Bachelorarbeit, 2012
45 Seiten, Note: 2,0
A. Einleitung
I. Problemstellung und Zielsetzung der Arbeit
II. Aufbau der Arbeit
B. Besonderheiten von SMEs im Vergleich zu MNEs
I. Definitionen
II. Management und Struktur
III. Internationale Erfahrung und Wissen
IV. Finanzen
V. Prinzipal – Agent – Theorie
C. The Performance of SMEs
D. Market Entry Modes
I. Definition
II. Theoretische Fundierung der Wahl ausländischer Markteintrittsformen
1. Theoretische Erklärungsansätze der Internationalisierung von KMU
2. Internationalisierungstheorie von John H. Dunning
III. Non- Equity Modes vs. Equity Modes
1. Service und Manufacturing Firms
2. Start – Up Companies in High Technology Industries
IV. Export vs. Foreign Direct Investment
1. Der Export
2. Foreign Direct Investment
3. Export und FDI als gemeinsame Internationalisierungsstrategie
E. Zusammenfassung und kritischer Ausblick
Die vorliegende Bachelorarbeit untersucht den Einfluss verschiedener ausländischer Markteintrittsformen auf den Unternehmenserfolg von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) im Vergleich zu multinationalen Großunternehmen (MNEs). Ziel ist es, in Abhängigkeit von den spezifischen Ressourcen, der Branchenzugehörigkeit und den Produktmerkmalen Handlungsempfehlungen für KMU abzuleiten, um durch eine geeignete Wahl der Marktbearbeitungsstrategie Wettbewerbsvorteile zu sichern.
Non- Equity Modes vs. Equity Modes
Non- Equity und Equity Modes unterscheiden sich, wie schon erwähnt, dramatisch im Hinblick auf Ressourcen- und Kontrollaufwand voneinander. Um den Zusammenhang zwischen der Wahl der Markteintrittsform und der Auswirkung auf den Unternehmenserfolg möglichst effizienter auszuarbeiten, werden Non- Equity und Equity Modes nicht nur allgemein, sondern auch in Abhängigkeit von verschiedenen Branchen und Betriebstypen betrachtet. Dazu werden KMU aus den traditionellen Dienstleistungs- und Industriebereichen, sowie neuere Unternehmenstypen stammend aus dem hoch innovativen und technologieorientierten Marktsegment als Untersuchungsgrundlage herangezogen.
Das ausländische Markteintrittsverhalten im Dienstleistungssektor ist im Gegensatz zum Industriesektor sehr vielfältig. Der Grund dafür steckt in den einzigartigen Eigenschaften von Dienstleistungen wie Immaterialität, Vergänglichkeit, Heterogenität und Untrennbarkeit. Dabei ist von großer Bedeutung die Unteilbarkeit von Dienstleistungen. Sie bezieht sich auf die vorausgesetzte Gleichzeitigkeit von Produktion und Konsum. Diese Eigenschaft ist kennzeichnend für viele Dienste und stellt den Hauptunterschied zu Industrieprodukten dar. Da manche Dienstleistungen untrennbar sind, müssen Produzent und Konsument räumlich nahe aneinander sein. Auf Grund dessen können Markteintrittsformen wie z.B. Export, der eine physische Trennung von Produktion und Konsum unterstellt, oft nicht in Anspruch genommen werden.
A. Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Thematik der Internationalisierung ein, erläutert die Bedeutung für KMU im Vergleich zu Großunternehmen und definiert die Zielsetzung sowie den Aufbau der Arbeit.
B. Besonderheiten von SMEs im Vergleich zu MNEs: Hier werden KMU und MNEs abgegrenzt und wichtige Unterschiede hinsichtlich Managementstrukturen, Ressourcenverfügbarkeit und internationaler Erfahrung herausgearbeitet, ergänzt durch die Prinzipal-Agent-Theorie.
C. The Performance of SMEs: In diesem Teil wird der Unternehmenserfolg als multidimensionales Konstrukt definiert und untersucht, welche Faktoren und Messgrößen bei der Internationalisierung von KMU eine zentrale Rolle spielen.
D. Market Entry Modes: Das Hauptkapitel analysiert die Wahl von Markteintrittsformen theoretisch (OLI-Paradigma) und praktisch für unterschiedliche Branchen und Unternehmensformen, wobei insbesondere Export und Direktinvestitionen im Fokus stehen.
E. Zusammenfassung und kritischer Ausblick: Die Arbeit schließt mit einer Synthese der Ergebnisse ab und diskutiert die Herausforderungen für KMU bei der Wahl und Umsetzung ihrer Internationalisierungsstrategien.
Internationalisierung, KMU, Markteintrittsformen, Unternehmenserfolg, Export, Foreign Direct Investment, OLI-Paradigma, Dienstleistungssektor, Ressourcenknappheit, Management, Strategie, Wettbewerbsfähigkeit, Start-ups, Equity Modes, Non-Equity Modes
Die Arbeit befasst sich mit der Frage, wie kleine und mittlere Unternehmen (KMU) erfolgreich in ausländische Märkte eintreten können und welche Markteintrittsstrategien sich am positivsten auf ihren Unternehmenserfolg auswirken.
Die zentralen Themen sind der Vergleich zwischen KMU und multinationalen Unternehmen, die Definition und Messung von Unternehmenserfolg im Kontext der Internationalisierung sowie die detaillierte Analyse von Markteintrittsmodi wie Export und ausländische Direktinvestitionen.
Das primäre Ziel ist es, zu untersuchen, welche Markteintrittsformen in Abhängigkeit von Unternehmensressourcen, Branchenzugehörigkeit und Produktmerkmalen zu einem höheren Performanceniveau bei KMU führen.
Die Arbeit stützt sich auf eine tiefgehende Literaturanalyse, um existierende theoretische Erklärungsansätze, insbesondere das OLI-Paradigma von Dunning, auf die spezifischen Bedingungen von KMU anzuwenden und empirische Erkenntnisse aus der wissenschaftlichen Literatur zu synthetisieren.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung der Markteintrittswahl, eine differenzierte Betrachtung von Dienstleistungs- und Industriebereichen sowie eine explizite Analyse der beiden gängigen Strategien: Export und Foreign Direct Investment.
Die Arbeit lässt sich primär über die Begriffe Internationalisierung, KMU, Markteintrittsformen, Wettbewerbsfähigkeit und Ressourcenallokation charakterisieren.
KMU leiden unter einer geringeren finanziellen und personellen Ressourcenausstattung, haben oft weniger Zugang zu Marktinformationen und verfügen seltener über internationale Erfahrung, was ihre Risikotragfähigkeit einschränkt.
Die Theorie dient dazu, die Unterschiede in der Geisteshaltung zwischen Unternehmern in KMU (als Eigentümer mit langfristigem Fokus) und angestellten Managern in MNEs (mit kurzfristiger Gewinnorientierung) zu erklären.
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