Bachelorarbeit, 2012
68 Seiten
1. Einleitung
2. Finanzwirtschaftliche Grundlagen
2.1 Geschichtliche Entwicklungen der Bewertungsverfahren
2.2 Anlässe einer Unternehmensbewertung
2.3 Verschiedene Bewertungsansätze
2.3.1 Substanzwertorientierte Verfahren
2.3.1.1 Substanzwertorientierte Verfahren mit Liquidationswert
2.3.1.2 Substanzwertorientierte Verfahren mit Reproduktionswert
2.3.2 Ertragswertorientierte Verfahren
2.3.2.1 Ertragswertverfahren nach IDW
2.3.2.2 DCF-Verfahren
2.3.2.2.1 Entity-Ansatz
2.3.2.2.2 APV-Ansatz
2.3.2.2.3 Equity-Ansatz
2.3.3 Vergleichswertorientierte Verfahren
2.3.3.1 Multiplikatorenverfahren
2.3.3.2 Daumenregel
2.4 Finanzplanung
2.4.1 Bilanz
2.4.2 Gewinn- und Verlustrechnung
2.4.3 Cashflow Rechnung
3. Due Diligence
3.1 Unternehmensvorstellung
3.1.1 Ereignisse 2011
3.1.2 Übernahme durch die LDK Solar Gruppe
3.2 Markt- und Branchenanalyse
3.2.1 Branchenstrukturanalyse nach Porter
3.2.2 SWOT-Analyse
3.3 Analyse und Prognose der GuV
3.3.1 Analyse und Prognose des Umsatzes
3.3.1.1 Studie der Bank Sarasin
3.3.1.2 Studie der European Photovoltaic Industry Association (EPIA)
3.3.1.3 Studie des Bundesministeriums für Umwelt (BMU)
3.3.1.4 Studie von et-energie
3.3.1.5 Umsatzprognose für die Sunways AG
3.3.1.5.1 Base Case
3.3.1.5.2 Upside Case
3.3.1.5.3 Downside Case
3.3.2 Analyse und Prognose der Materialkosten
3.3.3 Analyse und Prognose des Personalaufwands
3.3.4 Analyse und Prognose der Zinserträge
3.3.5 Analyse und Prognose der Zinsaufwendungen
3.3.6 Analyse und Prognose der Steuern vor Einkommen und Ertrag
3.3.7 sonstige Positionen der GuV
3.3.8 GuV Planung bis 2017
3.4 Analyse und Prognose der Bilanz
3.4.1 Liquide Mittel
3.4.2 Vorräte
3.4.3 Forderungen
3.4.4 Sonstige Positionen der Aktiva
3.4.5 Verbindlichkeiten aus Lieferung und Leistung
3.4.6 Langfristige finanzielle Verbindlichkeiten und sonstige langfristige Abgrenzungsposten und Verbindlichkeiten
3.4.7 Einbehaltene Ergebnisse
3.4.8 Sonstige Positionen der Passiva
3.4.9 Bilanz Planung bis 2017
3.5 Cashflow Planung bis 2017
4. Bewertung der Sunways AG
4.1 Base Case
4.2 Upside Case
4.3 Downside Case
5. Multiples
5.1 Markt-Buchwert Multiple
5.2 Umsatz Multiple
6. Fazit
Ziel der Arbeit ist es, die Sunways AG anhand der Discounted Cashflow Methode (DCF-Methode) in verschiedenen Szenarien zu bewerten und die Angemessenheit des Übernahmepreises durch die LDK Solar Gruppe zu prüfen.
3.2.1 Branchenstrukturanalyse nach Porter
Michael Porter entwickelte eines der bekanntesten Modelle im strategischen Management zur Bestimmung der Attraktivität einer Branche, die sogenannten Five Forces. Porter analysiert die Attraktivität einer Branche anhand der folgenden fünf Faktoren, anhand deren sich bestimmen lässt, ob eine langfristige positive Entwicklung eines Unternehmens innerhalb der Branche möglich ist. Die fünf Faktoren sind in der untenstehenden Abbildung 1.12, in den blauen Kästchen fettgedruckt hervorgehoben.
Verhandlungsmacht der Kunden
- sehr hohe Verhandlungsmacht der Kunden
- es befinden sich sehr viele Anbieter auf dem Markt, was die Verhandlungsmacht der Kunden verstärkt
- keine Notwendigkeit für die Kunden eine Photovoltaik Anlagen zu installieren
Verhandlungsmacht der Lieferanten
- relativ geringe Verhandlungsmacht der Lieferanten
- es sind sehr hohe Überkapazitäten auf dem Markt vorhanden
- es befinden sich sehr viele Lieferanten auf dem Markt
Bedrohung durch neue Wettbewerber
- relativ geringe Bedrohung durch neue Wettbewerber
- Markt ist gesättigt und relativ uninteressant
- Eventuell Gefahr durch Fusionen und Übernahmen von anderen Solarherstellern
1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Problematik der Unternehmensbewertung im Kontext der Übernahme der Sunways AG durch die chinesische LDK Solar Gruppe ein.
2. Finanzwirtschaftliche Grundlagen: Das Kapitel erläutert theoretische Bewertungsverfahren sowie die notwendigen Schritte einer detaillierten Finanzplanung als Basis für die Bewertung.
3. Due Diligence: Dieser Teil befasst sich mit der Vorstellung des Unternehmens, der Analyse der Branche und der detaillierten Prognose von GuV, Bilanz und Cashflows bis 2017.
4. Bewertung der Sunways AG: Hier erfolgt die eigentliche Unternehmensbewertung unter Verwendung der DCF-Methode in drei verschiedenen Szenarien (Base, Upside, Downside).
5. Multiples: Dieses Kapitel dient der Plausibilitätsprüfung der DCF-Ergebnisse durch einen Vergleich mit branchenüblichen Marktmultiplikatoren.
6. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und bewertet die Attraktivität der Aktie sowie die Fairness des Übernahmeangebots.
Unternehmensbewertung, Discounted Cashflow Methode, Sunways AG, LDK Solar Gruppe, Due Diligence, DCF-Verfahren, Finanzplanung, Branchenanalyse, Mergers & Acquisitions, Aktienbewertung, Marktmultiplikatoren, Unternehmenswert, Photovoltaik Industrie, Szenarioanalyse, Kapitalkosten.
Die Arbeit befasst sich mit der Unternehmensbewertung der deutschen Sunways AG anlässlich ihrer Übernahme durch die chinesische LDK Solar Gruppe.
Die zentralen Themen sind theoretische Bewertungsverfahren, die operative Finanzplanung, eine fundierte Due Diligence des Unternehmens sowie die Anwendung der DCF-Methode.
Ziel der Arbeit ist es, den Wert der Sunways AG in verschiedenen Zukunftsszenarien zu berechnen und zu evaluieren, ob das Übernahmeangebot von 1,90 Euro pro Aktie wirtschaftlich angemessen war.
Die Autorin verwendet primär die DCF-Methode (Discounted Cashflow) zur Ermittlung des Unternehmenswertes sowie die Multiplikatorenmethode zur Plausibilisierung.
Der Hauptteil gliedert sich in eine Branchen- und Unternehmensanalyse (Due Diligence), die detaillierte Finanzmodellierung (GuV, Bilanz, Cashflow) und die anschließende Bewertung in drei Szenarien.
Zu den wichtigsten Begriffen gehören Unternehmensbewertung, DCF-Verfahren, Sunways AG, LDK Solar, Due Diligence, Szenarioanalyse und Mergers & Acquisitions.
Der gewichtete Kapitalkostensatz (WACC) wurde unter Berücksichtigung von Fremd- und Eigenkapitalkosten nach dem CAPM-Modell berechnet und in die Discounting-Prozesse der Cashflows integriert.
Durch die Modellierung von Base, Upside und Downside Cases konnten die Auswirkungen unterschiedlicher Umsatz- und Materialkostenentwicklungen auf den Unternehmenswert und den Wert pro Aktie transparent gemacht werden.
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