expliziten Gewalt und der düsteren sozialen Botschaft heftige Diskussionen aus, wurde aber später als wichtiges Zeitdokument anerkannt.
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