Diplomarbeit, 2003
100 Seiten, Note: 1,0
Die Arbeit befasst sich mit der Bedeutung des Stakeholder Managements als strategische Herausforderung für Kreditgenossenschaften. Ziel ist es, die Prinzipien der wertorientierten Steuerung im Kontext der Kreditinstitute zu analysieren und den Stellenwert des Stakeholder-Konzepts im Hinblick auf die Erreichung strategischer Ziele zu beleuchten.
Das erste Kapitel führt in die Thematik ein und erläutert die Problemstellung sowie die Zielsetzung der Arbeit. Im zweiten Kapitel wird der Wandel von Wertvorstellungen in der Informationsgesellschaft und dessen Bedeutung für die Unternehmensführung dargestellt. Kapitel drei beschäftigt sich mit dem Prinzip der wertorientierten Banksteuerung, beschreibt die verschiedenen Ansätze zur Unternehmenswertermittlung und beleuchtet die Bedeutung von Stakeholder-Konzepten. Kapitel vier analysiert das Stakeholder Konzept, stellt die wichtigsten Anspruchsgruppen für Kreditgenossenschaften vor und zeigt mögliche Ansätze zur Entwicklung strategischer Wertsteigerungsstrategien auf. Die Arbeit schließt mit einer institutsgruppenspezifischen Beurteilung des Stakeholder Konzepts.
Die Arbeit befasst sich mit den Themen Stakeholder Management, wertorientierte Steuerung, Kreditgenossenschaften, Informationsgesellschaft, Relationship-Banking, Human Resource Management, Unternehmenswertermittlung, Stakeholder-Konzept, Anspruchsgruppen, Strategische Wertsteigerung.
Es bezeichnet die strategische Berücksichtigung der Interessen aller relevanten Gruppen (Kunden, Mitarbeiter, Mitglieder, Vorstände), um den langfristigen ökonomischen Erfolg der Bank zu sichern.
Shareholder Value konzentriert sich primär auf die Interessen der Eigenkapitalgeber, während der Stakeholder-Ansatz alle Anspruchsgruppen einbezieht, die zum Unternehmenserfolg beitragen.
Zu den strategisch relevanten Gruppen gehören der Vorstand, die Mitarbeiter, die Kunden, die Mitglieder sowie die Verbundpartner.
Member Value bezeichnet den spezifischen Nutzen oder Wert, den eine Genossenschaft für ihre Mitglieder schafft, der über rein monetäre Dividenden hinausgehen kann.
In einem wettbewerbsintensiven Umfeld stärkt die Konzentration auf langfristige Kundenbeziehungen das Vertrauen und die Loyalität, was zu stabileren Erträgen führt.
Der Übergang zur Informationsgesellschaft fordert eine Neuorientierung weg von rein industriellen Mustern hin zu wertorientierten, komplexen Beziehungsnetzwerken.
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