Masterarbeit, 2012
94 Seiten, Note: 1,7
01 Einleitung
02 Grundlagen
2.1Relevante Standards im Überblick
2.2 Projektphasen des IFRS 9
2.3 Systematisierung der Finanzinstrumente
2.3.1 Definition
2.3.2 Finanzielle Vermögenswerte
2.3.3 Finanzielle Verbindlichkeiten
2.3.4 Eigenkapitalinstrumente
2.3.5 Derivative Finanzinstrumente
03 Finanzielle Vermögenswerte nach IFRS 9
3.1Anwendungsbereich und Ansatz
3.2 Klassifikation
3.2.1 Grundlegendes
3.2.2 Business Model
3.2.2.1 Überblick
3.2.2.2 Initial Anpassung an IFRS 9 Regelungen
3.2.2.3 Geschäftsstrategie gemäß MaRisk
3.2.2.4 Exemplarische Business Models
3.2.2.5 Infrequent Number of Sales
3.2.3 Contractual Cashflow Characteristics - CCC
3.2.3.1 Überblick
3.2.3.2 Prüfschema
3.2.3.3 Währung
3.2.3.4 Hebelwirkung
3.2.3.5 Vertrag vorzeitig rückzahlbar
3.2.3.6 Vertrag verlängerbar
3.2.3.7 Zeitpunkt oder Höhe einer Zahlung änderbar
3.2.3.8 Gewinnabhängigkeit
3.2.3.9 Laufzeitinkongruenter Zinsstrukturen
3.2.3.10 Sonstige CCC-Kriterien
3.2.3.11 Verbriefungen
3.2.3.12 Eingebettete Derivate
3.3 Reklassifizierung
3.4 Ausbuchung
3.5 Bewertung
3.5.1 Wertmaßstäbe
3.5.1.1 Überblick
3.5.1.2 Beizulegender Zeitwert (Fair Value)
3.5.1.3 Fortgeführte Anschaffungskosten (Amortised Cost)
3.5.1.4 Beurteilung der Wertmaßstäbe
3.5.2 Gesamtergebnisrechnung („Comprehensive income“)
3.5.3 Erstbewertung
3.5.4 Folgebewertung
3.5.5 Erst- und Folgebewertung speziell bei Eigenkapitalinstrumenten
3.5.6 Gesamtübersicht Bewertung von finanziellen Vermögenswerten
04 Kritische Würdigung
Schlussbetrachtung
Die Arbeit verfolgt das Ziel, die Auswirkungen der ersten Phase des IFRS 9 auf die Bilanzierung finanzieller Vermögenswerte aus der Sicht einer Bank kritisch zu analysieren und komplexe Fragestellungen zu evaluieren. Im Zentrum steht dabei die Frage, inwieweit die neuen Regelungen zur Klassifizierung und Bewertung den beabsichtigten Primärgrundsätzen des IASB, wie Verständlichkeit und Vergleichbarkeit, gerecht werden.
3.2.3.2 Prüfschema
Der IFRS 9 gibt keine genauen Methoden vor, wie eine Analyse der CCC zu erfolgen hat. Vielmehr setzt er auf Leitlinien in Form von Beispielen und detaillierten Einzelvorschriften. Die Analyse der CCC eines finanziellen Vermögenswerts ist nur dann vorzunehmen, wenn bei dessen Zugang bereits die erste Voraussetzung erfüllt ist - mithin der Vermögenswert im Rahmen eines Business Model gehalten wird, dessen Zielsetzung darin besteht, finanzielle Vermögenswerte zur Vereinnahmung der vertraglichen Cashflows zu halten. Andernfalls ist der finanzielle Vermögenswert (bereits ohne Prüfung der CCC) zum beizulegenden Zeitwert zu bewerten.
Bei den finanziellen Vermögenswerten können Vertragsklauseln auftreten, die die CCC-Kriterien für eine Bewertung zu fortgeführten Anschaffungskosten erfüllen und andere wiederum, die sie nicht erfüllen und somit eine Bewertung zum beizulegenden Zeitwert zur Folge haben. Es ist sinnvoll sich bei der Analyse der CCC-Kriterien an den Bestimmungen der IFRS 9.B4.1.7-IFRS 9.B4.1.26 zu orientieren. Folgende CCC-Kriterien kommen bei der Analyse nach IFRS 9 in Betracht,
Währung (IFRS 9.B4.1.8)
Hebelwirkung (IFRS 9.B4.1.9)
Vorzeitig rückzahlbar (IFRS 9.B4.1.10)
Vertrag verlängerbar (IFRS 9.B4.1.11)
Zeitpunkt oder Höhe der Zahlungen änderbar (IFRS 9.B.4.1.12)
01 Einleitung: Diese Einleitung thematisiert die Kritik am IAS 39 im Kontext der Finanzkrise und stellt die Ziele des IFRS 9 vor, der eine prinzipienbasierte und weniger komplexe Rechnungslegung anstrebt.
02 Grundlagen: Kapitel 2 erläutert die Definition und Systematisierung von Finanzinstrumenten nach IAS 32 sowie die Projektphasen des IFRS 9, um die Basis für das Verständnis der weiteren Analysen zu schaffen.
03 Finanzielle Vermögenswerte nach IFRS 9: Hier erfolgt eine tiefgehende Untersuchung der Klassifizierung, des Ansatzes und der Bewertung finanzieller Vermögenswerte, inklusive der detaillierten Prüfung des Business Models und der CCC-Kriterien.
04 Kritische Würdigung: Das vierte Kapitel setzt sich kritisch mit den Ergebnissen auseinander und prüft, ob IFRS 9 die gesteckten Ziele wie Verständlichkeit und Transparenz tatsächlich erreicht oder die Komplexität lediglich verlagert.
Schlussbetrachtung: Die Schlussbetrachtung resümiert, dass IFRS 9 zwar theoretische Fortschritte bietet, in der praktischen Anwendung jedoch neue Herausforderungen und Unsicherheiten für bilanzierende Unternehmen mit sich bringt.
IFRS 9, IAS 39, Finanzinstrumente, Klassifizierung, Bewertung, Business Model, Contractual Cashflow Characteristics, Fair Value, Fortgeführte Anschaffungskosten, Hedge Accounting, Impairment, Banken, Bilanzierung, Rechnungslegung, Vorfälligkeitsentschädigung.
Die Arbeit analysiert kritisch die erste Phase des IFRS 9, die sich auf die Klassifizierung und Bewertung finanzieller Vermögenswerte konzentriert, insbesondere aus der Perspektive von Banken.
Zentrale Themen sind der Übergang von IAS 39 zu IFRS 9, die Prüfung des Business Models, die Analyse der vertraglichen Cashflow-Eigenschaften (CCC) sowie die praktische Anwendbarkeit dieser neuen Regelungen.
Das primäre Ziel ist es, zu bewerten, ob die neuen IFRS 9-Standards die beabsichtigte Komplexitätsreduktion erreichen und den Abschlussadressaten nützlichere Informationen liefern.
Die Arbeit stützt sich auf eine detaillierte literaturgestützte Analyse der offiziellen IFRS-Standards, ergänzt durch Fachbeiträge aus finanzwirtschaftlichen Zeitschriften und Stellungnahmen von Experten.
Der Hauptteil befasst sich detailliert mit den beiden entscheidenden Kriterien für die Klassifizierung: dem Business Model und den vertraglichen Cashflow-Eigenschaften (CCC), ergänzt durch Aspekte der Erst- und Folgebewertung.
Die Arbeit lässt sich primär über Begriffe wie IFRS 9, Finanzinstrumente, Business Model, Fair Value und Klassifizierung definieren.
Die Arbeit betont, dass der Standard keine universellen Methoden vorgibt, sondern viele Fallbeispiele nutzt, was in der Praxis zu einem hohen Aufwand bei der individuellen Vertragsanalyse führt.
Der Autor kritisiert insbesondere die ungenaue Definition des Begriffs „angemessen“ in Bezug auf die Vorfälligkeitsentschädigung, was zu Interpretationsspielräumen und praktischen Problemen bei der Bilanzierung führt.
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