Diplomarbeit, 2003
188 Seiten, Note: Sehr gut (1)
Die Diplomarbeit widmet sich dem Thema des Nationalsozialismus in Österreich und dessen Darstellung für die Schüler der Oberstufe der Allgemeinen Sonderschule. Ziel ist es, die Schülerinnen und Schüler mit den Machtund Unterdrückungsmechanismen des Nationalsozialismus vertraut zu machen und deren Folgen für die österreichische Gesellschaft aufzuzeigen.
Die Arbeit beginnt mit einem geschichtlichen Überblick des 19. Jahrhunderts, um den Kontext für die Entstehung des Nationalsozialismus zu schaffen. In diesem Kapitel werden wichtige Ereignisse wie der Aufstieg des Nationalismus, die Entstehung politischer Parteien und der Erste Weltkrieg beleuchtet.
Kapitel 2 widmet sich dem Zeitraum von 1918 bis 1945 und beleuchtet die Auflösung der Donaumonarchie, die Anschlussbewegung, die demokratische Republik und die wirtschaftlichen Probleme, die Österreich in dieser Zeit prägten. Weiterhin werden die wichtigsten Schritte auf dem Weg in die NS-Diktatur, die Propaganda und die Verfolgung von Minderheiten behandelt.
Kapitel 3 stellt die Ergebnisse einer Schülerbefragung zur Thematik des Nationalsozialismus vor.
Kapitel 4 befasst sich mit der didaktischen Aufbereitung des Themas für die Schülerinnen und Schüler der Oberstufe der Allgemeinen Sonderschule. Es werden die wichtigsten Lehrplanbezüge, didaktische Vermittlungselemente und lernpsychologische Aspekte des Geschichtsunterrichts behandelt. Zudem werden verschiedene Stundenbilder vorgestellt, die den Schülerinnen und Schülern die nationalsozialistische Diktatur und deren Folgen näherbringen sollen.
Nationalsozialismus, Österreich, Machtpolitik, Unterdrückung, Propaganda, Verfolgung, Widerstand, Schule, Didaktik, Geschichtsunterricht, Allgemeine Sonderschule
Anlass war die Beobachtung, dass Schüler Begriffe wie „Nazi“ oft falsch als Synonym für „Rassist“ verwendeten, ohne den historischen Hintergrund der Macht- und Unterdrückungspolitik zu kennen.
Die Arbeit spannt den Bogen vom ausgehenden 19. Jahrhundert über den Ersten Weltkrieg und die NS-Zeit bis hin zum österreichischen Staatsvertrag 1955.
Es wird als Massenmord an geistig und körperlich Behinderten thematisiert, um den Schülern die Grausamkeit der NS-Ideologie gegenüber vermeintlich „Minderwertigen“ aufzuzeigen.
Die Arbeit bietet Stundenbilder, Arbeitsblätter, Karteikarten, Folien und Zeitzeugenberichte, die speziell an den Wissensstand von Sonderschülern angepasst sind.
Die Befragung dient dazu, Diskrepanzen zwischen der Einstellung und dem tatsächlichen Wissensstand der Schüler aufzuzeigen und den Unterricht darauf abzustimmen.
Ja, ein wichtiger Bestandteil ist die Behandlung des österreichischen Widerstands, um zu zeigen, dass es auch Gegenbewegungen zur Diktatur gab.
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