Diplomarbeit, 2003
109 Seiten, Note: 1,0
1. Einleitung
1.1 Aktualität des Themas
1.2 Zielsetzung der Arbeit
1.3 Vorgehensweise der Arbeit
2. Begriffsklärungen Marke und Markenführung
2.1 Der Markenbegriff
2.2 Die Strategische Markenführung
2.3 Die verschiedenen Ansätze im Zeitablauf
2.3.1 Die Marke als Eigentumszeichen
2.3.2 Die Marke als Merkmalskatalog
2.3.3 Das Angebotsbezogene Markenverständnis
2.3.4 Das Wettbewerbsorientierte Markenverständnis
2.3.5 Die Marke als sozialpsychologisches Phänomen
2.4 Fazit
3. Identitätsorientierte Markenführung
3.1 Definition Identitätsorientierte Markenführung
3.2 Ziele der Markenführung
3.3 Theoretische Grundlagen Identitätsorientierter Markenführung
3.4 Begriffsklärungen
3.4.1 Image
3.4.2 Identität
3.4.3 Abgrenzung Identität und Image
3.4.4 Zusammenhang von Identität, Vertrauen und Image
3.5 Theoretisches Konzept der Identitätsorientierten Markenführung
3.5.1 Komponenten der Markenidentität
3.5.1.1 Selbstbild als Aussagenkonzept
3.5.1.2 Fremdbild als Akzeptanzkonzept
3.5.2 Voraussetzungen für eine starke Markenidentität
3.6 Managementkonzept der Identitätsorientierten Markenführung
3.6.1 Anforderungen an das Markenmanagement
3.6.2 Der Managementprozess Identitätsorientierter Markenführung
3.6.2.1 Situationsanalyse
3.6.2.2 Markenziele
3.6.2.3 Markenstrategie
3.6.2.4 Markenpositionierung und Markenphilosophie
3.6.2.5 Markengestaltung, -integration und -penetration
3.6.3 Aufgaben und Organisation der Identitätsorientierten Markenführung
3.6.3.1 Top-Management
3.6.3.2 Markenmanagement
3.7 Fazit
4. Unternehmensbefragung
4.1 Konzept und Durchführung der Befragung
4.2 Analyse der gewonnenen Informationen
4.3 Auswertung der Informationen unter dem Aspekt Identitätsorientierter Markenführung
4.4 Fazit
5. Zusammenfassung und Ausblick
Die vorliegende Arbeit untersucht das Managementkonzept der identitätsorientierten Markenführung im Konsumgüterbereich und prüft dessen Eignung als zukunftsorientierte Strategie. Dabei wird insbesondere analysiert, wie Unternehmen eine starke Markenidentität aufbauen können, um sich in einem gesättigten Marktumfeld gegenüber Wettbewerbern durchzusetzen.
2.1 Der Markenbegriff
In der Literatur werden zusammengefasst drei Ansätze zur Definition der Marke unterschieden. Von der klassischen, merkmalsbezogenen Definition der Marke von Mellerowicz wird hier übereinstimmend mit Esch, Schenk und Berekoven (um nur einige zu nennen) auf Grund der engen Definition und der statischen Merkmalsbeschreibung Abstand genommen.
Die rechtliche Definition weist (ähnlich den funktionsbezogenen Definitionen) der Marke eine Differenzierungsfunktion aus Herstellersicht zu. Hierbei werden Marken über die Möglichkeit definiert, sich mit Hilfe von Eigenschaften der rechtlich geschützten Marke (Zeichen, Wörter, Zahlen, Design, etc.) von Waren oder Dienstleistungen anderer Unternehmen zu unterscheiden und so von den Konsumenten differenziert wahrgenommen zu werden.
Wechselt man von der Betrachtung der Marke aus Herstellersicht auf die der Konsumenten, so wird deutlich, dass die bisherigen Definitionen nicht ausreichen, um das Verhalten der Konsumenten gegenüber Marken zu erklären. Es empfiehlt sich, den Begriff der Marke umfassender und vor allem aus Kundensicht zu verstehen.
1. Einleitung: Einführung in das Thema der identitätsorientierten Markenführung für Konsumgüter und Erläuterung der Zielsetzung und Vorgehensweise der Arbeit.
2. Begriffsklärungen Marke und Markenführung: Darstellung der verschiedenen Markenverständnisse im Zeitablauf, von der Marke als Eigentumszeichen bis hin zum sozialpsychologischen Phänomen.
3. Identitätsorientierte Markenführung: Erläuterung der theoretischen Grundlagen und des Managementkonzepts der identitätsorientierten Markenführung, einschließlich der Komponenten der Markenidentität und deren Steuerung.
4. Unternehmensbefragung: Präsentation und Analyse einer empirischen Untersuchung zur Markenführungspraxis bei Unternehmen mit sogenannten Ostmarken.
5. Zusammenfassung und Ausblick: Zusammenführende Betrachtung der Arbeitsergebnisse sowie kritischer Ausblick auf die zukünftige Entwicklung und Anwendung des Konzepts.
Markenführung, Markenidentität, Identitätsorientierte Markenführung, Markenimage, Selbstbild, Fremdbild, Markenphilosophie, Markenstrategie, Markenwert, Konsumgüter, Ostmarken, Markenmanagement, Markenpositionierung, Unternehmensidentität, Markenkommunikation.
Die Arbeit analysiert den identitätsorientierten Ansatz der Markenführung als umfassendes Managementkonzept für Konsumgüterhersteller in einem immer komplexeren Marktumfeld.
Die Themen umfassen die Definition von Marken, die historische Entwicklung von Markenkonzepten, theoretische Grundlagen der Identität und des Images sowie praktische Managementprozesse zur Steuerung von Marken.
Ziel ist es, ein Verständnis für die Identität einer Marke zu erzeugen, den Unterschied zum bloßen Markenimage zu verdeutlichen und einen praktischen Leitfaden für die Steuerung der Markenidentität zu bieten.
Neben einer intensiven Literaturanalyse zum Marketing-Management bildet eine empirische Unternehmensbefragung, die sich an Hersteller von sogenannten Ostmarken richtet, das methodische Kernstück.
Der Hauptteil konzentriert sich auf die theoretische Herleitung der Markenidentität aus Selbst- und Fremdbild sowie die Beschreibung des Managementprozesses von der Situationsanalyse bis hin zum Markencontrolling.
Zentrale Begriffe sind Markenidentität, Markenphilosophie, Markenwert, Identitäts-GAPs und das Zusammenspiel von Marken- und Unternehmensführung.
Während klassische Ansätze oft nur auf die Werbewirkung oder einzelne Produkteigenschaften fokussierten, betrachtet dieser Ansatz die Marke ganzheitlich und integriert interne sowie externe Aspekte.
Die Befragung zeigt, dass Hersteller von Ostmarken die Bedeutung der Markenführung erkannt haben und ihre Markenidentität erfolgreich durch eine Verbindung von Tradition und moderner Qualität steuern.
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