Studienarbeit, 2011
17 Seiten, Note: 1,3
Diese Hausarbeit analysiert die Rolle und den Einfluss politischer Parteien in der Bundesrepublik Deutschland. Der Fokus liegt dabei auf der Frage, ob die BRD heute noch als Parteienstaat bezeichnet werden kann.
Die Einleitung beleuchtet die Bedeutung von Parteien in modernen Demokratien und stellt die Kritik an der Dominanz von Parteien in der BRD durch Gerhard Leibholz vor.
Dieses Kapitel definiert den Begriff "Parteienstaat" und unterscheidet ihn vom Konzept der Parteiendemokratie. Es untersucht die Funktionsweise von Parteien und beleuchtet die Kritik an der Dominanz von Parteien im gesellschaftlichen Leben.
Kapitel 3 analysiert die Rolle von Parteien in Deutschland unter verschiedenen Aspekten. Es beleuchtet die verfassungsrechtliche Verankerung von Parteien, die Einschränkungen der Freiheit von Mandatsträgern, den Einfluss von Parteien auf Wahlen und außerhalb des politischen Systems sowie die Finanzierung von Parteien.
Die Arbeit beschäftigt sich mit den Themen Parteienstaat, Parteiendemokratie, politische Willensbildung, Verfassungsrecht, Parteienfinanzierung, Demokratiedefizit, Mandatsträger, Einfluss von Parteien auf Politik und Gesellschaft.
Ein Parteienstaat beschreibt ein System, in dem politische Parteien eine Monopolstellung innehaben, das öffentliche Leben durchdringen und den Volkswillen maßgeblich prägen.
Die verfassungsrechtliche Verankerung der Parteien findet sich in Artikel 21 Abs. 1 des Grundgesetzes (GG).
Der Staatsrechtslehrer Gerhard Leibholz bemängelte bereits in den 1970er Jahren ein "Demokratiedefizit" durch die Übermacht der Parteien.
Theoretisch ja, praktisch wird jedoch kritisiert, dass sie oft der Linie ihrer Partei oder Fraktion folgen müssen, was als Einschränkung der Freiheit von Mandatsträgern gesehen wird.
Die Arbeit grenzt beide Begriffe ab, wobei der "Parteienstaat" oft kritischer im Hinblick auf eine zu starke Machtkonzentration der Parteien verwendet wird.
Die Untersuchung geht der Frage nach, wie weit der Einfluss der Parteien in gesellschaftliche Bereiche außerhalb des Parlaments und der Regierung reicht.
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