Bachelorarbeit, 2011
77 Seiten, Note: 1
1 EINLEITUNG
2 METHODE
2.1 LITERATURÜBERSICHT
2.2 PROBLEMLÖSUNGSWEG
3 DAS GRÜNE BAND EUROPAS
3.1 GESCHICHTE: „WIE KAM ES ZUM GRÜNEN BAND?“
3.1.1 Der Eiserne Vorhang
3.1.2 Die Wiedervereinigung Deutschlands
3.2 ENTSTEHUNG DES GRÜNEN BANDES
3.2.1 Das Grüne Band Deutschlands
3.2.2 Das Grüne Band Europas
3.3 ALLGEMEINE GEOGRAFISCHE BESCHREIBUNG DES GRÜNEN BANDES EUROPAS
3.3.1 Das Fennoskandische Grüne Band – Fennoscandian Green Belt
3.3.2 Das Zentraleuropäische Grüne Band – Central European Green Belt
3.3.3 Das Südosteuropäische Grüne Band – South Eastern European Green Belt
4 DAS GRÜNE BAND IM SPANNUNGSFELD VON NATURSCHUTZ UND TOURISMUS
4.1 ÜBERBLICK ÜBER DIE VERSCHIEDENEN FORMEN VON TOURISMUS
4.1.1 Massentourismus
4.1.2 Verantwortungsvolle Formen von Tourismus
4.2 EIGNET SICH DAS GRÜNE BAND EUROPAS FÜR DEN TOURISMUS?
4.3 TOURISMUS AM GRÜNEN BAND
4.3.1 Vermarktung von Tourismus am Grünen Band
4.3.2 Das touristische Angebot
4.3.3 Die touristische Nachfrage
4.3.4 Managementoptionen für Tourismus am Grünen Band
4.3.5 Biosphärenreservate – PAN-Parks
4.3.6 Umfassendes BesucherInnenmanagement
4.3.7 Allgemeine Feststellungen über den Tourismus am Grünen Band
4.4 EIGNET SICH DER TOURISMUS FÜR DAS GRÜNE BAND?
5 BEISPIELE FÜR TOURISTISCHE NUTZUNGEN AM GRÜNEN BAND
5.1 PRESPA-OHRID REGION
5.1.1 Allgemeiner geografischer Überblick
5.1.2 Gefährdungsfaktoren und Zielsetzung des Prespa-Nationalparks
5.1.3 Die Fauna der Prespa – Ohrid Region
5.1.4 Die Flora der Prespa – Ohrid Region
5.1.5 Tourismus in der Prespa – Ohrid Region
5.1.6 Zusammenschau von Tourismus und Naturschutz im Gebiet
5.2 IRON CURTAIN TRAIL (ICT) – EUROPA-RADWEG EISERNER VORHANG
5.2.1 Allgemeine Informationen über den ICT
5.2.2 Der Iron Curtain Trail im Spannungsfeld von Tourismus und Naturschutz
6 NATURSCHUTZ & TOURISMUS: „WARUM FUNKTIONIERT DAS (NICHT)?“
6.1 EINLEITUNG
6.2 AUSWIRKUNGEN DER AKTIVITÄTEN VON NATURTOURISTINNEN
6.2.1 Wandern
6.2.2 Radfahren
6.2.3 Mountainbiking
6.2.4 Klettern
6.2.5 Reiten
6.2.6 Sportarten im Luftraum – Paragleiten, Segelfliegen
6.2.7 Wintersportarten
6.2.7.1 Alpinschifahren – Snowboarden
6.2.7.2 Schitouren, Snowboardtouren, Schneeschuhwandern
6.2.8 Wassersportarten
6.2.8.1 Baden
6.2.8.2 Canyoning
6.2.8.3 Kanu-, Kajakfahren
6.2.9 Motorisierte „Sportarten“
6.2.10 Zelten - Camping
6.2.11 Naturbeobachtung - Birdwatching
6.3 VERHÄLTNIS VON TOURISMUS UND NATURSCHUTZ – KANN NACHHALTIGER TOURISMUS ERREICHT WERDEN?
6.3.1 Finanzierung
6.3.2 Trends im naturnahen Tourismus
6.3.3 Deckmäntelchen Ökotourismus
6.3.4 Conclusio: Tourismus - Naturschutz
6.4 SCHUTZKATEGORIEN UND DEREN EIGENSCHAFTEN - MANAGEMENT
6.4.1 IUCN-Schutzkategorien
6.4.2 UNESCO-Schutzkategorien
7 DISKUSSION
Die vorliegende Bakkalaureatsarbeit untersucht das Grüne Band Europas im Spannungsfeld zwischen Naturschutz und Tourismus. Die zentrale Forschungsfrage lautet, ob ein Zielkonflikt zwischen der touristischen Nutzung und dem Naturschutz am Grünen Band besteht und welche Strategien für einen nachhaltigen Tourismus in diesen sensiblen Gebieten implementiert werden können.
6.2.11 Naturbeobachtung - Birdwatching
Unter Birdwatching wird das Beobachten und Identifizieren von Vögeln, sowohl optisch als auch akustisch verstanden. Laut SEKERCIOGLU bilden BirdwatcherInnen die größte Gruppe von ÖkotouristInnen. Im Durchschnitt sind sie gebildet, achten die Natur, sind wohlhabend und mit Eifer bei diesem Hobby. Birdwatching wird sogar als das umweltbewussteste Segment des Ökotourismus bezeichnet und gibt den bedrohten Naturgebieten dieser Welt wirtschaftliche Hoffnung. Zur Veranschaulichung nennt MUNN den Ara (eine Papageienart), in Südost-Peru, der Lehmablagerungen aufsucht, als Beispiel. Jeder Ara hat dort jährlich 750 – 4700 US $ aus touristischen Einnahmen erwirtschaftet. Auf seine Lebenszeit hochgerechnet macht das 22.500 – 156.000 US $. Bei derart hohen Einnahmen ist es nicht verwunderlich, dass es weltweit mindestens 127 Firmen gibt, die Birdwatchingtouren anbieten. Die durchschnittliche Reise der sechs größten Firmen hat 12 TeilnehmerInnen und kostet je 4.000 US $ pro TeilnehmerIn.
Birding, so wird dieses Hobby auch genannt, wird unabhängig von der Saison auch in ansonsten touristisch ungenutzten Gebieten betrieben.
Das wirtschaftliche Potential von Birdwatching ist also enorm und im Vergleich zu vielen Sportarten, bzw. zur Jagd, sind die Einflüsse auf die Umwelt relativ gering. Dennoch sind viele Vogelarten sehr störungsempfindlich und bedroht und sollten daher nicht gestört werden. Auf der anderen Seite kann jedoch durch die außergewöhnlich hohe Zahlkraft von BirderInnen, die ja nur wegen der Vögel in ein Gebiet reisen, das Bewusstsein der lokalen Bevölkerung über den Wert intakter Natur steigen. Für gewöhnliche ÖkotouristInnen hingegen reichen laut SEKERCIOGLU schon ein schlammiger Waldweg, ein Wasserfall und wenige besondere Arten für ein „exotisches“ Abenteuer. In Entwicklungsländern bietet Birding der indigenen Bevölkerung die Möglichkeit ihr enormes Wissen über die Natur zu erhalten und, anstatt unterbezahlte Arbeiten zu verrichten, als qualifizierte Guides zu arbeiten.
1 EINLEITUNG: Diese Einleitung thematisiert die Entstehung des Grünen Bandes als ökologisch wertvolles Rückzugsgebiet und skizziert den daraus resultierenden Zielkonflikt mit touristischen und wirtschaftlichen Interessen.
2 METHODE: Es wird der methodische Ansatz dargelegt, welcher primär auf einer umfassenden Literaturrecherche zum Thema Naturschutz und Tourismus basiert.
3 DAS GRÜNE BAND EUROPAS: Dieses Kapitel erläutert die geschichtliche Entstehung entlang des Eisernen Vorhangs sowie die geografische Vielfalt und die heutige Bedeutung als europäisches Biotopverbundsystem.
4 DAS GRÜNE BAND IM SPANNUNGSFELD VON NATURSCHUTZ UND TOURISMUS: Hier werden Tourismusformen analysiert und die Potenziale sowie Managementherausforderungen für ein nachhaltiges Naturerlebnis erörtert.
5 BEISPIELE FÜR TOURISTISCHE NUTZUNGEN AM GRÜNEN BAND: Anhand der Prespa-Ohrid Region und des Iron Curtain Trails werden praktische Ansätze und Auswirkungen von Tourismus im jeweiligen Gebiet verdeutlicht.
6 NATURSCHUTZ & TOURISMUS: „WARUM FUNKTIONIERT DAS (NICHT)?“: In diesem Kapitel wird das komplexe Wirkungsgefüge und die Belastbarkeit (Carrying Capacity) von Schutzgebieten untersucht, inklusive einer detaillierten Analyse sportlicher Aktivitäten.
7 DISKUSSION: Eine kritische Auseinandersetzung mit der Entwicklung des Grünen Bandes, die das Spannungsfeld zwischen Naturschutzinteressen und wirtschaftlichem Wachstumsdruck zusammenfasst.
Grünes Band, Naturschutz, Tourismus, Ökotourismus, Biotopverbund, Nachhaltige Entwicklung, Prespa-Ohrid, Iron Curtain Trail, Naturerlebnis, Schutzgebiete, BesucherInnenmanagement, Biodiversität, Regionalentwicklung, Umweltschutz, Artenvielfalt.
Die Arbeit behandelt die ökologische Bedeutung des Grünen Bandes Europas als wertvolles Schutzgebiet und untersucht den daraus resultierenden Zielkonflikt mit einer zunehmenden touristischen Erschließung.
Die Arbeit fokussiert auf Naturschutz, die verschiedenen Ausprägungen des Tourismus, das BesucherInnenmanagement sowie die Möglichkeiten zur nachhaltigen Regionalentwicklung in ehemaligen Grenzgebieten.
Das Ziel ist es, den Konflikt zwischen dem Schutz seltener Lebensräume und dem Wunsch der Menschen nach Naturerfahrung zu analysieren und Wege für einen nachhaltigen Ökotourismus aufzuzeigen.
Die Arbeit stützt sich methodisch auf eine fundierte Literaturanalyse und die Auswertung bestehender Naturschutz- und Tourismuskonzepte sowie aktueller Forschungsergebnisse.
Der Hauptteil befasst sich mit theoretischen Grundlagen, einer detaillierten Analyse touristischer Sportarten und deren Umweltauswirkungen sowie der Untersuchung konkreter Fallbeispiele.
Wesentliche Begriffe sind unter anderem das Grüne Band, Naturschutz, nachhaltiger Tourismus, Ökotourismus, Biotopverbund, BesucherInnenmanagement und Regionalentwicklung.
Da es sich durch abwechslungsreiche Landschaften zieht, bietet es ein hohes Potenzial für Naturerlebnisse und kulturelle Bildungsreisen, während es gleichzeitig ein Symbol für die europäische Einigung darstellt.
Sie ist entscheidend für den Erfolg, da lokaler Nutzen und eine aktive Einbindung in das Schutzgebietsmanagement die Akzeptanz für Naturschutzmaßnahmen erhöhen und die Abhängigkeit von zerstörerischen Ressourcen-Ausbeutungen verringern können.
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