Diplomarbeit, 2012
85 Seiten, Note: 2,6
1 EINLEITUNG
2 GRUNDLAGEN DER PERSONALFÜHRUNG
2.1 PERSONAL
2.2 FÜHRUNG
2.3 ZIELE DER PERSONALFÜHRUNG
2.4 THEORIEN ZU MOTIVATION UND BEWERTUNGSGRUNDLAGEN
2.4.1 Motivation – Triebfeder menschlichen Handelns
2.4.2 Definition Führungsinstrument
2.4.3 Bewertungskriterien
3 BESCHREIBUNG UND BEWERTUNG DER FÜHRUNGSINSTRUMENTE
3.1 POSITIVE UND NEGATIVE KRITIK
3.1.1 Ziele von Anerkennung und Kritik
3.1.2 Kritik richtig anwenden: konstruktiv und belegbar
3.1.3 Bewertung der positiven und negativen Kritik
3.2 MITARBEITERGESPRÄCH
3.2.1 Institutionalisiertes oder formalisiertes Mitarbeitergespräch
3.2.2 Aufbau und Nutzen eines Mitarbeitergespräches
3.2.3 Bewertung des Mitarbeitergespräches
3.3 PERSONALENTWICKLUNG
3.3.1 Ziele der Personalentwicklung
3.3.2 Personalentwicklung als Führungsinstrument
3.3.3 Bewertung der Personalentwicklung
3.4 ANREIZSYSTEM
3.4.1 Ziele und Arten von Anreizsystemen
3.4.2 Mit Anreizsystemen motivieren
3.4.3 Bewertung von Anreizsystemen
3.5 ZIELVEREINBARUNG
3.5.1 Gestaltung von Zielvereinbarungen
3.5.2 Motivation durch Zielvereinbarungen
3.5.3 Bewertung von Zielvereinbarungen
3.6 SYMBOLE
3.6.1 Symbole als Motivator nutzen
3.6.2 Bewertung von Symbolen
3.7 DELEGATION
3.7.1 Mit Delegation von Aufgaben Motivation erzeugen
3.7.2 Bewertung von Delegation
4 ZUSAMMENFASSUNG DER FÜHRUNGSINSTRUMENTE
4.1 MITARBEITERZUFRIEDENHEIT – EINE FRAGE DES FÜHRUNGSSTILES
4.2 ANALYSE DER FÜHRUNGSINSTRUMENTE
4.3 FAZIT
Die vorliegende Diplomarbeit befasst sich mit der Unterstützung der Personalführung durch gezielte Führungsinstrumente. Ziel ist es, Führungskräften eine strukturierte Sammlung an Instrumenten an die Hand zu geben, mit denen sie erfolgreich auf die Mitarbeiterzufriedenheit einwirken und eine Leistungssteigerung im Unternehmen bewirken können, während gleichzeitig eine gedeihliche Unternehmenskultur gefördert wird.
3.1 Positive und negative Kritik
Das Wort Kritik ist im Allgemeinen mit einer stark negativen Konnotation belegt. Umgangssprachlich wird Kritik mit dem Aufzeigen von Fehlern und einer Aufforderung zur Bereinigung dieser in Verbindung gebracht. Das Wort Kritik stammt aus dem Griechischen und hat in der Übersetzung die Bedeutung von Prüfung und Beurteilung. In diesem Sinne ist Kritik vollständig wertfrei. Erst durch zusätzliche verbale und nonverbale Informationen wird die Wertigkeit der Kritik hergestellt. Dabei kann sich die Wertigkeit von Lob bis zu Tadel erstrecken. Im Rahmen dieser Arbeit wird der Begriff Feedback synonym zu Kritik verwendet, da dieser in der Übersetzung eine Rückmeldung ist, die ebenfalls vollständig wertfrei bleibt, bis ergänzende Informationen hinzugefügt werden.
1 EINLEITUNG: Definiert die Relevanz der Mitarbeiterzufriedenheit als Erfolgsfaktor und leitet in die Zielsetzung ein, Führungsinstrumente zur gezielten Verhaltensbeeinflussung bereitzustellen.
2 GRUNDLAGEN DER PERSONALFÜHRUNG: Erläutert die theoretischen Fundamente, darunter Motivationstheorien und eine Begriffsbestimmung von Personalführung und Führungsinstrumenten.
3 BESCHREIBUNG UND BEWERTUNG DER FÜHRUNGSINSTRUMENTE: Bildet den Hauptteil, in dem sieben Instrumente (Kritik, Mitarbeitergespräch, Personalentwicklung, Anreizsystem, Zielvereinbarung, Symbole, Delegation) detailliert beschrieben und bewertet werden.
4 ZUSAMMENFASSUNG DER FÜHRUNGSINSTRUMENTE: Fasst die Erkenntnisse zusammen, betrachtet den Einfluss des Führungsstils auf die Zufriedenheit und führt eine abschließende Portfolioanalyse der Instrumente durch.
Personalführung, Führungsinstrumente, Mitarbeiterzufriedenheit, Motivation, Motivationstheorien, Führungskraft, Unternehmenskultur, Feedback, Mitarbeitergespräch, Personalentwicklung, Anreizsysteme, Zielvereinbarung, Delegation, Unternehmenserfolg
Die Arbeit untersucht, wie Führungskräfte ihre Mitarbeiter durch den gezielten Einsatz verschiedener Führungsinstrumente motivieren und die Mitarbeiterzufriedenheit sowie Unternehmensleistung steigern können.
Die zentralen Felder sind die Grundlagen der Personalführung, theoretische Ansätze zur Motivation sowie die detaillierte Analyse praktischer Führungsinstrumente im Kontext von Unternehmenskultur und Erfolg.
Das Hauptziel ist die Bereitstellung einer Sammlung von Führungsinstrumenten und deren Bewertung, um Führungskräften eine fundierte Basis für eine erfolgreiche und mitarbeiterorientierte Führung zu geben.
Die Arbeit nutzt eine literaturbasierte Analyse sowie die Erarbeitung von Bewertungskriterien und Portfolioanalysen, um die Wirksamkeit und den Gestaltungsspielraum der verschiedenen Führungsinstrumente systematisch einzuordnen.
Im Hauptteil werden sieben spezifische Führungsinstrumente – Kritik, Mitarbeitergespräche, Personalentwicklung, Anreizsysteme, Zielvereinbarungen, Symbole und Delegation – ausführlich beschrieben, auf ihre Motivationswirkung untersucht und bewertet.
Die wichtigsten Begriffe umfassen Personalführung, Führungsinstrumente, Mitarbeiterzufriedenheit, Motivation, Unternehmenserfolg und Führungsstile.
Die Arbeit differenziert zwischen Lob/Anerkennung (positives Feedback) und konstruktiver/negativer Kritik. Sie betont, dass beides wertfrei im Kern ist und erst durch Kontext eine spezifische Wirkung entfaltet, wobei der Fokus stets auf Sachlichkeit und Konstruktivität liegen sollte.
Das Johari-Fenster dient als Modell, um zu verdeutlichen, wie Feedback den Bereich des "blinden Flecks" verkleinert und das gegenseitige Verständnis verbessert, was wiederum eine vertrauensvolle Atmosphäre schafft.
Die Differenzierung liegt im Turnus und der Flexibilität: Während institutionalisierte Gespräche oft unternehmensvorgegeben und formaler Natur sind, bieten anlassbezogene Gespräche einen höheren Gestaltungsspielraum für die Führungskraft, um individuell auf aktuelle Situationen zu reagieren.
Die Analyse verdeutlicht, dass Führungskräfte mit Instrumenten der "Führungskraftdominanz" (z.B. Kritik, Delegation) deutlich eher intrinsische Motivation erzeugen können als mit unternehmensdominierten Instrumenten, weshalb ihre aktive Rolle in der Gestaltung essenziell für den Unternehmenserfolg ist.
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