Masterarbeit, 2011
106 Seiten, Note: 1,3
1 Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Aufbau und Zielstellung
2 Begriffliche Grundlagen
2.1 Der Kompetenzbegriff
2.1.1 Definition des Begriffes Kompetenz
2.1.2 Abgrenzung des Kompetenzbegriffes
2.1.3 Kompetenzniveaus
2.2 Kompetenzmanagement
2.2.1 Definition
2.2.2 Abgrenzung von verwandten Begriffen
2.3 Kompetenzmessung
2.3.1 Definition
2.3.2 Ziele der Kompetenzmessung
2.4 Personalmanagement
2.4.1 Definition und Gegenstandsbereiche
2.4.2 Was macht Personalmanagement modern?
3 Methoden der Kompetenzmessung
3.1 Testbasierte Ansätze zur Kompetenzmessung
3.1.1 Die Gütekriterien testbasierter Ansätze
3.1.1.1 Hauptgütekriterien
3.1.1.2 Nebengütekriterien
3.1.2 Vorstellung ausgewählter Kompetenztests
3.1.2.1 KODE® - Kompetenzdiagnostik und -entwicklung
3.1.2.2 COMPRO+® Competence Profiling
3.1.2.3 Vergleich beider Testverfahren
3.2 Assessment Center-basierter Ansatz zur Kompetenzmessung
3.2.1 Allgemeines
3.2.2 Das Lernpotenzial-Assessment Center
3.2.3 Konzeption eines Beispiel-ACs
3.2.3.1 Vorgehen bei der Konzeption
3.2.3.2 Das Assessment Center
3.3 Interviewbasierter Ansatz zur Kompetenzmessung
3.4 Die Kompetenzbiografie
3.5 Weitere Ansätze zur Kompetenzmessung
4 Kompetenzmanagement
4.1 Nutzen und Ziele des Kompetenzmanagements
4.2 Bedeutung und Einordnung des Kompetenzmanagements
4.3 Bestandteile des Kompetenzmanagements
4.4 Praxisorientierte Instrumente des Kompetenzmanagements
4.4.1 Gelbe Seiten
4.4.2 Kompetenzprofile
4.4.3 Die Kompetenzlandkarte
4.5 Kompetenzmanagement-Systeme
4.5.1 Funktionen von Kompetenzmanagement-Systemen
4.5.2 Anforderungen an Kompetenzmanagement-Systeme
4.5.2.1 Inhaltliche Anforderungen
4.5.2.2 Technische Anforderungen
4.5.2.3 Organisatorische Anforderungen
4.5.2.4 Rechtliche Anforderungen
5 Implementierung von Kompetenzmanagement und -messung
5.1 Change Management
5.2 Erfolgsfaktoren und Stolpersteine der Implementierung
5.3 Phasen und Vorgehen
5.3.1 Klärung der Ausgangssituation
5.3.2 Kompetenzmodellierung und -strukturierung
5.3.3 Umsetzung in HR-Instrumente
5.4 Erfolgsmessung
6 Fazit & Ausblick
Diese Arbeit zielt darauf ab, die Herausforderungen des modernen Personalmanagements hinsichtlich der Messung und des Managements von Mitarbeiterkompetenzen zu untersuchen und Unternehmen einen praxisorientierten Leitfaden zur Implementierung solcher Systeme an die Hand zu geben.
3.1.2.1 KODE® - Kompetenzdiagnostik und -entwicklung
KODE® (Kompetenzdiagnostik und -entwicklung) basiert auf dem anfangs vorstellten Kompetenzmodell von Erpenbeck und von Rosenstiel und der Kompetenzdefinition, die diesem zu Grunde liegt. Das Verfahren geht von folgenden Grundannahmen aus:
Bei KODE® sind Kompetenzen generell Stärken, die jeder Mensch in unterschiedlicher Grundausprägung hat. KODE® zeigt demnach, wie stark diese Stärken beim Einzelnen ausgeprägt sind.
Bei einer zu starken Ausprägung von Kompetenzen können diese im Sinne von Übertreibungen auch als Schwächen interpretiert werden. Im Bereich der sozial-kommunikativen Kompetenz wäre eine solche bspw. der im Übergang von Kompromissbereitschaft zu kompromisslerischem Handeln, um jeden Preis eine Übereinkunft erzielen zu wollen, zu sehen.
KODE® geht davon aus, dass menschliche Kompetenzen in unterschiedlichen Alltagssituationen unterschiedlich stark ausgeprägt sind. Dafür wird sowohl in den Fragestellungen als auch in der Auswertung des Tests zwischen Alltags- und Stresssituationen differenziert.
Kompetenzen sind keine starren Gebilde, sondern sind durch Lernen und durch das Sammeln von Erfahrungen veränderbar. In der Auswertung von KODE® werden hierfür zahlreiche Hinweise gegeben.
1 Einleitung: Beschreibt den Wandel der Wirtschaft zur Wissensgesellschaft und die damit steigende Bedeutung von Kompetenzmanagement im Zuge des demografischen Wandels.
2 Begriffliche Grundlagen: Definiert den Kompetenzbegriff als Selbstorganisationsfähigkeit und grenzt ihn von verwandten Begriffen wie Qualifikation, Wissen und Intelligenz ab.
3 Methoden der Kompetenzmessung: Untersucht kritisch verschiedene Instrumente wie testbasierte Ansätze, Assessment-Center und biografische Verfahren auf ihre Eignung.
4 Kompetenzmanagement: Erläutert den Nutzen, die strategische Bedeutung und konkrete Instrumente für die operative Umsetzung im Unternehmen.
5 Implementierung von Kompetenzmanagement und -messung: Bietet einen Leitfaden für die Einführung, inklusive Change-Management-Aspekten, Erfolgsfaktoren und der Erfolgsmessung.
6 Fazit & Ausblick: Fasst die Ergebnisse zusammen und prognostiziert eine weiter steigende Relevanz des Themas für die Unternehmenspraxis.
Kompetenzmanagement, Kompetenzmessung, Personalauswahl, Personalentwicklung, KODE, COMPRO+, Assessment Center, Change Management, Mitarbeiterkompetenzen, Soft Skills, Personalmanagement, Erfolgsmessung, Selbstorganisation, Skillmanagement, Wissensmanagement.
Die Arbeit behandelt die systematische Gestaltung von Prozessen zur Erfassung, Messung und Förderung menschlicher Kompetenzen innerhalb des modernen Personalmanagements.
Die Schwerpunkte liegen auf der Definition von Kompetenzen, der kritischen Betrachtung von Messmethoden und der Implementierung ganzheitlicher Managementansätze.
Das Ziel ist es, Unternehmen aufzuzeigen, wie sie den Herausforderungen durch Fachkräftemangel begegnen können, indem sie Mitarbeiterpotenziale besser identifizieren und systematisch entwickeln.
Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse und dem kritischen Vergleich etablierter Messinstrumente wie KODE®, COMPRO+® sowie Assessment-Center-Modellen.
Der Hauptteil gliedert sich in die methodische Kompetenzmessung, die konzeptionellen Grundlagen des Kompetenzmanagements und die praktische Implementierung inklusive Erfolgsfaktoren.
Kompetenzmanagement, Kompetenzmessung, Personalentwicklung, Change Management und IT-gestützte Systeme.
Sie dienen als Instrument des Kompetenzmanagements, um Expertenwissen innerhalb eines Unternehmens transparent zu machen und die Vernetzung der Mitarbeiter zu fördern.
Die Arbeit betont, dass Kompetenzmanagement als Veränderungsprozess verstanden werden muss, der eine hohe Wandlungsbereitschaft aller Beteiligten voraussetzt, um erfolgreich zu sein.
Weil Qualifikationen lediglich eine Option auf Handeln darstellen, während Kompetenzen erst im konkreten, selbstorganisierten Handeln in neuen Situationen ihre Wirksamkeit entfalten.
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