Diplomarbeit, 2012
87 Seiten, Note: 1,7
1. Einleitung
1.1 Einführung und Zielsetzung
1.2 Vorgehensweise
2. Theoretischer Rahmen
2.1 Nachhaltigkeit
2.2 Ranking
2.3 Unternehmenskommunikation
2.4 DAX
3. Nachhaltigkeit
3.1 Entstehung und Entwicklung
3.1.1 Club of Rome
3.1.2 Brundtland
3.1.3 Weltgipfel Rio
3.1.4 Weltgipfel Johannesburg
3.1.5 Deutsche Nachhaltigkeitsstrategie
3.1.6 Europäische Nachhaltigkeitsstrategie
3.2 Dimensionen
3.2.1 Ökologisch
3.2.2 Sozial
3.2.3 Ökonomisch
3.3 Nachhaltigkeitsregeln
4. Nachhaltigkeit als Teil der Unternehmenskommunikation
4.1 Ökologische Kommunikation
4.2 Soziale Kommunikation
4.3 Ökonomische Kommunikation
5. Nachhaltigkeitskommunikation in der Praxis
5.1 Nachhaltigkeitsberichte
5.1.1 Zielgruppen von Nachhaltigkeitsberichten
5.1.2 Grundsätze der Nachhaltigkeitsberichterstattung
5.1.3 Elemente eines Nachhaltigkeitsberichts nach GRI
5.1.3.1 Unternehmensprofil
5.1.3.2 Managementansatz
5.1.3.3 Leistungsindikatoren
5.2 Stakeholder-Dialoge
5.3 Internetbasierte Nachhaltigkeitskommunikation
6. Ranking: Nachhaltigkeitsberichte der DAX 30 Unternehmen
6.1 Ziele des Rankings
6.2 Bewertungsgrundlage
6.3 Methodik der Bewertung
6.3.1 Struktur der Kriterien
6.3.2 Bewertung der Kriterien
6.4 Auswahl der Einzelkriterien
6.4.1 Allgemeine Anforderungen
6.4.1.1 Kennzahlen
6.4.1.2 Unternehmensbereiche
6.4.1.3 Nachhaltigkeitsstrategie
6.4.1.4 Zielvereinbarungen
6.4.1.5 Stakeholder-Management
6.4.1.6 GRI – Global Reporting Initiative
6.4.2 Soziale Anforderungen
6.4.2.1 Aus- und Weiterbildung
6.4.2.2 Vergütungssysteme
6.4.2.3 Arbeits- und Gesundheitsschutz
6.4.2.4 Mitarbeiterzufriedenheit
6.4.2.5 Chancengleichheit
6.4.2.6 Soziale Verantwortung in der Lieferkette
6.4.3 Ökologische Anforderungen
6.4.3.1 Umwelt- und Klimaschutz
6.4.3.2 Energieeffizienz
6.4.3.3 Abfallmanagement
6.4.3.4 Wasserverbrauch und Abwassermenge
6.4.3.5 Papierverbrauch
6.4.3.6 Ökologische Verantwortung in der Lieferkette
6.4.4 Gesellschaftliche Anforderungen
6.4.4.1 Corporate Giving
6.4.4.2 Social Sponsoring
6.4.4.3 Corporate Volunteering
6.4.5 Qualitative Anforderungen
6.4.5.1 Glaubwürdigkeit
6.4.5.2 Anschaulichkeit
6.4.5.3 Klicks
6.4.5.4 Verlinkungen
6.4.5.5 Glossar
6.5 Auswertung
6.5.1 Auswertung des Gesamt-Rankings
6.5.2 Auswertung der Hauptkategorien
6.5.2.1 Auswertung der allgemeinen Anforderungen
6.5.2.2 Auswertung der sozialen Anforderungen
6.5.2.3 Auswertung der ökologischen Anforderungen
6.5.2.4 Auswertung der gesellschaftlichen Anforderungen
6.5.2.5 Auswertung der qualitativen Anforderungen
6.5.3 Einzelauswertung der Platzierungen 1 bis 3
6.5.3.1 Daimler AG
6.5.3.2 BMW AG
6.5.3.3 Bayer AG
6.5.4 Einzelauswertungen der Platzierungen 25 bis 27
6.5.4.1 Metro AG
6.5.4.2 Henkel AG & Co. KGaA
6.5.4.3 adidas AG
7. Zusammenfassung
Die vorliegende Diplomarbeit verfolgt das Ziel, Nachhaltigkeit als integralen Bestandteil der strategischen Unternehmenskommunikation zu analysieren und ein methodisches Ranking-System zu entwickeln, mit dem die Nachhaltigkeitsberichte der DAX-30-Unternehmen qualitativ verglichen werden können.
6.4.1.3 Nachhaltigkeitsstrategie
Gerade weil die Nachhaltigkeitsaktivitäten eines Unternehmens in der praktischen Umsetzung sämtliche Funktionen und Geschäftsbereiche tangieren, müssen die zahlreichen Einzelmaßnahmen einer übergeordneten Leitlinie folgen. Nur eine konsequente Nachhaltigkeitsstrategie, die klare Ziele für die Integration des Nachhaltigkeitsgedankens in neue und bestehende Unternehmensprozesse benennt, ermöglicht dauerhaft nachhaltiges Agieren.
Mit einer konkreten Kommunikation seiner Interpretation und Vision von Nachhaltigkeit kann ein Unternehmen überdies positives Image erzeugen und etwaigen „Greenwashing“-Vorwürfen von vornherein entgegenwirken.
1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Problematik ein, definiert das Ziel der Arbeit und erläutert die Vorgehensweise bei der Entwicklung einer Ranking-Methodik.
2. Theoretischer Rahmen: Dieses Kapitel definiert die zentralen Begriffe Nachhaltigkeit, Ranking und Unternehmenskommunikation und grenzt sie voneinander ab.
3. Nachhaltigkeit: Dieses Kapitel beleuchtet die historische Entwicklung, die drei Dimensionen (ökologisch, sozial, ökonomisch) sowie die wesentlichen Regeln der Nachhaltigkeit.
4. Nachhaltigkeit als Teil der Unternehmenskommunikation: Hier wird untersucht, wie Unternehmen in verschiedenen Bereichen (Ökologie, Soziales, Ökonomie) kommunizieren und welche Bedeutung die Berichterstattung hat.
5. Nachhaltigkeitskommunikation in der Praxis: Dieses Kapitel erläutert die praktische Ausgestaltung von Nachhaltigkeitsberichten, Zielgruppen, Standards wie die GRI sowie Stakeholder-Dialoge und Internet-Kommunikation.
6. Ranking: Nachhaltigkeitsberichte der DAX 30 Unternehmen: Den Kern der Arbeit bildend, beschreibt dieses Kapitel die Methodik, die Kriterienauswahl sowie die detaillierte Auswertung der DAX-Unternehmen.
7. Zusammenfassung: Das letzte Kapitel fasst die Ergebnisse zusammen und gibt einen Ausblick auf die Bedeutung einer transparenten Informationspolitik für Unternehmen.
Nachhaltigkeit, Unternehmenskommunikation, Nachhaltigkeitsbericht, DAX 30, Ranking-Methodik, Corporate Social Responsibility, Stakeholder-Management, Global Reporting Initiative, ökologische Kommunikation, soziale Kommunikation, ökonomische Kommunikation, Glaubwürdigkeit, Unternehmensstrategie, Transparenz, Nachhaltigkeitsstrategie.
Die Arbeit beschäftigt sich mit der Qualität von Nachhaltigkeitsberichten der DAX-30-Unternehmen und entwirft dafür eine methodische Bewertungsmatrix im Kontext der strategischen Unternehmenskommunikation.
Die zentralen Themen umfassen die Definition und Dimensionen von Nachhaltigkeit, die Einbettung in die Unternehmenskommunikation sowie die detaillierte Analyse von Kennzahlen, sozialen und ökologischen Anforderungen in der Berichterstattung.
Das primäre Ziel ist es, durch die Erstellung einer Ranking-Methodik Transparenz zu schaffen und aufzuzeigen, wie DAX-Konzerne Nachhaltigkeitsaspekte interpretieren und kommunizieren.
Es wird ein qualitativer Bewertungsansatz (Ranking) angewandt, der auf fünf Hauptkategorien und 26 Einzeldisziplinen basiert, die anhand definierter Kriterien bewertet und gewichtet werden.
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen, die Anwendung von Nachhaltigkeitsberichten in der Praxis und eine empirische Anwendung der entwickelten Ranking-Methodik auf die DAX-30-Unternehmen.
Die Arbeit ist geprägt von Begriffen wie Nachhaltigkeitsbericht, CSR, Stakeholder-Management, GRI-Richtlinien, Unternehmensstrategie und Ranking-Methodik.
Die Arbeit zeigt eine große Spannweite: Während einige Unternehmen sehr fundierte und transparente Berichte liefern, betreiben andere ein eher oberflächliches „Alibi-Reporting“ mit deutlich geringerer Informationsdichte.
Es zeigt sich, dass Unternehmen mit wesentlicher staatlicher Beteiligung tendenziell eine aktivere und hochwertigere Nachhaltigkeitskommunikation betreiben, möglicherweise beeinflusst durch nationale Nachhaltigkeitsstrategien.
Die externe Prüfung, beispielsweise durch die GRI-Zertifizierung, wird als entscheidender Faktor für die Glaubwürdigkeit eines Nachhaltigkeitsberichts identifiziert.
Besonders bei der Kommunikation zu Vergütungsstrukturen und zum Arbeits- und Gesundheitsschutz zeigen viele Unternehmen Defizite und verzichten teilweise auf die Offenlegung relevanter Kennzahlen.
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