Bachelorarbeit, 2011
31 Seiten, Note: sehr gut
1 Einleitung
1.1 Ausgangssituation und Problemstellung
1.2 Zielsetzung der Arbeit
1.3 Angewandte Methodik
1.4 Aufbau der Arbeit
2 Der Businessplan
2.1 Ziele des Businessplans
2.2 Aufbau des Businessplans
3 Die Finanzplanung
3.1 Grundsätze der Finanzplanung
3.2 Aufgaben der Finanzplanung
3.3 Aufbau der Finanzplanung
4 Die Finanzplanung im Businessplan
4.1 Empfohlene Inhalte
4.1.1 Gewinn- und Verlustrechnung
4.1.2 Bilanz
4.1.3 Cash-Flow
4.2 Liquiditätsplanung
4.2.1 Prognoseverfahren
4.2.2 Kennzahlen der Liquidität
5 Conclusio
Die vorliegende Arbeit untersucht die zentrale Rolle der Finanzplanung innerhalb eines Businessplans, wobei der Fokus auf der methodischen Herausforderung liegt, die Zahlungsfähigkeit eines Unternehmens transparent und nachvollziehbar abzubilden. Dabei wird erforscht, welche inhaltlichen Anforderungen und Prognoseverfahren notwendig sind, um Investoren und Management eine verlässliche Entscheidungsgrundlage zu bieten.
3 Die Finanzplanung
Mangelnde Zahlungsfähigkeit ist der Grund für die meisten Insolvenzen. Dies kann passieren, obwohl Unternehmen profitabel sind, also Gewinne schreiben. Deshalb ist festzuhalten: Liquidität vor Rentabilität (Böke, 2006, S. 103). Diese Aussage belegt die Notwendigkeit, dass Unternehmen kontinuierlich Ihre Liquiditätssituation überwachen und gleichzeitig dokumentieren, denn ansonsten droht im schlimmsten Falle die Insolvenz einer Unternehmung.
Für die Finanzplanung sind die Planungszeiträume entscheidend. Für Planungen für einen Zeithorizont von bis zu einem Jahr werden Liquiditätspläne erstellt, für längere Zeiträume Kapitalbindungspläne. Liquiditätspläne beruhen auf Ein- und Auszahlungen und bedingen eine Feinplanung. Kapitalbindungspläne beruhen auf Ein- und Ausgaben und eine Grobplanung ist ausreichend (Matschke, Hering, & Klingelhöfer, 2002, S. 95). Daraus lässt sich ableiten, dass sich die Finanzplanung mit unterschiedlichen Planungszeiträumen beschäftigt und je nach Zeitraum unterschiedliche Detaillierungsgrade notwendig sind. Je kurzfristiger, desto genauer muss geplant werden. Weiters bestimmt der Planungszeitraum, die relevanten Einflussfaktoren. Bei der Liquiditätsplanung sind die tatsächlichen Einzahlungen und Auszahlungen von Bedeutung, während bei einem Planungszeitraum von über einem Jahr, Ein- und Ausgaben Einfluss finden. Daher ist die langfristige Finanzplanung eher jahresabschlussorientiert, während bei der kurzfristigeren Finanzplanung eine Zahlungsorientiertheit vorherrscht.
1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Relevanz der Finanzplanung als Abschluss und zahlenmäßige Fundierung eines Businessplans ein und definiert das Forschungsziel.
2 Der Businessplan: Das Kapitel erläutert die Funktion und Struktur eines Businessplans als Dokumentations- und Entscheidungsinstrument für interne sowie externe Zielgruppen.
3 Die Finanzplanung: Hier werden die theoretischen Grundsätze, Planungszeiträume und Aufgaben der Finanzplanung, mit Fokus auf die Liquiditätssicherung, dargelegt.
4 Die Finanzplanung im Businessplan: Dieser Hauptteil analysiert die praktischen Bestandteile wie GuV, Bilanz und Cash-Flow sowie Methoden zur Liquiditätsplanung und Prognose.
5 Conclusio: Das abschließende Kapitel fasst die Erkenntnisse zusammen und stellt fest, dass eine detaillierte Liquiditätsplanung eine unerlässliche, aber anspruchsvolle Ergänzung der langfristigen Finanzplanung darstellt.
Finanzplanung, Businessplan, Liquidität, Zahlungsfähigkeit, Liquiditätsplanung, Rentabilität, Cash-Flow, Bilanz, Prognoseverfahren, Unternehmensgründung, Kapitalbedarf, Liquiditätsgrad, Teilplanung, Insolvenzprävention, Planungszeitraum.
Die Arbeit befasst sich mit der Konzeption und Darstellung der Finanzplanung innerhalb eines Businessplans unter besonderer Berücksichtigung der Liquiditätssicherung.
Die zentralen Themen sind der Aufbau eines Businessplans, die theoretischen Grundlagen der Finanzplanung, die Erstellung von Liquiditätsplänen sowie die Anwendung von Prognosemethoden.
Die Forschungsfrage lautet: „Wie kann die Finanzplanung im Businessplan dargestellt werden um die Liquiditätssituation möglichst plastisch und verständlich zu belegen?“
Es handelt sich um eine reine Literaturarbeit, die auf wissenschaftlicher Fachliteratur, Studien und Statistiken basiert und eine hermeneutische Vorgehensweise verfolgt.
Der Hauptteil behandelt die empfohlenen Inhalte des Finanzteils (GuV, Bilanz, Cash-Flow), die Liquiditätsplanung sowie verschiedene Prognoseverfahren und Liquiditätskennzahlen.
Wichtige Begriffe sind Finanzplanung, Businessplan, Liquidität, Cash-Flow, Rentabilität, Prognoseverfahren und Zahlungsfähigkeit.
Die Arbeit betont, dass mangelnde Zahlungsfähigkeit der häufigste Grund für Insolvenzen ist, selbst wenn ein Unternehmen profitabel arbeitet. Daher gilt der Grundsatz „Liquidität vor Rentabilität“.
Während bei kurzfristigen Planungen (bis zu einem Jahr) tatsächliche Zahlungsströme (Liquiditätspläne) im Fokus stehen, sind bei langfristigen Zeiträumen eher jahresabschlussorientierte Größen wie GuV und Bilanz entscheidend.
Da der Finanzteil auf verschiedenen Teilplänen wie Absatz- und Personalplanung basiert, müssen alle Daten konsistent sein, um Fehlprognosen bezüglich der Liquidität und des Gesamterfolgs zu vermeiden.
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