Examensarbeit, 2001
71 Seiten, Note: 2,0
VORBEMERKUNG
I WISSENSCHAFTLICHE ERKENNTNISSE ÜBER LINKSHÄNDIGKEIT
1. URSPRÜNGE DER LINKSHÄNDIGKEIT
1.1. Erklärungsversuche der Linkshändigkeit in der Geschichte
1.2. Herkunft der Linkshändigkeit
1.3. Linkshänder in anderen Kulturen
2. DAS RÄTSEL LINKSHÄNDIGKEIT
3. LINKSHÄNDER IN UNSERER GESELLSCHAFT
4. UMGESCHULTE LINKSHÄNDER
4.1. Primär- und Sekundärfolgen der Umschulung der Händigkeit
4.2. Beidhänder
5. GEHIRNPHYSIOLOGIE
5.1. Stammhirn
5.2. Kleinhirn
5.3. Zwischenhirn
5.4. Großhirn (Zerebrum)
6. PSYCHOLOGISCHE FOLGEN
7. VON DER HÄNDIGKEIT ZUR SPEZIALISIERUNG IM GEHIRN
II LINKSHÄNDIGKEIT IM SPORTUNTERRICHT
1. SITUATION DER LINKSHÄNDER IM SPORTUNTERRICHT
2. ALLGEMEINE PROBLEME DER HÄNDIGKEIT IM SPORTUNTERRICHT
3. KONTRALATERALER MITÜBUNGSEFFEKT
4. PROBLEME IN EINZELNEN SPORTARTEN
5. PROBLEMLÖSUNGSANSÄTZE
6. FOLGEN FÜR DEN SPORTUNTERRICHT AUS DEN WISSENSCHAFTLICHEN UNTERSUCHUNGEN
6.1. Phänomen des Handwechsels
6.2. Phänomen unterschiedlicher Ausprägung der Händigkeit und der Beinigkeit
6.3. Drehseitigkeit
III DURCHFÜHRUNG EINES SCHULVERSUCHES
1. SCHULBESUCH
2. ÜBUNGEN
2.1. Schwerpunkt auf die Händigkeit:
2.2. Schwerpunkt auf die Füßigkeit
2.3. Schwerpunkt auf die Drehseitigkeit
3. ANALYSE DER GRUPPE
4. SCHULVERSUCHE MIT JUGENDLICHEN DER 6. UND 7. JAHRGANGSSTUFE
4.1. Die einzelnen Stationen für die Untersuchung:
4.2. Aufbau der Stationen
4.3. Verlauf des Schulversuchs
4.4. Ergebnisse
5. ZUSAMMENFASSUNG
IV SCHLUSSBEMERKUNG
Diese wissenschaftliche Arbeit untersucht das Thema der Linkshändigkeit im Kontext des Sportunterrichts der Primar- und Sekundarstufe I, mit dem Ziel, die Herausforderungen für Linkshänder bei motorischen Lernprozessen zu analysieren und praktische Ansätze für einen seitigkeitsorientierten Unterricht aufzuzeigen.
1. Ursprünge der Linkshändigkeit
Linkshändigkeit ist kein neues Thema. Linkshändigkeit ist generell auch keine Krankheit, die sich im Laufe der Zeit entwickelt hat (vgl. OLSSON, S. 39). Schon in der Steinzeit gab es Linkshänder. Zu dieser Zeit sind diese wahrscheinlich auch als Sonderlinge verkannt und vielleicht sogar gefürchtet gewesen.
Da in der jüngeren Vergangenheit eine solche „Nichtanpassung“ eher provozierend war, versuchte man dem Linkshänder den Dämon auszutreiben und zwang ihn mit der „richtigen“, der rechten Hand zu schreiben.
Schon die Höhlenmalereien in der Steinzeit zeigen, dass die Menschen dort hauptsächlich mit der rechten Hand ihre Werkzeuge fertigten und auch benutzten.
Handumriss-Zeichnungen der Cro-Magnon-Menschen zeigen, dass 80% die linke Hand darstellten. (vgl. SPRINGER S. 84)
Die vorher genannten Tatsachen belegen unter anderem, dass die Bevorzugung der rechten Hand nicht unbedingt durch die Zivilisierung gekommen sein muss.
I WISSENSCHAFTLICHE ERKENNTNISSE ÜBER LINKSHÄNDIGKEIT: Dieses Kapitel erläutert die historischen, genetischen und neurophysiologischen Grundlagen, die für das Verständnis von Linkshändigkeit und die Funktionen der Gehirnhemisphären essenziell sind.
II LINKSHÄNDIGKEIT IM SPORTUNTERRICHT: Hier werden die spezifischen Herausforderungen von Linkshändern im Sport sowie theoretische Ansätze zur Lösung dieser Probleme im Unterrichtsalltag diskutiert.
III DURCHFÜHRUNG EINES SCHULVERSUCHES: Dieses Kapitel berichtet über einen praktischen Schulversuch an einer 6. und 7. Jahrgangsstufe, bei dem durch verschiedene Stationen die Händigkeit und Beinigkeit der Schüler untersucht wurden.
IV SCHLUSSBEMERKUNG: Ein abschließendes Fazit, das die Komplexität der Thematik zusammenfasst und die Bedeutung einer bewussten Wahrnehmung von Seitigkeit im Sportunterricht hervorhebt.
Linkshändigkeit, Sportunterricht, Seitigkeit, Händigkeit, Beinigkeit, Drehseitigkeit, Motorik, Gehirnphysiologie, Lateralisation, Umschulung, Handwechsel, Sportdidaktik, Schulversuch, Koordination, motorische Entwicklung.
Die Arbeit befasst sich mit den Besonderheiten der Linkshändigkeit im schulischen Sportunterricht der Primar- und Sekundarstufe I.
Die zentralen Felder sind die wissenschaftlichen Grundlagen der Händigkeit, neurophysiologische Zusammenhänge und die praktische Bewältigung sportlicher Anforderungen durch Linkshänder.
Das Ziel ist es, Schwierigkeiten von Linkshändern bei der Nachahmung von Bewegungsabläufen zu identifizieren und Wege für eine bessere Berücksichtigung dieser Schüler im Sportunterricht aufzuzeigen.
Neben einer ausführlichen Literaturanalyse wird ein eigener Schulversuch durchgeführt, um bei Schülern der 6. und 7. Klasse die Händigkeit und Beinigkeit praktisch zu testen.
Der Hauptteil gliedert sich in einen theoretischen Teil über Gehirnphysiologie und Psychologie sowie einen praxisorientierten Teil über Probleme in Sportarten und die Durchführung von Tests.
Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Linkshändigkeit, Seitigkeit, Sportdidaktik, Motorik und Lateralisation charakterisieren.
Die physiologische Überkreuzsteuerung und die Spezialisierung der Gehirnhälften sind maßgeblich dafür, wie Bewegungen motorisch kontrolliert und gelernt werden.
Die Stationen dienen der praktischen Erhebung der Händigkeit und Beinigkeit, um Schülern durch den Wechsel der Belastungsseiten ein Bewusstsein für ihre Seitigkeit zu vermitteln.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

