Masterarbeit, 2011
142 Seiten, Note: 1,0
1 EINLEITUNG
1.1 Problemstellung und Relevanz der Thematik
1.2 Zielsetzung
1.2.1 Forschungsfrage
1.2.2 Methodik
1.3 Aufbau und Struktur
1.4 Anmerkung
2 GRUNDLAGEN
2.1 Krankenhausinformationssysteme
2.1.1 Was ist ein KIS
2.1.2 Systemlandschaft im Krankenhaus
2.1.3 Ziele und Nutzen eines KIS
2.2 Die biomedizinische Analytik
2.2.1 Biomedizinische Analytik im Krankenhaus
2.2.2 Phasen der Diagnostik
2.2.3 Laborbefunde
3 E-HEALTH IN DER ANALYTIK
3.1 Definition - Electronic Health
3.2 Ziele von E-Health
3.3 E-Health in Österreich
3.3.1 Ziele E-Health Österreich
3.3.2 Österreichische E-Health Initiativen
3.4 Bereiche von E-Health
3.4.1 Säule „Inhalt“
3.4.2 Säule „Geschäft“
3.4.3 Säule „Anwendung“
3.4.4 Säule „Vernetzung“
3.5 Elektronische Gesundheitsakte
3.5.1 ELGA Österreich
3.5.2 ELGA-Kernanwendungen
3.5.3 E-Analytik
3.6 Rahmenbedingungen von E-Health
3.6.1 Gesetzliche Anforderungen
3.6.2 Interoperabilität
3.6.3 E-Health Standards der Datenübertragung
3.7 Nutzen und Risiken der E-Analytik
3.7.1 Vorteile und Nutzen
3.7.2 Nachteile und Risiken
3.7.3 Kritische Erfolgsfaktoren
4 EXPERTENINTERVIEWS
4.1 Methodik
4.2 Interviewleitfaden
4.3 Die Experten
4.4 Fallübergreifende Schwerpunkt-Matrix
4.5 Interpretation der empirischen Erhebungen
4.5.1 Probleme und potentielle Fehler
4.5.2 Vorteile und Nutzen
4.5.3 Rahmenbedingungen und kritische Erfolgsfaktoren
5 GROBKONZEPT DER LABORDATENÜBERTRAGUNG
5.1 Theoretische Implikation der empirischen Ergebnisse
5.1.1 Probleme und potentielle Fehler
5.1.2 Vorteile und Nutzen
5.1.3 Rahmenbedingungen und kritische Erfolgsfaktoren
5.1.4 Resümee
5.2 Grobkonzept
5.2.1 Prozessebene
5.2.2 Semantische Ebene
5.2.3 Technische Ebene
5.3 Nutzen und Vorteile
6 FAZIT UND AUSBLICK
Das Hauptziel dieser Arbeit besteht in der Entwicklung eines Grobkonzepts für die gerichtete, elektronische Übertragung von Labordaten zwischen Krankenhausinformationssystemen unter expliziter Berücksichtigung der E-Health-Rahmenbedingungen. Die zentrale Forschungsfrage lautet: „Wie können Daten der Analytik unter Berücksichtigung der Rahmenbedingungen aus dem Bereich Electronic Health zwischen Krankenhausinformationssystemen übertragen werden?“
1.1 Problemstellung und Relevanz der Thematik
Die Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) nehmen immer stärkeren Einfluss auf unser Leben. Auch vor dem Gesundheitswesen haben diese Technologien nicht Halt gemacht. Mit den neuen Möglichkeiten in der Medizin und der älter werdenden Gesellschaft, steigen die Kosten im Gesundheitswesen laufend an.
Grund dafür sind unter anderem die zu geringe Transparenz und Datenverfügbarkeit sowie Schnittstellenprobleme zwischen den Gesundheitsdiensteanbietern, welche die Gefahr einer weniger effizienten Behandlung bergen. Diese Bereiche wirken sich negativ auf die Behandlungszeiten und damit wiederum auf die Kosten aus. Weiters kommt es zu redundanten Tätigkeiten, welche ebenfalls zu erhöhten Kosten führen können.
1 EINLEITUNG: Dieses Kapitel führt in die Thematik ein, beleuchtet die Problemstellung durch Kostenanstiege und Schnittstellenprobleme im Gesundheitswesen und definiert die Zielsetzung sowie die Forschungsfrage der Masterthesis.
2 GRUNDLAGEN: Hier werden die Funktionsweise von Krankenhausinformationssystemen (KIS), die biomedizinische Analytik als Teil des diagnostischen Prozesses sowie die derzeitige, oft manuelle Datenübertragung und deren Problematik erläutert.
3 E-HEALTH IN DER ANALYTIK: Dieses Kapitel widmet sich dem E-Health-Konzept, nationalen wie internationalen Initiativen (wie ELGA), sowie technischen und rechtlichen Rahmenbedingungen und Standards, die für eine sichere Übertragung von Analytikdaten erforderlich sind.
4 EXPERTENINTERVIEWS: In diesem Teil werden empirische Daten erhoben, indem Fachleute zur Problematik der Datenübertragung, zum potenziellen Nutzen und zu kritischen Erfolgsfaktoren befragt und ihre Antworten systematisiert werden.
5 GROBKONZEPT DER LABORDATENÜBERTRAGUNG: Das Kapitel führt die theoretischen und empirischen Erkenntnisse zusammen und präsentiert ein Grobkonzept, das Prozesse, semantische Vorgaben und technische Standards für eine effiziente Datenübertragung definiert.
6 FAZIT UND AUSBLICK: Diese Schlussbetrachtung fasst die Ergebnisse zusammen, bestätigt die Notwendigkeit von Standardisierungen und gibt einen Ausblick auf die zukünftige Bedeutung der digitalen Datenverfügbarkeit für die Patientenversorgung.
E-Health, Krankenhausinformationssystem, KIS, Labordaten, Analytik, Interoperabilität, Datenübertragung, Elektronische Gesundheitsakte, ELGA, IHE, HL7, CDA, LOINC, Patientenversorgung, Digitalisierung
Die Arbeit beschäftigt sich mit der Herausforderung, Labordaten effizient und sicher elektronisch zwischen verschiedenen Krankenhausinformationssystemen (KIS) auszutauschen.
Die zentralen Felder sind die biomedizinische Analytik, Krankenhausinformationssysteme, E-Health-Strategien sowie die technische und organisatorische Standardisierung von Gesundheitsdaten.
Das Ziel ist die Erstellung eines Grobkonzepts, das unter Einhaltung von E-Health-Rahmenbedingungen eine gerichtete, elektronische Übertragung von Analytikdaten ermöglicht, um Behandlungsprozesse zu optimieren.
Es erfolgt eine Kombination aus Literaturrecherche zur theoretischen Aufbereitung und qualitative Experteninterviews zur Gewinnung empirischer Erkenntnisse aus der Praxis.
Der Hauptteil analysiert die theoretischen Grundlagen, internationale E-Health-Standards, die Ergebnisse der Expertenbefragung sowie die Entwicklung des Grobkonzepts für eine standardisierte Datenübertragung.
E-Health, KIS, Labordatenübertragung, Interoperabilität, ELGA, HL7 und CDA sind die wesentlichen Begriffe.
Eine uneinheitliche Identifikation führt zu einer hohen Verwechslungsgefahr, was im Labor zu falschen Zuordnungen und damit zu fehlerhaften Diagnosen oder sogar Behandlungsgefahren führen kann.
Diese Standards bilden das technische Rückgrat, um eine syntaktische und semantische Interoperabilität zwischen heterogenen Systemen verschiedener Gesundheitsanbieter zu gewährleisten.
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