Diplomarbeit, 2012
94 Seiten, Note: 1,3
Einführung in das Thema
Teil A: Problem, Ziel und theoretische Grundlagen dieser Arbeit
1 Rahmenbedingungen zur Leistungserbringung in der Geburtshilfe
2 Problemstellung und Herausforderungen
2.1 Erörterung der Problemstellung
2.2 Herausforderungen für das Management und die Mitarbeiter
3 Ziel dieser Arbeit
4 Zu den Grundlagen
4.1 Literaturanalyse und Informationssammlung
4.2 Verwendete Begriffe
4.3 Prozesse und Prozessmanagement
4.4 Zur Nutzung der Balanced Scorecard in der Konzeptentwicklung
4.4.1 Kurzvorstellung der Balanced Scorecard
4.4.2 Gründe und Grenzen der Nutzung in der Konzeptentwicklung
Teil B: Gesetzliche Regelungen und die Heterogenität der Ausgangslage
1 Gesetzliche Regelungen zur Leistungserbringung
1.1 Gesetzliche Regelungen zur Finanzierung
1.2 Gesetzliche Regelungen zur Sicherung der Qualität
1.3 Zusammenfassung weiterer Gesetze und Verordnungen
2 Die Heterogenität der Ausgangslage
2.1 Ausgangslage auf einer übergeordneten Ebene
2.2 Ausgangslage auf der Ebene der Finanzen
2.3 Ausgangslage auf der Ebene der Kunden
2.4 Ausgangslage auf der Ebene der Arbeitsablaufprozesse
2.5 Ausgangslage auf der Ebene der Ressourcen
2.5.1 Ausgangslage auf der Ebene der Mitarbeiter
2.5.2 Ausgangslage auf der Ebene der Ausstattung und Infrastruktur
Teil C: Entwicklung des Konzepts
1 Ist-Standermittlung durch Prozessanalyse
1.1 Auswahl der Prozesse zur Analyse
1.2 Prozessabgrenzung und Gliederung
1.3 Abbildung des ausgewählten Kernprozesses
1.4 Abbildung des Kern- und der Support- und Managementprozesse
1.5 Ermittlung des Ist-Standes
1.6 Bewertung der Ergebnisse
2 Ziele und die Strategie
2.1 Ziele und die Strategie des Krankenhauses
2.2 Ziele und die Strategie der geburtshilflichen Abteilung
3 Ziele und Maßnahmen zur Erhöhung der Effizienz
3.1 Ziele und Maßnahmen auf der Ebene der Finanzen
3.2 Ziele und Maßnahmen auf der Ebene der Kunden
3.3 Ziele und Maßnahmen auf der Ebene der Arbeitsablaufprozesse
3.4 Ziele und Maßnahmen auf der Ebene der Ressourcen
3.4.1 Ziele und Maßnahmen auf der Ebene der Mitarbeiter
3.4.2 Ziele und Maßnahmen auf der Ebene der Ausstattung/Infrastruktur
4 Zielorientierte Auswahl und Umsetzung von Maßnahmen
4.1 Zielorientierte Auswahl von Maßnahmen in das Konzept
4.2 Erfolgsfaktoren der Umsetzung von Maßnahmen in die Praxis
4.2.1 Allgemeine Erfolgsfaktoren
4.2.2 Projektarbeit als spezifischer Erfolgsfaktor
5 Controlling und Evaluation umgesetzter Maßnahmen
Teil D: Zur Umsetzung einer Maßnahme in die Praxis
1 Umbau, Renovierung und Erneuerung von Teilen der Ausstattung
1.1 Die Heterogenität der Ausgangslage
1.2 Ziele und Planung des Projekts
2 Durchührung des Projekts
2.1 Ist-Standermittlung zur Ausstattung und Infrastruktur
2.2 Erarbeitung von Vorstellungen über einen Soll-Stand
2.2.1 Soll-Stand auf der Ebene der Finanzen
2.2.2 Soll-Stand auf der Ebene der Kunden
2.2.3 Soll-Stand auf der Ebene der Arbeitsablaufprozesse
2.2.4 Soll-Stand auf der Ebene der Ressourcen
2.2.4.1 Soll-Stand auf der Ebene der Mitarbeiter
2.2.4.2 Soll-Stand auf der Ebene der Ausstattung und Infrastruktur
3 Projektzielorientierte Auswahl aus den Vorstellungen
4 Abschluss des Projekts
5 Evaluation des Projekts mit der Balanced Scorecard
Teil E: Zusammenfassung und Schlusswort
1 Zusammenfassung
2 Schlusswort
Diese Diplomarbeit zielt darauf ab, ein praxisorientiertes Konzept zur Steigerung der Effizienz in geburtshilflichen Abteilungen zu entwickeln, um angesichts sinkender Geburtenzahlen und veränderter Vergütungsstrukturen die wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit und den Erhalt der Abteilungen zu sichern.
2.4 Ausgangslage auf der Ebene der Arbeitsablaufprozesse
Zu Kernprozessen: Prozessorientierte Arbeitsablauforganisation, d.h. bereichsübergreifende, interdisziplinäre Zusammenarbeit, war und ist in kleineren Abteilungen meist eine Selbstverständlichkeit. Jede einzelne Geburt bedeutet hier die existentielle Legitimation.
In mittleren und großen Abteilungen überwiegt die funktionsorientierte Organisation. Die Aufgaben der Geburtshelfer werden hier unter Arbeitsbedingungen erfüllt, die durch Arbeitsverdichtung mit permanent hohem Volumen und punktuellen Spitzen, u.a. durch Notfallversorgung, gekennzeichnet ist. Die Arbeitsverdichtung geht mit Zeitdruck, Unruhe, einer lauten Geräuschkulisse und häufigen Betreuungs- und Arbeitsunterbrechungen einher. Bei Patientinnen sorgt dies nicht für die nötige Entspannung, u.a. weil die Mitarbeiter weniger lächeln, (ab)gehetzt wirken oder ungeduldiger sind.
Die Notfallversorgung erfordert mehrere Mitarbeiter. Währenddessen wird der laufende Betrieb durch wenige, z.T. Einzelne, kompensiert. Besonders brisant sind zeitgleich auftretende Notfälle. In mittleren und großen Abteilungen ist das keine Seltenheit. Unzureichend zur Verfügung stehende Ressourcen, z.B. qualifizierte, eingearbeitete Mitarbeiter, erschweren dann die Versorgung.
Ruhepausen (s. Glossar) im Sinne des ArbZG werden u.a. deshalb selten eingehalten. Für die Mitarbeiter, insbesondere für Ältere, ist dies sehr belastend. Diese Arbeitsbedingungen führen regelmäßig zu Mängeln in der Betreuung und zu Fehlern, z.B. vergessenen/zu späten Medikamentengaben, unvollständiger, unleserlicher Dokumentation oder außeracht gelassenem Arbeitsschutz. Verluste des Image (s. Glossar), von Erlösen oder Krankheit der Mitarbeiter belasten in der Folge die Effizienz. Weitere Fehler, z.B. „vergessene“ Informationen bei der Dienstübergabe, ereignen sich nicht selten an den Schnittstellen (s. Glossar).
Einführung in das Thema: Die Einleitung beleuchtet die wirtschaftliche Notwendigkeit zur Effizienzsteigerung in der Geburtshilfe angesichts des Fallpauschalensystems und sinkender Geburtenzahlen.
Teil A: Problem, Ziel und theoretische Grundlagen dieser Arbeit: Dieses Kapitel erörtert die politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen sowie die Zielsetzung und die methodischen Grundlagen der Konzeptentwicklung.
Teil B: Gesetzliche Regelungen und die Heterogenität der Ausgangslage: Hier werden relevante Gesetze zur Finanzierung und Qualitätssicherung dargestellt und die unterschiedlichen Ausgangslagen der Abteilungen detailliert analysiert.
Teil C: Entwicklung des Konzepts: Dieser Abschnitt beschreibt schrittweise die Prozessanalyse, die Zieldefinition und die Ableitung konkreter Maßnahmen zur Effizienzsteigerung.
Teil D: Zur Umsetzung einer Maßnahme in die Praxis: Das Kapitel veranschaulicht die praktische Anwendung des Konzepts anhand eines Projekts zur baulichen Umgestaltung und Erneuerung der Ausstattung.
Teil E: Zusammenfassung und Schlusswort: Die Arbeit schließt mit einer Synthese der Ergebnisse und einem Appell für mehr Transparenz und Zusammenarbeit in der geburtshilflichen Versorgung.
Geburtshilfe, Effizienzsteigerung, Prozessmanagement, Balanced Scorecard, DRG, Krankenhausfinanzierung, Qualitätssicherung, Prozessanalyse, Personalmanagement, Investitionskosten, Arbeitsablaufprozesse, interdisziplinäre Zusammenarbeit, Infrastruktur, Patientenversorgung, Benchmarking.
Die Diplomarbeit widmet sich der praxisorientierten Entwicklung eines Konzepts zur Erhöhung der Effizienz in geburtshilflichen Abteilungen unter Berücksichtigung komplexer gesetzlicher und wirtschaftlicher Rahmenbedingungen.
Die zentralen Schwerpunkte liegen auf dem Prozessmanagement, der finanziellen Steuerung durch das DRG-System, der Qualitätssicherung sowie der optimierten Gestaltung von Arbeitsabläufen und personellen Ressourcen.
Das primäre Ziel ist es, aufzuzeigen, wie ein individuell angepasstes Konzept auf Basis der Balanced Scorecard entwickelt werden kann, um die Effizienz der Leistungserbringung kurz-, mittel- und langfristig zu steigern.
Die Autorin nutzt eine Kombination aus systematischer Literaturanalyse, eigener Informationssammlung durch Besuche in geburtshilflichen Abteilungen sowie die Anwendung der Balanced Scorecard als Managementinstrument.
Der Hauptteil gliedert sich in die Ist-Standermittlung durch Prozessanalyse, die Definition strategischer Ziele und die Ableitung konkreter Maßnahmen auf den Ebenen Finanzen, Kunden, Prozesse und Ressourcen.
Zu den wichtigsten Begriffen zählen Geburtshilfe, Prozessmanagement, Effizienzsteigerung, Balanced Scorecard, DRG und Krankenhausfinanzierung.
Die Arbeit verdeutlicht, dass eine räumliche Trennung wesentlich beteiligter Funktionsbereiche zu Ineffizienzen führt, wie etwa durch lange Transportwege oder doppelten Ressourcenbedarf, weshalb eine prozessorientierte Raumnutzung angestrebt wird.
Es beschreibt das System zur Dokumentation und Abrechnung erbrachter Leistungen. Die Arbeit betont, dass fehlerhafte Kodierungen zu Mindererlösen oder vermehrten Rechnungsprüfungen führen und somit die Effizienz belasten.
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