Bachelorarbeit, 2012
68 Seiten, Note: 2,0
1 Einleitung
1.1 Ausgangslage und Problemstellung
1.2 Zielsetzung und Forschungsfrage
1.3 Vorgehen und Methodik
1.4 Definitionen und Abgrenzung des Themas
1.4.1 Demografische Entwicklung
1.4.2 Tourismus
1.4.3 Senioren
1.5 Jung und Alt auf Reisen
2 Analyse der Nachfrage
2.1 Nachfrage auf der Makroebene
2.1.1 Die demografische Entwicklung in Deutschland
2.1.2 Zukünftige Entwicklung
2.1.3 Einkommensentwicklung der Senioren
2.2 Nachfrage auf Mikroebene
2.2.1 Seniorentypologie
2.2.2 Reisemotive von Senioren
2.2.3 Reiseverhalten von Senioren
2.3 Zusammenfassung
3 Analyse der Anbieter
3.1 Seniorenspezifische Angebote
3.1.1 Seniorengruppenreisen
3.1.2 Seniorenhotels
3.1.3 Seniorenrabatte
3.2 Reiseangebote mit hohem Seniorenanteil
3.2.1 Gesundheitsreisen
3.2.2 Busreisen
3.2.3 Kreuzfahrten
3.2.4 Zusammenfassung
4 Anforderungen der Senioren an die Tourismusindustrie
4.1 Methodische Vorgehensweise
4.2 Diskussion der Ergebnisse
4.2.1 Ergebnisse zu den Reisemotiven
4.2.2 Ergebnisse zum Reiseverhalten
4.2.3 Ergebnisse zum Projekt Jung und Alt auf Reisen
4.3 Zusammenfassung
5 Konsequenzen für die Tourismusindustrie und das Projekt Jung und Alt auf Reisen
5.1 Der Kunde Senior im Tourismus
5.2 Das Projekt Jung und Alt auf Reisen
5.2.1 Die Organisation des Projektes
5.2.2 Weiterentwicklungspotenzial des Projektes
5.2.3 Verbesserungsmöglichkeiten des Projektes
5.2.4 Übertragbarkeit der Erkenntnisse aus dem Projekt auf die Tourismusindustrie
6 Schlussbemerkung und Ausblick
Die vorliegende Bachelorarbeit untersucht die spezifischen Bedürfnisse und Anforderungen von Senioren im Tourismus, um daraus Handlungsempfehlungen für die Branche und das Projekt "Jung und Alt auf Reisen" abzuleiten. Die Forschungsfrage fokussiert dabei darauf, welche Anforderungen ältere Reisende an Urlaubsangebote stellen und wie das erfolgreiche Modellprojekt "Jung und Alt auf Reisen" als Vorbild für eine gelungene Produktgestaltung dienen kann.
1.5 Jung und Alt auf Reisen
Im Jahr 2009 schlug die Wernigeröder Seniorenvertretung der Hochschule Harz vor, ein Projekt gemeinsam mit Studenten des Studienganges Tourismusmanagement ins Leben zu rufen. Ziel sollte es sein, regelmäßig Reisen für interessierte Senioren zu organisieren. Im Rahmen der Harzer Interessensgemeinschaft der Tourismusstudierenden, kurz HIT genannt, fanden sich sofort Freiwillige, welche die Chance sahen, die an der Hochschule gelernte Theorie in die Praxis umzusetzen. Die Studenten organisieren jedes Jahr eine Tages- und Mehrtagesfahrt für die Senioren. Dazu gehören die Planung und Buchung einzelner Reiseleistungen wie Hotelübernachtungen, Stadtführungen und Restaurantbesuche. Für die Organisation treffen sich die Studierenden regelmäßig mit Vertretern des Wernigeröder Seniorenrates. Ziel des Projektes ist es, altersgerechte und abwechslungsreiche Reisen zu einem guten Preis anbieten zu können. Dabei wird bei der Planung besondere Rücksicht auf das Alter der Reisenden genommen. So gibt es bei allen Reisen eine wohnungstürnahe Abholung, kurze Stadtführungen, genügend Pausen und eine ständige Betreuung durch zwei Tourismusstudenten, welche die Reisen begleiten. Nach jeder Tour werden Fragebögen verteilt, um die Qualität weiter verbessern und die Reisewünsche der Senioren in Erfahrung bringen zu können.
Die Eintagesfahrten werden, im Gegensatz zu den Mehrtagesfahrten, finanziell von der Stadt Wernigerode unterstützt. Auf Werbemaßnahmen kann das Projekt bisher verzichten, da die Reisen großen Zuspruch finden und fast immer kurz nach der Veröffentlichung ausgebucht sind. Der Erfolg des Projektes wird in dieser Arbeit untersucht, um die Übertragbarkeit auf andere seniorenspezifische Reiseangebote zu überprüfen und das Weiterentwicklungspotenzial auszuloten.
1 Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Thematik des Seniorentourismus ein, begründet den Forschungszweck und stellt das Projekt "Jung und Alt auf Reisen" vor.
2 Analyse der Nachfrage: Hier werden die demografische Entwicklung in Deutschland sowie die Bedürfnisse, Motive und das Reiseverhalten von Senioren auf Makro- und Mikroebene detailliert untersucht.
3 Analyse der Anbieter: Das Kapitel gibt einen Überblick über bestehende Angebotsformen für Senioren, wie seniorenspezifische Reisen oder Produkte mit hohem Seniorenanteil.
4 Anforderungen der Senioren an die Tourismusindustrie: Dieser Teil wertet die empirische Untersuchung aus, vergleicht Reisemotive von Senioren und jungen Erwachsenen und diskutiert die Ergebnisse des Projekts.
5 Konsequenzen für die Tourismusindustrie und das Projekt Jung und Alt auf Reisen: Basierend auf den Ergebnissen werden Strategien für den Umgang mit Senioren als Kunden erarbeitet sowie das Weiterentwicklungspotenzial des Projektes analysiert.
6 Schlussbemerkung und Ausblick: Das Fazit fasst die zentralen Erkenntnisse zusammen und wagt einen Ausblick auf die zukünftigen Anforderungen an die Tourismusindustrie.
Seniorentourismus, Demografischer Wandel, Reiseverhalten, Reisemotive, Produktgestaltung, Jung und Alt auf Reisen, Generationenmix, Tourismusindustrie, Altersgerechtes Reisen, Seniorenmarketing, Empirische Untersuchung, Tourismusstudenten, Urlaubspräferenzen, Servicequalität, Nischenanbieter.
Die Arbeit beschäftigt sich mit den Anforderungen an die Produktgestaltung im Tourismus, die aufgrund des demografischen Wandels und der zunehmenden Zahl von Senioren entstehen.
Die zentralen Felder sind die demografische Entwicklung, die Analyse von Nachfrage und Angebot im Seniorentourismus sowie eine empirische Untersuchung zum Reiseverhalten verschiedener Generationen.
Ziel ist es, die spezifischen Urlaubsbedürfnisse von Senioren zu ermitteln und zu untersuchen, inwieweit das Projekt "Jung und Alt auf Reisen" diesen Bedürfnissen gerecht wird und welche Erkenntnisse auf die Industrie übertragbar sind.
Die Arbeit nutzt eine Kombination aus einer theoretischen Literaturanalyse und einer empirischen Untersuchung mittels Fragebögen, die sowohl von Senioren als auch von jungen Erwachsenen ausgefüllt wurden.
Der Hauptteil analysiert die Nachfrageseite (Senioren), die Angebotsseite (Tourismusunternehmen) und wertet die Ergebnisse der empirischen Studie aus, um darauf basierend Konsequenzen für die Tourismuswirtschaft zu ziehen.
Zu den wichtigsten Schlüsselwörtern gehören Seniorentourismus, Demografischer Wandel, Reiseverhalten, Reisemotive, Altersgerechtes Reisen und Produktgestaltung.
Der Erfolg begründet sich primär durch die umfassende Betreuung durch Studenten, die gute Reisekalkulation, die wohnungstürnahe Abholung und die hohe Qualität des gesamten Leistungsangebots.
Obwohl das Interesse bei beiden Gruppen besteht, zeigt die Analyse, dass aufgrund stark divergierender finanzieller Voraussetzungen und unterschiedlicher Reiseerwartungen eine gemeinsame Reisegestaltung in großem Stil kaum praktikabel ist.
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